Diverses

Vorlesewettbewerb der Klassen 6

Am Donnerstag, dem 6. Dezember 2018, fand der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen im Saal der Pestalozzi-Schule in der Mittagsschule statt. Nachdem jede Klasse schon zuvor im Deutschunterricht ihre zwei besten Vorleser bestimmt hatte, wurde der bzw. die Beste der gesamten Klassenstufe nun im Wettbewerb gesucht. Als Erstes mussten die Kandidaten Federico Svezia und Lilien Kunze (6d), Lea Hippmann und Jannik Kegler (6c), Gabriel Friedl und Michael Ocker (6b) sowie Jasmin Kraus und Lea Wiedemann (6a) einen vorbereiteten Ausschnitt aus einem selbst gewählten Buch vorlesen. Danach erhielten sie als Fremdtext einen kleinen Ausschnitt aus dem bekannten Kinderbuch „Der kleine Hobbit“ von J. R. R. Tolkien. Anschließend wertete die vierköpfige Jury ihre Ergebnisse aus.

Zum Schluss konnte Frau Homrighausen die drei Besten verkünden:

  1. Platz: Lea Hippmann (6c)
  2. Platz: Gabriel Friedl (6b)
  3. Platz: Jasmin Kraus (6a)

Dies sorgte natürlich besonders bei der Klasse 6c für großen Jubel. Lea Hippmann nimmt durch ihren Sieg an der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs gegen weitere Sieger anderer Schulen teil. (F. Klein, 6b)

Vortrag „Das Schreckliche muss immer wieder erzählt werden“ am 9.11.2018

In diesem Vortrag ging es um Marta Goldschmidt, ein jüdisches Mädchen, das eigentlich ein ganz normales Leben geführt hatte. Sie war 16 Jahre alt und ging auf das Georgii-Gymnasium in Esslingen. Das Besondere war, dass sie in der Zeit der Machtübernahme der Nazis lebte und in ihrem Tagebuch diese Zeit beschrieb, wobei sie aber nicht so viele Emotionen zeigte, sondern eher sachlich blieb. Sie schilderte ihr alltägliches Leben, angefangen bei Schule bis hin zu ihrem Privatleben. Aber nach der Machtübernahme durch die Nazis schilderte sie die Veränderungen in und die Auswirkungen auf ihr Leben und ihre Umgebung, verursacht durch die antisemitische Haltung der Nazis. Nachdem Marta von der Schule geworfen worden war, half sie ihrem Vater in seiner Firma und begeisterte sich für die Idee eines israelischen Staates. Ihr Vater hielt nichts von der Idee und wollte nach Brasilien fliehen, weil er Angst um das Leben seiner Familie hatte. Schließlich siedelten die Goldschmidts nach Brasilien um und entkamen so den Fängen von Hitler. Das Tagebuch wurde von einem Verwandten von Marta Goldschmidt zur Verfügung gestellt. Der Vortrag über Marta Goldschmidt wurde von Walter Bauer organisiert und von Ernst Kühnle, einem ehemaligen Lehrer des Georgii-Gymnasiums, gehalten. Am Ende des Vortrags hatte sich noch ein Mann zu Wort gemeldet, der die Reichspogromnacht der Nazis als kleines Kind mitbekommen hatte. Er war am Sankt Martinstag unterwegs und hat selbst gesehen, wie Schaufenster eingeworfen und Bücher angezündet wurden. Es ist wichtig, dass man diese schlimmen Ereignisse nicht vergisst und die Menschen darüber informiert. (Sophia Bartesch, Kl. 9b)

Lesung und Gespräch mit Oliver Pötzsch

Der Autor der „Henkerstochter-Saga“ Oliver Pötzsch stellte am 18. Oktober 2018 sein neuestes Buch „Der Spielmann“ im dbg vor. Mit diesem Roman folgt Pötzsch den Spuren des historischen Doktors Faustus und präsentiert eine atemberaubend spannende Geschichte, die Faustus auf seiner Reise durch die deutschen Lande begleitet. Auf diese Reise begab sich Herr Pötzsch auch in seiner Lesung vor Schülern der Kursstufe, Lehrern, Eltern und externen Gästen, wobei er seine Lesung – passend zum Stoff – immer wieder mit anekdotischen und auch darbietenden Elementen illustrierte. Im Anschluss konnten die Zuschauer noch Fragen zum Buch und allgemein zur schriftstellerischen Tätigkeit stellen. Nach der Veranstaltung bestand noch die Möglichkeit, das Buch zu kaufen und vom Autor signieren zu lassen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der VHS Filderstadt, der Stadtbibliothek Filderstadt und dem Bunten Bücherladen Bernhausen statt.

