Exkursionen

Taizé 2019

Gut 30 Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen des dbg machten sich am Sonntagnacht (07. Juli) auf den Weg, um vier Tage in Taizé zu genießen. Die Gelegenheit, neue Menschen von überall aus der Welt kennenzulernen, wird gut wahrgenommen und gerne genutzt, aber auch für Gemeinschaft untereinander ist Zeit. Die Woche auch mit Stille und Gebet zu erleben ist eine Möglichkeit, dem Alltagsstress zu entfliehen und zur Ruhe zu kommen. Auch dank Frau Brielmaiers geschickter und unkomplizierter Organisation nehmen die Schülerinnen und Schüler des dbg nächstes Jahr gerne wieder teil. (Tobija Doll, Kl. 11)

Theaterbesuch der 10. Klassen im Schauspielhaus Stuttgart

„Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden“ – die diplomatischen Verhandlungen über die Geschicke der Welt können beginnen.

Nachdem die Schüler im Deutschunterricht „Die Physiker“ des Schweizer Autors Friedrich Dürrenmatt gelesen und interpretiert hatten, machten wir uns am Montag, den 15. Juli, in das Schauspielhaus Stuttgart auf, um das Stück auf der Bühne zu erleben. Die Veranstaltung begann um 19.30 Uhr und dauerte 1:50 Stunde. Regie führte die in Theaterkreisen bekannte Regisseurin Cilli Drexel, 1975 in München geboren. Den meisten Schülern gefiel die Inszenierung „ganz gut“, was durchaus als großes Lob gewertet werden kann.

Die Südwest Presse fand die Aufführung „schräg, amüsant, doch tiefgründig“. So sahen wir dank der klugen Regie im Grunde ständig zwei intelligent kombinierte Stücke: eine Parabel über die Macht der Wissenschaft und eine amüsante Anstalts-Comedy. Ein gelungener Abend in Stuttgart! (Sl)

Besuch des Landesmuseums Württemberg

Am 29.05.2019 waren wir, die Klasse 6b, im Landesmuseum Stuttgart. Als Erstes trafen wir uns um 8:30 Uhr vor dem dbg. Daraufhin liefen wir gemeinsam mit Fr. Spies und Hr. Schenk Richtung Bahnhof Bernhausen. Von dort aus nahmen wir die S-Bahn um 9:00 Uhr und stiegen an der Haltestelle Stadtmitte aus. Von dort aus liefen wir über die Königsstraße zum Museum. Da trafen wir auf einen großen Eingangshof. Dort machten wir zunächst eine kleine Pause zum Essen und Trinken, da das im Museum nicht erlaubt ist. Im Museum haben wir erstmal unsere Sachen (Rucksack, Jacken,…) abgelegt. Danach hat sich der Museumsführer, Hr. Nehmann, vorgestellt. Er erklärte uns kurz alle Regeln und danach fing schon die Führung an. Es ging u.a. durch das komplette Römische Reich. Danach durften wir eigenständig das Museum erkunden. Es gab Gruppen und alle mussten für ihren Abschnitt ein Museumsstück auswählen und darüber etwas schreiben und ein Foto davon machen. Mit dieser Aufgabe, und nicht zu vergessen der Führung, haben wir wirklich viel dazugelernt. Als alle fertig waren, haben wir uns alle wieder an einem abgemachten Platz im Museum getroffen. Relativ schnell sind wir dann, nachdem die Lehrer durchgezählt hatten und wir unsere Sachen wieder geholt hatten, schon wieder zurück zur S-Bahn Station gelaufen. Wir fuhren alle zusammen zurück zum Bahnhof Bernhausen, liefen zur Schule und verabschiedeten uns. Das war das Ende unseres Ausflugs.

Wir möchten uns im Namen der Klasse nochmal herzlich bei Fr. Spies und Hr. Schenk für diesen schönen Ausflug bedanken. (Solina, Katie und Paula, Kl. 6b)

Besuch in der Synagoge

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Vielfalt der Religionen“ besuchten die 6. Klassen am 7.5.2019 die Stuttgarter Synagoge. Trotz großem Vorwissen im Gepäck konnten durch die interessanten Erzählungen und Erklärungen des Lehrers der Synagoge noch einige Fragen beantwortet werden. Nicht nur die Eindrücke und Erfahrungen in der Synagoge, sondern auch der Besuch auf dem jüdischen Teil des Hoppenlau-Friedhofs verschafften uns auf beeindruckende Weise einen Einblick in die jüdische Religion. (Ba)

Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau

Am Montag, den 25. März 2019 besuchte die gesamte 9. Stufe die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau. Wir wurden von einem sehr freundlichen Herrn über das Gelände geführt. Dieser gab uns interessante Einblicke in die damalige Zeit und das schreckliche Leben im Konzentrationslager. Anschließend durften wir uns auf dem Gelände und in dem dazugehörigen Museum umschauen, um uns einen eigenen Eindruck zu machen. Die Exkursion war sehr eindrucksvoll und lehrreich. Wir werden diesen Tag als sehr aufschlussreichen und spannenden Tag in Erinnerung behalten. (Clara Seeger, Lotta Retter, Kl. 9a)