Wir danken Herrn Pötzsch sehr für einen spannenden und unterhaltsamen Abend. (Ru)

Neigungskurs Religion auf Tagung in Weingarten

Der vierstündige Religionskurs der Klasse 11 war vom 5.-6.7. auf Tagung in Weingarten. Aus dem Sternchenthema „Glaube und Wissen/Wirklichkeit“ hörten wir zwei anspruchsvolle Fachvorträge, arbeiteten in Kleingruppen am Thema, besichtigten die Kathedrale und informierten uns über vielfältige Berufsmöglichkeiten mit einem Theologiestudium. Dabei kamen die Begegnung und das Gespräch mit anderen Schulen nicht zu kurz. Ausführliches hierzu findet sich am Schuljahresende auf der dbg-Website. (Br/Neigungskurs Religion Kl. 11)

Balladenabend der 7. Klassen

Am Freitag, 29. Juni 2018 fand der jährliche Balladenabend aller siebten Klassen statt. In der Aula des dbg zeigten die Schülerinnen und Schüler, was sie in den letzten Wochen im Deutschunterricht vorbereitet hatten. Es waren altbekannte Klassiker, wie „Der Zauberlehrling“ oder „Der Erlkönig“, dabei, aber auch neue Balladen wie „Der Maulwurf muss weg“ wurden vorgestellt. Dieses Jahr haben die Schülerinnen und Schüler versucht ein bunt gemischtes Programm auf die Beine zu stellen, so dass neben der klassischen Rezitation auch Schattentheater, Fotostory, Erklärvideo und szenische Darstellungen ihren Platz fanden. (Ab)

Auf dem Zug in die Freiheit - aufregende Lesung mit Dirk Reinhardt

Am Donnerstag, den 26. April 2018 las der Autor Dirk Reinhardt am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium für die Klassenstufe 7 aus seinem Jugendbuch „Train Kids“, welches im Jahre 2016 für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war.

Das Buch handelt von fünf mittelamerikanischen Jugendlichen, die eine extrem gefährliche Reise auf Güterzügen durch Mexiko auf sich nehmen, um in den USA ihre Angehörigen wiederzufinden, in der Hoffnung, dass dort ein besseres Leben möglich ist. Dirk Reinhardt, der selbst in Mexiko recherchiert, solche Jugendlichen begleitet und unzählige Gespräche mit ihnen und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen geführt hat, verarbeitet seine Erfahrungen und viele der Geschichten, die ihm erzählt wurden, in seinem Roman. Nach einer spannenden Lesung mit Bildmaterialien von seiner Reise stellten die Schüler Fragen zu seinem Buch und seiner Tätigkeit als Autor. Hierbei nahmen die Schüler auch Bezug zur Situation der Flüchtlinge in Deutschland.

Zum Schluss signierte Dirk Reinhardt auf Wunsch seine Bücher. Es war eine tolle Erfahrung, einen berühmten Autor persönlich kennenzulernen und ihn aus seinem Buch vorlesen hören zu können. (HF)

Abitur 2018 - alle drücken die Daumen!

Dass unsere Abiturientinnen und Abiturienten auch im Prüfungszeitraum u. a. auf die volle Unterstützung von Eltern, Freunden, weiteren Verwandten und Schülern des dbg bauen können, zeigt sich anhand der zahlreichen Plakate, die momentan im Schulhaus zu bewundern sind.

"Das Perlenspiel" - ein Planspiel in Kl. 9

"Beim „PerlenspieI“ tauschen die SpielerInnen nach bestimmten (später variierten) Regeln Holzperlen verschiedener Farben aus, die unterschiedliche Punktwerte repräsentieren. Es gilt, durch günstiges Tauschen höherwertige Perlen oder mehrere Perlen derselben Farbe zu erwerben und so seinen Kontostand zu verbessern. Die SpielerInnen mit hohem Punktestand haben im weiteren Verlauf des Spiels die Möglichkeit, die Spielregeln/Tauschregeln in ihrem Sinne zu verändern. Macht und Ohnmacht, ökonomische Stärke einerseits und Chancenlosigkeit auf dem freien Tauschmarkt andererseits sind die Erfahrungsbezüge des Perlenspiels." (http://j-gcl.org/wp-content/uploads/2012/10/Perlenspiel-Spielregeln.pdf)

Carolin Kremer, Schülerin der Kl. 11, führte gemeinsam mit vier weiteren Jugendlichen das Perlenspiel am 15.03.2018 in der Kl. 9b durch. In fünf Spielrunden entwickelten sich schnell eine Gruppendynamik und strategische Absprachen zur Beeinflussung des Tauschhandels, die "Reichen" nutzten ihre starke Position zunehmend zu Lasten der "Armen" aus. Im Anschluss reflektierten die Spielleiter das Planspiel und problematisierten gemeinsam mit den 9ern die Übertragbarkeit des Spiels auf die gesellschaftlich-ökonomische Wirklichkeit. (Ru)

Markungsputzete - Fünftklässler machen sauber

Auch in diesem Jahr trugen die Fünftklässler des dbg zur Säuberung der Stadt Filderstadt bei. Zugunsten der Markungsputzete fiel am Dienstag der Unterricht in der 5. und 6. Stunde für alle fünften Klassen aus. Stattdessen zogen die Schülerinnen und Schüler, mit Arbeitshandschuhen und Müllsäcken ausgestattet, durch die Sielminger Landschaft, um Müll einzusammeln. Die Müllsäcke füllten sich schnell. Sogar ein alter Autoreifen, ein schmutziger Teppich und abgelaufene Schuhe wurden gefunden. Gesäubert wurden vor allem Gehwege, Feldwege und Bachläufe. Zurück in der Schule gab es dann für alle fleißigen Helferinnen und Helfer als Stärkung Brezeln und Äpfel. (Gs)

Belohnung für sauberstes Klassenzimmer

An unserer Schule findet jedes Halbjahr ein Wettbewerb um das sauberste Klassenzimmer statt, welcher von der Schulleitung mit Hilfe des Hausmeisters organisiert wird und an dem die Klassen 5 - 10 teilnehmen. Das Ziel des Wettbewerbs ist es, so wenige Strafpunkte wie möglich zu sammeln. Diese bekommt man, wenn nicht alle vorgeschriebenen Aufgaben erledigt worden sind. Diese beinhalten Tafel putzen, Fenster schließen, Stühle auf die Tische stellen, Boden fegen und Licht ausmachen. Um diese Aufgaben zu bewältigen, wird jede Woche eine andere Gruppe aus der Klasse zum Ordnungsdienst eingeteilt. Wenn jedoch am Ende der 6. Stunde eine Aufgabe nicht erledigt ist, bekommt die betroffene Klasse einen Strafpunkt. Über das gesamte Halbjahr hinweg werden die Strafpunkte für jede Klasse addiert. Der Preis für die Klasse mit den wenigsten Punkten ist eine Party-Pizza für die ganze Klasse. Die Klasse mit den meisten Strafpunkten muss hingegen einen zusätzlichen großen Ordnungsdienst für die gesamte Schule erledigen. Am Ende dieses Halbjahrs konnten sich die Siegerklassen 7b und 7c, mit jeweils 0 Strafpunkten, die Party-Pizzen wohlverdient schmecken lassen. Herr Bizer bemerkte lachend: „Das Gute ist, dass ich auch jedes Mal ein Stück Pizza abbekomme. Deshalb bin ich Schulleiter geworden.“ Am Ende des Schuljahres gibt es für die ordentlichste Klasse voraussichtlich wieder Eis zu gewinnen. Das haben die frisch gekürten Gewinner nun fest im Blick! (Dorothee Maurer, Kl. 7b)