Politisch-historische Tage in Berlin

Politik und Geschichte hautnah erleben – unter diesem Motto stand auch die diesjährige Fahrt der Zehntklässler in die Hauptstadt vom 23. bis 26. Januar 2019. So führte uns der Verein „Berliner Unterwelten“ durch die Bunkeranlagen aus der Zeit des Kalten Krieges. Deutlich sichtbar wurden die Teilung der Welt und die Teilung Deutschlands durch die Berliner Mauer, deren Gedenkstätte wir ebenso besichtigten wie die des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen. In Führungen, teils durch Zeitzeugen, wurde das im Unterricht Gelernte unmittelbar greifbar: Wie grausam und ungerecht die DDR mit aller Macht ihr eigenes Volk überwachte und unliebsame Bürger inhaftierte. Einen Einblick in die deutsche Politik erhielten wir im Reichstag, wo wir nach einem kurzweiligen Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals mit Abgeordneten des Wahlkreises, Matthias Gastel und Michael Hennrich, sowie einem Mitarbeiter von Dr. Nils Schmid über aktuelle politische Themen diskutieren konnten. Während die 10a das Auswärtige Amt besuchte, erfuhr die 10b Wissenswertes über die Arbeit des Verteidigungsministeriums, die 10c erhielt Einblicke in die Arbeit des Bundespresseamtes. Im Bundesrat durften einige Schüler selbst im Rahmen eines Planspiels aktiv werden. Zwischen den Programmpunkten ergab sich immer wieder die Möglichkeit, markante Orte zu besichtigen, etwa das Brandenburger Tor oder das Holocaustmahnmal, oder die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Nach einer informativen und erlebnisreichen Reise kehrten wir aus dem Zentrum der Bundespolitik zurück auf das Zentrum der Fildern, wohlbehalten, aber alle etwas müde. (Sr/Ru) 

Weltladenbesuch der Klasse 7c

Im Rahmen des Religionsunterrichts besuchte die Klasse 7c am 12.12. den Weltladen in Bernhausen. Frau Wenzel führte uns in die Idee und das Konzept des fairen Handels ein. Anschließend beschäftigten sich kleine Teams mit je einem Produkt und ihren Herstellungsbedingungen. Fazit: Faire Produkte helfen für weltweit mehr Gerechtigkeit und geben Menschen neue Chancen für die Sicherung ihrer Existenz. (Br)

Exkursion des Gk-Kurses zum Hospitalhof

Die Frage, ob die UNO ein Garant für den Frieden ist, stellten sich am 12. Dezember 2018 zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus dem Raum Stuttgart im Hospitalhof in der Innenstadt.

Auch wir vom vierstündigen Gemeinschaftskundekurs besuchten den Vortrag von Dr. Matthias Dembinski, der am Leibniz-Institut der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung über internationale Konflikte und den Frieden forscht. In insgesamt vier Blöcken wurde die Leitfrage diskutiert und differenziert. Mithilfe des lebhaften Vortrags, gestützt auf Fakten aus der UN-Charta und eigene Forschungsergebnisse, lernten wir viel Neues über die Organisation. Dabei konnten wir viele neue Fachbegriffe aufschnappen, die uns im Abitur sicherlich weiterhelfen werden. Das Fazit fiel zwar nicht ganz positiv aus, aber dennoch nehmen wir mit, dass die UNO einen großen Teil zur internationalen Friedensbewahrung beiträgt.

Wir bedanken uns bei Herrn Dembinski für den Vortrag und bei Frau Hümmer-Fuhr für die Organisation der Exkursion. (M. Schönfuß, Kl. 12)

Besuch der Stadtbibliothek Filderstadt

Im Rahmen der GFS-Vorbereitung besuchten die 7. Klassen die Stadtbibliothek in Filderstadt. Nach einem kurzen Empfang startete der Besuch mit einer Präsentation, in der erklärt wurde, wie man sich mithilfe von Schlagwörtern und Begriffen im Online-Katalog der Bibliothek zurechtfindet und wie man gegebenenfalls Bücher finden, ausleihen oder vormerken kann. Nach der Präsentation blieb noch genügend Zeit, um sich in Ruhe in der Bibliothek umzuschauen und zu testen, ob man mit dem Recherchekatalog am PC und dem Ausleihsystem der Bibliothek umgehen kann. Einige Schülerinnen und Schüler suchten gezielt nach Büchern zu ihren GFS-Themen und sammelten erste Informationen zum Thema. (Gs)

Exkursion zum Planetenweg 2018

Wie es inzwischen Tradition am dbg ist, versammelten sich am Mittwoch, den 17. Oktober alle Fünftklässler sowie ihre Klassen- und Mathematiklehrer, um gemeinsam den Planetenweg in Ludwigsburg zu erkunden. Nach einer kurzen Einführungsstunde zum Thema Weltall und maßstäbliches Umrechnen an der Schule ging`s los zur S-Bahnstation in Filderstadt.

Angekommen in Ludwigsburg konnten die Schülerinnen und Schüler nun selbstständig die einzelnen Stationen des Planetenweges bis zum Planeten Jupiter erkunden. Auf dem Planetenweg sind sowohl die Sonne als auch die Planeten unseres Sonnensystems als Modelle im Maßstab 1 : 1 000 000 000 zu begutachten, d.h., das Modell der Sonne ist etwa 1,39m groß, während das der Erde lediglich etwas mehr als 1cm misst. Nicht nur die Größe der Planeten wird maßstabsgetreu dargestellt, sondern auch ihre Entfernung zur Sonne. So misst der gesamte Planetenweg von der Sonne bis zum Zwergplaneten Pluto 5,9 km (in Wirklichkeit sind es 5,9 Millionen km). Somit bietet diese Darstellung für die Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, einen Zugang zu Größenordnungen dieser Art zu gewinnen. Zugleich bot sich die Gelegenheit, die Mitschülerinnen und Mitschüler auch klassenübergreifend (besser) kennenzulernen. Bei ungewohnt sommerlichen Temperaturen im Oktober wanderten wir nach einer kurzen Pause am Schloss Monrepos gemeinsam weiter bis zum Uranus und schließlich zur S-Bahnstation in Bietigheim-Bissingen. Mit etwas Verspätung und z.T. etwas erschöpft, aber um viele Eindrücke reicher kamen wir nachmittags wieder am dbg an. (Gb)

Studienfahrten 2018

Unsere diesjährigen Studienfahrten der Kl. 12 führten nach Rom, Südtirol und ans Ijsselmeer.

ROM

Am 22.09.2018 um 9:30 Uhr trafen wir uns, 27 Schülerinnen und Schüler sowie unsere Begleitpersonen Frau Brielmaier und Frau Hümmer-Fuhr, am Stuttgarter Flughafen. Von dort aus starteten wir unsere Studienfahrt nach Rom. Nach einem eineinhalbstündigen Flug kamen wir am Samstagnachmittag in der ewigen Stadt im Hotel Ferrari in der Nähe vom Hauptbahnhof Termini an.