Zeitzeugen der DDR am dbg

Berichte einer gar nicht so fernen Vergangenheit hörten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 am Mittwoch, den 31. Januar am dbg und im Musiksaal der Pestalozzischule. Mit Mike Michelus und Joachim Pfützenreuter waren zwei Zeitzeugen der DDR zu Gast. Die Tatsache, dass die Menschen in der damaligen, von den sowjetischen Streitkräften dominierten östlichen Besatzungszone Deutschlands schwere Schicksalsschläge erleiden und unter grotesken Torturen leiden mussten, ist für viele heute nichts Neues mehr. Da sich diese Geschichten der damaligen Zeit bis heute im Geschichtsunterricht und auch im Alltag wiederfinden lassen, erscheint dieses Thema vielen vielleicht sogar bereits als abgehakt oder veraltet.

Umso dramatischer und gegenwärtiger spiegelten uns die beiden Zeitzeugen ihre Geschichte und wie sie damals mit der Unterdrückung der kommunistischen Scheindemokratie umgegangen sind. Die Erzählungen der beiden DDR-Erfahrenen schilderten zwar sehr unterschiedliche Geschichten, jedoch ist die eine genauso mitreißend wie die andere. Den Augen der Schüler konnte man das Mitgefühl ablesen, konzentriert lauschten alle. Die Erzählungen der beiden Zeitzeugen waren jedoch nicht nur von dramatischen Ereignissen geprägt, sondern es wurden auch immer wieder kleine Witze mit eingebaut. Ein Mittel, um mit der Vergangenheit umgehen zu können. Die Vorträge innerhalb der beiden Gruppen, denen jeweils einer der beiden Zeitzeugen zugeteilt wurde, waren durchgehend interessant, was man auch an der Aufmerksamkeit der Zuhörer bemerkt hat. Während der Vorträge stauten sich wohl einige Fragen auf, welche der gesamte Jahrgang anschließend bei einer gemeinsamen Fragerunde stellen durfte.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die beiden Herren es mit ihren Geschichten geschafft haben, einen ganzen Jahrgang zum Nachdenken zu bringen und auch die Erlebnisse, welche die Menschen zu dieser Zeit durchmachen mussten, unserer Generation etwas näherzubringen. Die Vorträge der Zeitzeugen am dbg waren für uns ein absoluter Gewinn. (Marvin Horn, Kl. 12)

Vorlesewettbewerb – Streifzug durch Jugendbücher

Regelmäßig findet in der sechsten Jahrgangsstufe am dbg der Vorlesewettbewerb statt. Zunächst werden in den einzelnen Klassen die Klassensiegerinnen und -sieger ermittelt, die dann vor allen Mitschülerinnen und Mitschülern ihres Jahrgangs auftreten. Mitgebracht haben sie ihre Lieblingsbücher wie die Abenteuer um Nick oder Oskar, die sie in einem kurzen Vortrag vorstellen und aus dem sie anschließend vorlesen. In der zweiten Runde lesen die Teilnehmer aus einem ihnen unbekannten Buch – dieses Jahr war es der Kinderbuchklassiker „Emil und die Detektive“. Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Schülern, Lehrern und Schulleiter Peter Bizer, bewertet im Anschluss an das Lesen die Lesetechnik, das Textverständnis und die Textgestaltung.

Die diesjährige Siegerin Nicole Alber (Klasse 6b) erhielt einen Büchergutschein und vertritt das dbg nun beim Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs. (HF)

Gedenklichter erinnern an Kriegsopfer

Anlässlich des Volkstrauertages leuchteten am Sonntagmorgen, 19.11.2017 im Rahmen des Gottesdienstes sowie der Gedenkfeierlichkeiten in und außerhalb der Martinskirche Sielmingen 28 Gedenklichter, die von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10b in den vergangenen vier Wochen gestaltet worden waren. Inwiefern diese Gedenklichter symbolischen Gehalt haben, Erinnerung, Trauer, Mahnung und Hoffnung zugleich ausstrahlen, war Gegenstand der erläuternden Rede, die Christin Doll, Tijan Rac und Tobija Doll im Namen der gesamten Klasse und stellvertretend für das dbg am Kriegerdenkmal hielten. Ihnen sei für ihr zusätzliches Engagement gedankt!