Mithilfe eines Stadtplans, Google Maps und unseren Lehrerinnen fanden wir uns in Rom sehr schnell zurecht. Da wir nur fünf Tage zur Verfügung hatten, bewunderten wir im Schnelldurchlauf die Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum, den Petersdom und weitere zahlreiche touristische Attraktionen. Die Stadt Rom spiegelt hervorragend die Kombination und Harmonie des heutigen modernen Stadtlebens mit der Geschichte wider. Insgesamt verließen wir Rom mit vielen schönen Erinnerungen und Eindrücken.

Abschließend möchten wir uns noch einmal bei Frau Brielmaier und Frau Hümmer-Fuhr, die uns diese schöne Reise nach Rom ermöglicht haben, recht herzlich bedanken. (M. Namdar, O. Duran, Kl. 12)

Studienfahrt Rom des dbg im "Osservatore Romano" namentlich erwähnt

Als teilnehmende Schule an der Papstaudienz vom 26.9.2018 wurde die Studienfahrtgruppe des dbg in der Zeitung des Vatikan vom 27.9.2018 namentlich erwähnt:

SÜDTIROL

„Absturzgefahr“ lautete das Motto der diesjährigen Studienfahrt nach Südtirol, auf deren Weg sich am Montagmorgen 24 Schülerinnen und Schüler zusammen mit Frau Herdtle und Herrn Albers gemacht haben. Auf was wir uns einlassen würden, war uns anfangs vielleicht noch nicht so klar, doch unser Motto wurde trotzdem einige Male zur Realität. Ob beim Wandern um die drei Zinnen, beim Klettern an der Felswand, beim Canyoning im eiskalten Fluss oder bei der Bergbesteigung zur Chemnitzer Hütte, wo wir unsere letzte Nacht auf 2400m Höhe verbrachten, überall war unsere volle Aufmerksamkeit und Energie gefragt, damit die „Absturzgefahr“ sich nicht bewahrheitete. Abends waren wir dann meistens so müde, dass wir nach einer netten Runde Beisammensitzen auch schon alle müde ins Bett fielen, um wieder fit für den nächsten Tag zu sein. Jedoch hatten wir bei all unseren Aktivitäten jede Menge Spaß, gute Laune und natürlich immer eine Musikbox dabei, ohne die die Jungs das Hotel wahrscheinlich nie verlassen hätten. Wir freuten uns dann jeden Abend auf das fortwährend leckere Essen im Hotel, das den Tag optimal abrundete und unsere Energiespeicher wieder auffüllte. Unsere Woche war gefüllt mit Aktivitäten, tiefen Gesprächen und einer tollen Gemeinschaft, die allen stets eine super Laune verschaffte. Frau Herdtle und Herr Albers hatten sich wirklich ins Zeug gelegt und für uns Schüler ein überragendes Programm zusammengestellt. Trotz der genauen Planung war noch viel Platz für Spontanität, was die ganze Tour dann noch perfekt machte. Nach einer etwas anstrengenden Zugfahrt zurück nach Hause hatten wir nach nur fünf Tagen die Berge dann auch schon wieder hinter uns gelassen, doch das Erlebte wird bestimmt noch lange in unseren Köpfen bleiben. (L. Schumacher, Kl. 12)

IJSSELMEER

"Moin Matrosen!"

Am Sonntag, den 23.09.2018 brach ein Teil der 12. Klasse zur Studienfahrt nach Holland auf. Fünf Tage eigenhändiges Segeln, Spaß und wunderschöne holländische Städtchen, deren Gassen und Landschaften erwarteten uns. Am Vormittag segeln, über den Tag ein Örtchen oder Inselchen mit Dünen, Cafés und tollen Stränden erkunden und den Abend in der Gruppe mit einem gemeinsamen Essen, Gesprächen, Spielen und Musik auf dem Schiff ausklingen lassen, das stand auf unserem Tagesprogramm. Nebenbei gab es am Ende 25 vollständig ausgebildete Matrosen, denn wir lernten in zwei Teams das Hissen und Einholen der Segel und erfuhren, wie das Einfahren in einen Hafen und das Anlegen funktioniert. Alles in allem waren es mit der perfekten Gruppe "heerlijke" Tage auf See. Also: "Saluut Matrosen und vergesst nicht: Es gibt nur Wasser überall!" ( P. Glatz, L. Lindahl, C. Hanß, L. Käfer, Kl. 12)

Exkursion nach Nürnberg – eine Reise „zurück in die Geschichte“

Passend zum derzeitig behandelten Thema „NS – Diktatur und 2. Weltkrieg“ beschlossen die Geschichtslehrer der Jahrgangsstufe 2 um Andreas Bohner, Mareike Hümmer-Fuhr und Michael Steiner eine Exkursion nach Nürnberg zum Reichsparteitagsgelände anzubieten, um ihren Schülern die Vorgehensweise des NS-Regimes und dessen Weg zur Macht anschaulicher zu vermitteln. Also hieß es am Donnerstag, dem 13. September 2018, für alle 12er: „Auf geht’s nach Nürnberg“. Am Reichsparteitagsgelände wurden die einzelnen Gruppen über das Gelände geführt wurden. Da das Reichsparteitagsgelände wegen seiner gewaltigen Größe von 16,5 Quadratkilometern eine läuferische und zeitliche Herausforderung darstellte, wurde nicht das gesamte Gelände besichtigt, sondern man beschränkte sich auf die wichtigen und beeindruckenden Bauten bzw. Areale, z. B. der Gang über die ‚Große Straße’ und schließlich das riesige und bombastisch gebaute ‚Zeppelinfeld’. Nach der Besichtigung des Geländes und seiner Bauten konnten die Schüler das zugehörige Museum, in dem vor allem der Aufstieg und die frühen Regierungsjahre der NS-Diktatur dargestellt waren, besuchen. Im Anschluss wandte man sich dem zweiten wichtigen Relikt Nürnbergs aus der NS-Zeit zu: den Nürnberger Prozessen. Nach einer kurzen Busfahrt in die Innenstadt wurde im Museum Memorium Nürnberger Prozesse ausführlich über die Hintergründe und den Verlauf, aber auch über die Angeklagten und Urteile der Nürnberger Prozesse informiert. Anschließend konnte der Gerichtssaal, in dem die Nürnberger Prozesse stattfanden, besichtigt werden. (HF)

Besuch auf dem Mittelaltermarkt in Esslingen

Am Montag, 04.12.2017 besuchte die Klasse 7d mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Armbruster sowie der Begleitlehrerin Frau Kapeller den Mittelaltermarkt in Esslingen. Da die Schülerinnen und Schüler in Geschichte gerade das Thema Mittelalter und die Zünfte behandeln, war dies ein guter Anlass, einmal zu überprüfen, wie viel Mittelalter wirklich in diesem Mittelaltermarkt steckt. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Aussteller vor Ort interviewen und bekamen allerlei erzählt. Es war ein sehr interessanter und aufschlussreicher Ausflug, denn nicht alles ist Mittelalter, auch wenn es danach aussieht. (Ab)

Fachstellenbesuche: Exkursion Ökumenischer Medienladen Stuttgart

Der vierstündige Religionskurs besuchte im November im Unterricht die ökumenische Fachstelle Medien, die u.a. eine fachliche Anlaufstelle für Referate und GFS in der Kursstufe ist. Wir erhielten eine Einführung in die Bibliothek und die Medien, exemplarisch verdeutlicht an zwei GFS-Themen. Fortgesetzt wird das Programm mit der Fachbibliothek des Pädagogisch-Theologischen Zentrums (PTZ) in Birkach im Januar. (Br)

Miteinander unterwegs – voneinander lernen

Im Rahmen des Religionsunterrichtes in allen Klassen 6 zum Thema „verschiedene christliche Kirchen“ besuchten die Gruppen exemplarisch je eine evangelische Kirche (Jakobuskirche) und eine katholische Kirche (St. Stephanus) in Bernhausen. Dabei waren Gemeinsamkeiten und Unterschiede ein Thema, bei dem Schülerinnen und Schüler miteinander und voneinander lernen konnten. (Br)

Neigungskurs Geschichte im Bundesarchiv Ludwigsburg

Für den Neigungskurs Geschichte der J2 begann das Schuljahr mit einer Exkursion: Am Mittwoch, den 13. September, besuchten 15 Nachwuchshistoriker die Außenstelle des Bundesarchivs in Ludwigsburg. Seit der Jahrtausendwende finden sich hier auch die Unterlagen der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen. Ein Wortungetüm, das allerdings vor den Taten verblasst.

Dennoch ist ein vermeintlich klarer Schuldspruch von NS-Tätern nicht so einfach. Die Schwierigkeiten einer Aufarbeitung des NS-Unrechts nach rechtsstaatlichen Prinzipien erkannten die SchülerInnen bei der Rekonstruktion des Gangs eines Gerichtsverfahrens des Auschwitzprozesses. Dabei beschäftigten sie sich mit Quellen zu dem Stuttgarter NS-Verbrecher Wilhelm Boger, der mit seinen Foltermethoden traurige Berühmtheit erlangte.

Außerdem bekam der Kurs von den Mitarbeitern des Archivs kompetent Informationen zu der Funktion und der Bedeutung von Archiven, bei einer Hausführung durfte man selbst in Originaldokumenten blättern und in die Torhausausstellung schauen. Eingebettet in die Unterrichtseinheit zur Aufarbeitung der NS-Verbrechen nach 1945 und der damit verbundenen Frage nach einer deutschen Kollektivschuld konnten viele Fragen beantwortet werden - die eine große nach dem "Warum" jedoch bleibt. (Fe)

Geo-Exkursion ins Ruhrgebiet

Vom 19.- 22.07.2017 begab sich der Erdkunde-Neigungskurs des dbg in Kooperation mit dem ESG auf Exkursion ins Ruhrgebiet. Die Exkursion fand unter Begleitung von Herrn Bohner und zwei Lehrern des ESGs statt, während die Schüler die Exkursion mit vorbereiteten Präsentationen, welche jeweils vor Ort zusätzliche Informationen lieferten, stützten. Mit dem Zug ging es zunächst nach Oberhausen, wo der Gasometer besichtigt wurde. Im Gasometer konnte man eine Ausstellung mit wunderschönen Naturfotografien bestaunen. Außerdem waren auch einige andere Exponate aus der Natur ausgestellt. Im obersten Stockwerk des Gasometers wurde die Erde auf eine weiße Kugel projiziert. Mit einem gläsernen Aufzug konnte man bis unter das Dach des Gasometers fahren und die Erdkugel von oben bestaunen. Leider konnte man aufgrund des Wetters nicht auf das Dach gehen. Nachdem die Besichtigung des Gasometers beendet war, begab sich die Gruppe gemeinsam zum Centro, wo jeder Zeit bekam, sich frei zu bewegen und etwas zu essen. Am späten Abend holte jeder sein Gepäck am Hauptbahnhof in Oberhausen ab und es ging das erste Mal zur Jugendherberge, welche sich in Bochum befand. Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück in der Jugendherberge mit dem Zug zum Stahlwerk Thyssen Krupp nach Duisburg, wo auf einer ca. 3-stündigen Führung leider nur ein Teil des riesigen Firmengeländes und Betriebes besichtigt werden konnte. Dennoch war die Führung höchst interessant und informativ. Anschließend ging es noch in den Landschaftspark und zum Hafen. Beides war auch sehr schön und interessant. Am Freitag nach dem Frühstück stand als Erstes die Besichtigung der Zeche Nachtigall auf dem Plan. Dazu wurde die Gruppe in drei ca. gleich große Gruppen unterteilt, welche etwas zeitversetzt in die Zeche gingen. Die Gänge innerhalb der Zeche waren relativ dünn und man musste sich immer wieder bücken, um nicht an die Decke zu stoßen. Auch diese Führung war sehr interessant und informativ und man hat Dinge über den Bergbau gelernt, die man vielleicht davor noch nicht wusste. Am Mittag ging es dann zur Zeche Zollverein, welche bei einer Exkursion ins Ruhrgebiet natürlich nicht fehlen durfte. Auch dort durften sich die Kurse frei auf dem Gelände bewegen und dieses selbstständig erkunden. Gegen Nachmittag statteten die Schüler auch noch der Villa Hügel einen Besuch ab. Am Samstag stand noch ein kurzer Aufenthalt in Köln und die Besichtigung der Stadt auf dem Programm und anschließend dann die Heimreise mit dem ICE. Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine sehr schöne, informative und abwechslungsreiche Exkursion war. (Annika Borkowski, Sarah Schönleber, Kl. 11)

Auf Schillers Spuren...