Am Volkstrauertag wird der Kriegsopfer der beiden Weltkriege gedacht sowie der weltweiten Opfer von Gewalt und Terror unserer Tage. (Ri)

Z(w)eitzeugenprojekt des Vereins HEIMATSUCHER e.V.

Am 26.10.2017 wurde uns, der 12. Klasse des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums, die besondere Ehre zuteil, als erste Schulklasse Baden-Württembergs an einem Workshop des Vereins HEIMATSUCHER teilzunehmen. HEIMATSUCHER e.V. interviewt Zeitzeug*innen des Holocausts, dokumentiert ihre Geschichten und erzählt sie dann in Schulklassen weiter. Die Mitglieder des Vereins möchten dazu beitragen, durch das Übermitteln von Lebensgeschichten Holocaustüberlebender junge Menschen gegen Rassismus und für Toleranz stark zu machen. Zu diesem Zweck hat der Verein Workshops entwickelt, um Kindern und Jugendlichen das Thema eindrücklich zu machen.

Begonnen wurde mit dem Sammeln des Hintergrundwissens über die Zeit des Nationalsozialismus, anschließend wurden die Lebensgeschichten zweier jüdischer Mitbürger erzählt, die diesem zum Opfer gefallen waren. Die berührenden Biografien wurden danach von uns Schülern rekapituliert und gemeinsam visuell dargestellt. Ein darauffolgender Meinungsaustausch darüber zeigte auf, wie eindrucksvoll die Schicksale der Überlebenden auf uns wirkten und wie sehr die Vergangenheit jeden von uns beschäftigt. Die Erzählungen weckten großes Interesse und Mitgefühl und verdeutlichten uns den Inhalt unseres Unterrichtsstoffes noch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel. Zuletzt hatten wir noch die einmalige Möglichkeit, einem Überlebenden, mit dessen Biografie wir uns zuvor beschäftigt hatten, einen persönlichen Brief zu schreiben. Durch das Sammeln von Eindrücken von der Realität eines einzelnen Menschen im Holocaust wurde uns Schülern ermöglicht, das Thema eindrücklich zu behandeln und auf eine ganz besondere Art zu erarbeiten.

Wir, die Klasse 12, bedanken uns ganz herzlich für diese Möglichkeit! Den Dank richten wir auch an unsere Sponsoren, den Förderverein des dbg und die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen. (Chiara Maier, Ira Maiwald, Kl. 12)

Auch die Stuttgarter Zeitung berichtete von der Veranstaltung (StZ vom 27.10.2017) - den Link finden Sie hier.

Jugendoffizier zu Gast

Zum Abschluss des Gemeinschaftskundeunterrichtes in Kl. 12 besuchte Kapitänleutnant Rainer Bühling in seiner Funktion als Jugendoffizier der Bundeswehr unsere diesjährigen Abiturienten. 90 Minuten lang drehte sich alles um das Thema Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Ausgehend von einer kurzen Vorstellung seines eigenen Werdegangs referierte Herr Bühling über sicherheitspolitische Herausforderungen, aktuelle Einsätze der Bundeswehr und ihre damit verbundene gewandelte Rolle weg von der reinen Verteidigungsarmee. Wir danken Herrn Bühling für seinen sehr informativen Vortrag. (Ru)