... wandelten am Donnerstag, den 06.07.2017 die Deutschkurse von Frau Schlegel, Herrn Steiner und Herrn Herr (alle J1) in der Schillerstadt Marbach am Neckar. Im Rahmen des Abitursternchenthemas „Naturlyrik“ und in Anbetracht der Tatsache, dass Friedrich Schiller einer der bekanntesten und bedeutsamsten deutschen Literaten ist, konnten die Schüler/innen im Schiller-Nationalmuseum und im Literaturmuseum der Moderne (LiMO) einen umfassenden Einblick in das Leben und Schaffen Schillers gewinnen und wurden ferner an eine Auswahl literarischer Werke der neueren und neuesten deutschen Literatur herangeführt, die jeweils als Original-Manuskripte ausgestellt waren. Da der thematische Schwerpunkt der Exkursion auf Schillers Gedichten und der Naturlyrik diverser Schriftsteller/innen im Speziellen lag, bereiteten zwei Kurse im Unterricht eigene lyrische Texte zum Thema „Naturgewalt(en)“ vor, die mittels der Methode einer Schreibstaffel entstanden sind und vor dem Schiller-Denkmal rezitiert wurden. Somit war die Exkursion ein Tag, der durch und durch im Zeichen der Lyrik stand und einmal mehr begreifbar machte, dass das, was uns der gymnasiale Deutschunterricht zu lehren versucht, keine „tote Materie“, sondern vielmehr ein Stück unseres Alltags und Lebens ist. (Hr)

Exkursion ins Residenzschloss Ludwigsburg

Am 06.07.2017 fuhren wir mit Frau Hekermans und Frau Richter nach Ludwigsburg, wo wir uns das Residenzschloss anschauten. Ausgehend von unserem Thema aus dem Geschichtsunterricht, dem Absolutismus, wollten wir uns den Absolutismus in Württemberg anschauen. Wir hatten zunächst im Hof des Schlosses eine Einführung in das absolutistische Leben des württembergischen Herzogs Eberhard Ludwig, anschließend wurden wir durch das Jagdschloss, den ersten Bau der Schlossanlage, geführt. Danach haben wir im Hauptschloss viel über das Leben am herzoglichen Hof (Bälle, Empfänge, Audienzen, Gewohnheiten...) erfahren. Interessant war für uns, dass das prunkvolle Leben in Ludwigsburg auch für einen Herzog und nicht nur für einen französischen König in der Zeit des Absolutismus möglich war. (SchülerInnen der Kl. 7a)

Tour XXL Filderstadt

Am 5. Mai 2017 nahmen die Schülerinnen und Schüler unserer 5. und 6. Klassen an der Tour XXL durch Filderstadt teil. Alle Beteiligten hatten viel Spaß bei verschiedensten Spielen und Aktivitäten. (Ru)

Geo-Exkursion auf die Schwäbische Alb

Vom 24.04 bis zum 25.04.2017 begab sich der Geographie-Neigungskurs der elften Klasse auf eine Exkursion zur Schwäbischen Alb. Begleitet von Herrn Bohner und Frau Wallrich wurden unter anderem der geologische Lehrpfad, der Uracher Wasserfall und die Schillerhöhle besucht. Der Ausflug wurde von Präsentationen vor Ort gestützt, die die Schüler vorbereitet hatten. Dies war jedes Mal die Gelegenheit zu einer Pause, die dringend nötig war. Genächtigt wurde in dem ‘Haus Auf Der Alb’ in Bad Urach. Nach den zwei Tagen und ungefähr 20 zurückgelegten Kilometern war Muskelkater vorprogrammiert. (Hanin Mhdawi, Kl. 11)

„Offline – das Leben ist kein Bonuslevel“

Im Rahmen der diesjährigen Schulkino-Wochen sahen sich die Klassen 9b und 9c am Montag, 20. März 2017 im Metropol (Stuttgart) die Komödie „Offline“ an. Der Film des jungen Regisseurs Florian Schnell handelt von dem 17-jährigen Schüler Jan, der im „realen Leben“ eher schüchtern, zurückhaltend und unauffällig ist, in der „virtuellen Welt“ eines Online-Spiels jedoch ein anerkannter und heldenhafter Krieger. Während sich Jan auf ein großes Online-Turnier vorbereitet, wird sein Account gehackt – für Jan, der sein Leben auf die virtuelle Realität ausgerichtet hat, eine Katastrophe. Gemeinsam mit Karo, deren Account ebenfalls gehackt worden ist, macht er sich auf, seinen virtuellen Status zurückzuerobern – und lernt dabei eine für ihn ganz neue Offline-Welt kennen und schätzen. Eine unterhaltsame Komödie mit einem durchaus ernsten, zum Nachdenken anregenden Hintergrund. (Ru)

Relikurs in der Vesperkirche in Nürtingen

Am 14. Februar unterstützte der 4-stündige Relikurs (Kl. 12) begleitet von Herrn von Scholz das eingespielte Team der Vesperkirche in Nürtingen. Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Gerechtigkeit“ hatten wir uns davor mit Armut in Deutschland auseinandergesetzt und konnten nun ein entsprechendes Angebot der Kirche selbst kennenlernen und daran mitwirken. Die Vesperkirche öffnet jedes Jahr in der Wintersaison und bietet ein Mittagessen in der Kirche an – mit anschließendem Kaffee und Kuchen, für einen eher symbolischen Preis. Die relativ große Gruppe ehrenamtlicher Helfer hieß uns herzlich willkommen und freute sich über unsere Unterstützung. Unsere Aufgaben waren sehr unterschiedlich. Wir waren in der Spülküche, beim Geschirrdienst und bei der Kinderbetreuung eingesetzt, halfen beim Getränkeausteilen und beim Essenservieren. Knapp 300 Essen wurden an Junge und Alte, Obdachlose und Flüchtlinge, arme und auch weniger arme Menschen ausgegeben. Es war ein sehr arbeitsamer Tag, doch es hat uns viel Spaß gemacht, die Arbeit der Vesperkirche kennenzulernen und uns tatkräftig einzubringen. Vor allem war es eine schöne Erfahrung zu sehen, wie alle zusammengeholfen haben, dass ein solches Angebot möglich ist. (Luisa Sausmikat, Kl. 12)

Neigungskurse Geschichte und Gemeinschaftskunde auf Exkursion in Bonn

Am Freitag, den 10.02.2017 begaben sich am Morgen alle Schüler des Geschichtskurses Kl. 12 und drei Schüler des Gemeinschaftskundekurses auf Exkursion in unsere ehemalige Bundeshauptstadt Bonn. Nach einer kurzweiligen Zugfahrt kamen wir gegen Mittag in Bonn an. Hier war unser Ziel das Haus der Geschichte. Da dieses Museum die deutsche Geschichte seit 1945 behandelt, begegneten uns in der umfangreichen Ausstellung nicht nur für die Historiker, sondern auch für die GK-ler interessante Exponate. So konnten wir in den originalen Sitzungssaalsesseln des Bonner Bundestags Platz nehmen und den Reden von prägenden Politikern wie Franz-Joseph Strauß oder Herbert Wehner lauschen. Zwar stand die Politik im Vordergrund der Ausstellung, aber auch andere Inhalte der Zeitgeschichte wurden behandelt. Zum Beispiel in einem Kinosaal, eingerichtet wie in den 1950er Jahren, konnten wir für diese Zeit typische Filme anschauen oder konnten uns in einer Bar aus den 60ern in die Zeit des Rock´n`Rolls hineinversetzen. Das Museum ist also sehr interessant, vor allem durch viel Interaktivität macht die Beschäftigung mit unserer Geschichte sehr viel Spaß. Gerade im Hinblick auf das bevorstehende Abitur war die Ausstellung sehr informativ für uns und wird sicher dem ein oder anderen in der Prüfung helfen können. Am Abend waren wir dann alle in der Bonner Innenstadt unterwegs. Jedoch nicht zu lange, um am nächsten Morgen frühmorgens wieder mit dem Zug nachhause fahren zu können. Während der Exkursion bemerkten wir, dass dies ja unsere letzte in unserem Schulleben war, aber vor allem auch eine der interessantesten! Uns bleibt daher nur noch, uns bei Frau Hekermans und Frau Hümmer-Fuhr für die gute Planung zu bedanken! (K. Edelmann, M. Lausmann, Kl. 12)

Neigungskurs im Haus der Geschichte

Am Dienstag, den 31. Januar 2017 hat sich der 4-stündige Geschichtskurs auf den Weg nach Stuttgart gemacht, um das Haus der Geschichte zu besuchen. Dort wurden wir freundlich empfangen und durch die Ausstellung geführt. Gemeinsam bestaunten wir verschiedene Objekte aus der jeweiligen Epoche. Jeder Raum war seiner Zeit angepasst, indem die Wände und Böden thematisch gestaltet waren. Dadurch wurde die Stimmung der jeweiligen Epoche anschaulich vermittelt.

Die Exkursion stand unter der Überschrift "Migration". Daher sahen anschließend alle in Partnerarbeit einen kurzen Film über einen Migranten oder Immigranten an - in einem großen Koffer sitzend. Darüber fertigten wir kurze Präsentationen an, die den anderen Teams vorgestellt wurden. Daraufhin gingen wir in einen Seminarraum, wo wir in kleinen Gruppen ein weiteres Video oder einen Text eines Aus- oder Einwanderers sahen beziehungsweise lasen. Dazu wurde erneut eine Präsentation angefertigt und vorgestellt.

Am Ende reflektierten wir die verschiedenen Geschichten. Wir kamen zu dem Entschluss, dass Immigration beziehungsweise Migration multikausale Gründe hat. Jede der Geschichten, die wir gehört und gesehen hatten, war auf ihre eigene Art besonders und beeindruckend. Oft fragten wir uns, ob die Flucht gezwungen oder freiwillig war. In den meisten Fällen konnten wir keine klare Entscheidung treffen, was uns zeigte, wie zwiespältig das Thema Migration ist.

Zusammenfassend haben wir viele neue Facetten und Informationen über Migration kennengelernt. Der Workshop sowie die Ausstellung haben uns gut gefallen. Vielen Dank an das Haus der Geschichte und unsere Lehrerin Frau Feuer, die uns diesen interessanten Ausflug ermöglicht haben. (Malie Johanning, Kl. 11)

Ausflug in den Strafvollzug

Raub und schwere Körperverletzung, Knast, und das war’s dann – zumindest in aller Regel. Dass es auch anders geht, erfuhren die Schülerinnen des Neigungskurses Religion Kl. 12 am Freitag, 13.01.2017 bei ihrem Besuch im Strafvollzug in freier Form im Seehaus in Leonberg. Ein zu zwei Jahren Haft verurteilter Jugendlicher stellte uns das Konzept des Seehauses vor. Besonders beeindruckt waren wir von dem voll gepackten Alltag, der um 5.35 Uhr beginnt und nach Frühsport, Schule, betrieblicher Ausbildung, zahlreichen Diensten im Haus und Hausaufgaben mit nur wenigen kurzen Unterbrechungen erst um 22.00 Uhr endet... Ob unsereins da mithalten könnte? Für die Jugendlichen dort ist es aber vielleicht die einzige Chance, ihrem Leben noch eine positive Wende zu geben! Uns jedenfalls überzeugte das Konzept mit den Schwerpunkten Wiedergutmachung und Täter-Opfer-Ausgleich, familiäre Wohngruppen, positive Gruppenkultur, Vermittlung von Werten und Förderung von Talenten und beruflicher Perspektive. Für einen rundum gelungenen Ausflug hätte lediglich das Wetter noch etwas freundlicher sein können... (So)