Vernissage "Fotogeschichten" im Stadtmuseum Esslingen

Am Donnerstag, den 6. April 2017, fand die lang ersehnte Eröffnung der Ausstellung unseres Fotoprojekts im Stadtmuseum Esslingen statt. Das Thema der diesjährigen Fotogeschichten lautete: “Esslingen mit allen Sinnen“. Am Anfang hielten die Museumspädagogin, der Museumsleiter und unsere Schülerin Vera Späth kurze Reden. Die Eröffnung war gut besucht, da auch in der Stuttgarter und Esslinger Zeitung darauf hingewiesen worden war. Deshalb hatte auch zwei Tage zuvor eine Pressekonferenz stattgefunden. Als die Reden vorbei waren, gab es noch Snacks, etwas zu trinken und man konnte sich die Ausstellung anschauen und miteinander reden. (Elias Lehnert, Kl. 7b)

Präsentation unserer Schülerfirma

Einen großen Auftritt hatte unsere diesjährige Schülerfirma am Di., 28. März 2017 in Bad Wildbad. Im Rahmen einer Fortbildung für Fachberater für das neue Fach Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung (WBS) präsentierten Ece Özbey und Vivien Schaller (beide Kl. 10b) das Konzept ihrer Firma, die neben sog. Starterkits für neue Fünftklässler – die alle benötigten Hefte etc. beinhalten – nun auch personalisierte USB-Sticks für Schüler vertreibt. Fachberater, die Lehrgangsleitung und Stefanie Schuhl, die anschließend mit dem Junior-Projekt den rechtlich-organisatorischen Rahmen von Schülerfirmen vorstellte, waren sehr angetan von den beiden Referentinnen, die nicht nur souverän präsentierten, sondern auch kompetent vielfältige Fragen zu unserer Schülerfirma beantworteten.

Wir wünschen der Firma für das laufende Geschäftsjahr viel Erfolg! (Ru)

Markungsputzete - Aktion zur Säuberung von Filderstadt

Am Mittwoch, den 15. März 2017, halfen die Fünftklässler des dbg, Filderstadt sauber zu machen. Dafür war für die 5. Klassen in der 5. und 6. Stunde unterrichtsfrei, um für eine saubere Stadt zu sorgen, denn leider werfen noch viel zu viele Menschen den Müll einfach in die Landschaft. Von den Lehrern bekamen immer zwei Kinder zusammen einen Müllsack. Zuvor hatten die Lehrer schon dazu aufgerufen, Handschuhe oder Gartenhandschuhe mitzubringen. Mit Handschuhen und Müllsäcken „bewaffnet“ zogen wir dann über Felder, Wiesen, Spazierwege, Feldwege, den Waldrand und entlang von Bachrändern. Zurück im Klassenzimmer gab es zur Belohnung Brezeln und Äpfel. So ging dann auch ein weiterer, erfolgreicher Schultag zu Ende. (Gina Kron, 5c)

Karikaturenworkshop mit Erdogan Karayel

Am 07.03.2017 fand am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium ein Workshop mit dem türkischen Karikaturisten Erdogan Karayel statt. Dieser führte die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 in die Kunst des Karikaturenzeichnens ein. So soll den Teilnehmern eine erfolgreiche Mitwirkung an dem Schülerkarikaturenwettbewerb des Integra Filder e.V. mit dem Thema „Respekt vor Verschiedenheit“ ermöglicht werden. (Ef)

DDR-Zeitzeugen berichten und stellen sich Schülerfragen

Am 16.01.2017 hatte die Jahrgangsstufe 2 Besuch von drei DDR-Zeitzeugen. Joachim Pfützenreuter, Rosel Werl und Mike Michelus waren alle durch die Stasi in der DDR inhaftiert und wurden später durch die BRD freigekauft. Ihre Geschichte haben die drei Zeitzeugen jeweils den Geschichtskursen der Oberstufe vorgestellt. Hierfür hielten sie einen Vortrag mit Hilfe von einer Powerpoint-Präsentation oder ehemaligen Stasi-Akten. Es war für die Schüler eine spannende Gelegenheit, solche Beweise anzuschauen und in Verbindung mit einer konkreten Person als Informationsquelle zu nutzen. Später versammelten sich alle Schüler wie auch die Zeitzeugen, um in den gemeinsamen Austausch der unterschiedlichen Lebenswege zu starten und eine Fragerunde zu eröffnen. Hierbei konnten die Schüler noch tiefer in die einzelnen Biografien Einblick bekommen. Auch der genaue Ablauf einer Verhaftung und Einzelheiten zur Inhaftierung wurden erläutert, so dass die Erlebnisse, Erinnerungen und auch Nachwirkungen miteinander verglichen werden konnten.