Betriebsbesichtigung im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen

„Produktion hautnah“ – unter diesem Motto bietet die Daimler AG Betriebsbesichtigungen im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen an. Passend zum Thema des zweiten Halbjahres – Sektor: Unternehmen, zugleich eines der Schwerpunktthemen des schriftlichen Abiturs – ließ sich der vierstündige Wirtschaftskurs der Kl. 11 diese Gelegenheit nicht entgehen und besuchte am Mi., 13.07.2016 den Produktionsstandort Sindelfingen, an dem ca. 35.000 Mitarbeiter/innen beschäftigt sind – in der Tat hat auch das Gelände die Dimensionen einer kleinen Stadt. Nach einem kurzen Einführungsvideo startete die Besichtigung im Presswerk, wo die Karosserieteile entsprechend zugerichtet werden. Anschließend besuchte die Gruppe die Montage, wo exemplarisch verschiedene Produktionsschritte nachvollzogen werden konnten. Das Ende bildete die sogenannte Hochzeit, also die Zusammenführung von Karosserie und Motor/Antriebsstrang.

Eine sehr informative Exkursion, bei der theoretische Inhalte des Unterrichts greifbar – „hautnah“ eben – erlebt werden konnten. (Ru)

Betriebsbesichtigung bei der Firma Pilz in Nellingen – "The Spirit of Safety"

Der zweistündige Geographiekurs der Jahrgangsstufe 11 von Frau Zeller besichtigte am Montag, den 04.07.2016, die Firma Pilz in Nellingen. In einer Präsentation und einem Rundgang durch die neue Produktionshalle und die Ausbildungswerkstatt lernte der Kurs die Entwicklung eines Familienbetriebes zu einem global agierenden Unternehmen kennen, das sich auf Sicherheitssysteme und Automatisierung spezialisiert hat. Die im Unterricht behandelten Fragestellungen zu Standortwahl und Produktionskonzepten wurden durch den Besuch eines mittelständischen Unternehmens aus der Region lebendig gemacht und konkret veranschaulicht. Wir danken der Firma Pilz, dass sie uns diese Einblicke ermöglicht hat. (Ze)

Klostertage Triefenstein

Vom 22.-26. Juni 2016 war der Neigungskurs Religion zu Besuch im Kloster Triefenstein am Main, dem Hauptsitz der evangelischen Christusträger-Bruderschaft. Nach einer langen Zugreise waren wir erst einmal froh, unsere Zimmer in dem alten Augustinerkloster und ehemaligen Schloss und Fürstensitz zu beziehen. Den Abend ließen wird dann mit einem Gitarrenkonzert in der Klosterkirche ausklingen und tauchten in die Ruhe des Klosters abseits unseres Alltags ein.

In den nächsten Tagen lernten wir das Leben im Kloster kennen – gemäß der klösterlichen Regel „ora et labora“: um sechs Uhr Morgengebet, vormittags Impulse und Bibelgespräche mit Brüdern der Gemeinschaft, nachmittags dann die Arbeit rund ums Haus: Unkraut jäten, Hecke schneiden und Löcher graben. Dank des sommerlichen Wetters war die Arbeit auch ausreichend anstrengend. Gerade noch pünktlich schafften wir es frisch geduscht zum Abendgebet um 18.00 Uhr in die Kirche. In der Freizeit verbesserten wir unsere Billard- und Tischkickerfertigkeiten oder spielten Tischtennis und Kartenspiele. Das war „luschdig!“ (Zitat Bruder Felix) Außerdem lernten wir die Arbeit der Brüder in Kabul und im Kongo kennen. Bruder Schorsch, seit 45 Jahren in Afghanistan, erzählte uns von seinem Leben in diesem aufregenden Land. Trotz der Kürze unseres Aufenthalts haben wir es geschafft, in die Geschichte des Klosters einzugehen: Mit 150 Runden brachen wir den Rekord der meisten Runden im eisigen Wasser des Brunnens im großen Innenhof. Nach einem aufregenden Räuber-und-Gendarm-Spiel mit Bruder Felix schlossen wir unseren letzten Tag mit einem Lagerfeuer und Stockbrot ab. „Sagenhaft!“

Schnell ging die Zeit vorbei und wir sind wieder zurück aus der Abgeschiedenheit des Klosters in unserem Alltag. Es war eine gute Erfahrung, nach getaner Arbeit zu sehen, was man erreicht hat. Wir hatten vier sehr intensive und gefüllte Tage, die uns auch als Gruppe näher zusammen gebracht haben. Wir danken Herrn von Scholz für die Begleitung! (Luisa Sausmikat, Kl. 11)

Projekt "Zeitung in der Schule" (ZISCH) am dbg

Angelehnt an unseren Besuch im Stuttgarter Pressehaus, erhielten wir, die 9a, am 10. Mai 2016 Besuch von der Redakteurin Frau Stadtmüller in unserem Klassenzimmer. Frau Stadtmüller ist bei der Stuttgarter Zeitung unter anderem verantwortlich für den Bereich der Leserbriefe. Für uns bot sich durch ihren Besuch eine fabelhafte Möglichkeit, viele Fragen zu stellen, und wir bekamen einen sehr guten Einblick in ihre Arbeit. Über einen Zeitraum von sechs Wochen wurde uns die Stuttgarter Zeitung täglich kostenlos zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit unserer Deutschlehrerin, Frau Feuer, befassten wir uns ausgiebig mit dem Medium "Zeitung". Gerade im Zeitalter von Smartphones und E-Book-Readern ist das Lesen von "gedrucktem" Papier etwas ganz Besonderes und für manch einen Schüler war das Lesen einer Zeitung auch eine Premiere. Für unsere Klasse war der Besuch der sympathischen Frau Stadtmüller ein Highlight und der perfekte Abschluss unseres Projektes "Zeitung in der Schule"! (Kim von Hasseln, Kl. 9a)