Wir bedanken uns bei Frau Werl, Herrn Michelus und Herrn Pfützenreuter für ihren Besuch und ihre detaillierte Ausführung ihrer Vergangenheit sowie bei unseren Lehrern, die uns diesen Einblick in die Zeit der DDR möglich gemacht haben. (Franziska Wörner, Kl. 12)

Lejli Sobat gewinnt den Vorlesewettbewerb...

... des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 2016 der Klassen 6 des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums

Insgesamt acht Vorleser saßen vor einer Jury aus kritischen Oberstufenschülern und Lehrern. Einer von ihnen sollte in die nächste Runde gegen die anderen Filderstädter Schulen kommen.

Nach und nach lasen alle Bewerber aus ihren selbst ausgewählten Büchern über Fußball, Anderssein, Pferdegeschichten, Fantasie und über einen Hund vor. Als alle ihr Buch vorgelesen hatten, mussten die Schüler eine ihnen unbekannte Textstelle aus Astrid Lindgrens „Die Brüder Löwenherz vorlesen.

Lejli Sobat, die diesjährige Siegerin, überzeugte mit einer gelungenen Lesung aus dem Jugendbuch „Winn Dixie“ und durfte sich über einen Büchergutschein freuen. Den zweiten Platz belegte Ina Hölzle und David Rothfuß wurde Dritter. (HF)

Landtagspräsidentin diskutiert mit unserer Klassenstufe 11

Am Mo., 21.11.2016 nahm sich Landtagspräsidentin Muhterem Aras 90 Minuten Zeit, um mit unserer Klassenstufe 11 zu diskutieren: Fast 90 Schülerinnen und Schüler, darunter die beiden Moderatoren Rosa Celik und Tobias Schweizer, ihre Gemeinschaftskundelehrer/innen und Schulleiter Peter Bizer hatten sich in der Aula versammelt. Nachdem Frau Aras sich und ihre Tätigkeit kurz vorgestellt hatte, entwickelte sich schnell ein lebhaftes und abwechslungsreiches Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern. Hierbei spannten die Diskutanten einen weiten Bogen, von lokalen Fragen wie die Verkehrsbelastung im Großraum Stuttgart über landespolitische Themen wie die baden-württembergische Bildungspolitik bis hin zu bundespolitischen und globalen Themen wie Flüchtlingspolitik, TTIP oder US-Präsidentschaftswahl. Die zahlreichen, durchaus auch kritischen Fragen der Schülerinnen und Schüler zeigten, dass von einer generellen Politikverdrossenheit der jüngeren Generation keine Rede sein kann. Dass die 90 Minuten schnell verstrichen und die Schülerinnen und Schüler gerne weiter diskutiert hätten, untermauerte diesen Eindruck.

Wir danken Frau Aras herzlich für ihren Besuch am dbg. Vielleicht findet sie ja die Gelegenheit, noch einmal bei uns vorbeizuschauen und sich insbesondere über unser Engagement für Asylbewerber zu informieren – die Einladung hierzu sprach Herr Bizer zum Abschied noch einmal aus. (Ru)

Patennachmittag mit der 5b

Wir, die Paten aus der Klasse 10b, verbrachten den Freitagnachmittag am 21.10.2016 zusammen mit der Klasse 5b. Nachdem wir uns spielerisch besser kennen gelernt hatten, schnitzten wir passend zur Jahreszeit Kürbisse. Wir halfen den Kindern beim Kürbissschnitzen und hatten viel Spaß dabei. Das Resultat war eine Vielzahl von gruseligen Kürbissen. Wir spielten außerdem noch Gemeinschaftsspiele wie zum Beispiel Activity. Insgesamt verbrachten wir einen tollen Nachmittag miteinander und freuen uns schon auf weitere gemeinsame Aktionen. (Lena Körber, Kl. 10b)

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