Europaprojekt Klasse 11 - Quizabend

Dieses Schuljahr nehmen neun Schülerinnen und Schüler des vierstündigen Gemeinschaftskunde- und Geschichtekurses der Jahrgangsstufe 1 an einem Europa-Projekt teil. Das Projekt soll den Kontakt innerhalb verschiedener EU-Länder fördern und bestärken. Dieses Jahr sind Schulen aus Bulgarien, Österreich, der Slowakei und Deutschland an einem Austausch mit einem jeweils anderen Land beteiligt und nahmen in diesem Rahmen am 29.04.16 an einem Quizabend in Stuttgart teil. Bei dem Quiz, bei welchem Fragen über Europa und die einzelnen Länder beantwortet werden mussten, traten drei Schüler jeder Schule gegeneinander an. Es ging darum, Preisgeld für das Austauschprogramm zu gewinnen, indem man so viele Fragen wie möglich richtig beantwortet. Am Ende erzielte unser Team des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums einen stolzen 2. Platz, nach unserer Austauschschule aus Bulgarien, und erhält 1.000€ zur finanziellen Unterstützung.

Nun freuen wir uns sehr, wenn uns unsere Austauschschülerinnen und -schüler im Juli besuchen kommen und wir anschließend im September 2016 nach Bulgarien reisen können. (Franziska Wörner, J1)

Schreibwerkstatt für unseren Literaturkurs

Am Mittwoch, den 20.01., war unser Literaturkurs zu einer Schreibwerkstatt in die Stadtbibliothek Filderstadt eingeladen. Die Veranstaltung wurde von der Kinder- und Jugendbuchautorin Beate Dölling geleitet. Zum Thema ‚Figuren anlegen’ entwickelten wir unsere literarischen Fertigkeiten bei mehreren Schreibspielen und -übungen weiter, bei denen uns Frau Dölling mit vielen Anregungen und eigenen Erfahrungen zur Seite stand. Im letzten Teil war es für die Schülerinnen der J1 besonders interessant, aus der konkreten Arbeit der Schriftstellerin erzählt zu bekommen. Am Ende verriet Frau Dölling, dass sie diesen Kurs auch gerne leiten würde. Erstaunlich, wie schnell und gleichzeitig erfüllend vier Zeitstunden vergehen können. Nochmals vielen Dank an Frau Dölling und Herrn Konzelmann von der Stadtbibliothek Filderstadt, die uns diese schöne Veranstaltung ermöglicht haben. (Ra)

Exkursion in die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart

Am Freitag, den 16.10.2015 besuchten der Neigungskurs Geschichte und der Seminarkurs der Klasse 11, begleitet von Frau Hekermans und Herrn Herr, die Württembergische Landesbibliothek in Stuttgart. Dort nahmen wir an einem Seminar mit dem Titel „Fit für den Seminarkurs“ teil. Es wurde viel Interessantes über die WLB und deren Aufbau sowie Büchersortiment mitgeteilt und wir konnten uns mithilfe verschiedener Übungen durch den Online-Katalog arbeiten. Dieser ist von überall aufrufbar und gibt sowohl Auskunft darüber, ob das gesuchte Medium in der WLB zur Verfügung steht, als auch, ob und wann es entliehen werden kann.

Im Anschluss an das Seminar konnten wir uns noch etwas in der Bibliothek umsehen und dürfen nun bald unsere Ausweise abholen, damit wir genügend Informationsmaterial für die zu schreibenden Seminararbeiten oder unsere GFS einholen können. (Franziska Wörner, Kl. 11)

Goethes "Faust" - Welttheatertag in der Filharmonie

„Faustdick“ kam es für die Jahrgangsstufe 12 des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums am Dienstagvormittag, 13.10.2015 in der Filharmonie. Ganz im Mittelpunkt der theaterpädagogischen Veranstaltung, die alle zwei Jahre zu einem anderen Werk der Weltliteratur stattfindet, stand diesmal Goethes „Faust“. Das 15-köpfige Team der Filharmonie unter Leitung von Sven Pflug näherte sich dem Stück altersgerecht und auf vielfältige Weise „dramatisch“ an. Nach einer einführenden Lesung von Frau Dr. Barbara Kindermann, Verlegerin und Autorin von „Faust: nach Johann Wolfgang von Goethe“, konnten die insgesamt 200 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus verschiedenen Filderstädter Schulen rund um Faust und sein Gretchen nicht nur die wichtigsten Berufsbilder, die das Theater zu bieten hat, kennen lernen; unter professioneller Anleitung von Schauspielern, einem Regisseur, Maskenbildnerinnen und Bühnentechnikern erfuhren die Jugendlichen viel darüber, wie ein Stück Bühnenreife erlangt. Danach konnten sie sich in verschiedenen Workshops auch selbst ausprobieren. Als besonders beeindruckend dürften den Schülerinnen und Schülern sowie den begleitenden Lehrkräften die hochdramatischen Szenen-Variationen in Erinnerung bleiben, die das Schauspieler-Ehepaar Barbara und Jakob Nacken als Faust und Gretchen am Ende auf die Bühne brachte. (Fl)

Vom Modell zur Realität: BOSCH-Exkursion der Klasse 10b

Die letzten Wochen des NwT- und Geographie-Unterrichts der Klasse 10b widmeten sich dem Thema der effizienten Energienutzung. Während die Schülerinnen und Schüler in den NwT-Stunden alles zum Thema Wärmedämmung lernten und in diesem Zusammenhang ein eigenes Modellhaus konzipierten und bauten, lag der Fokus der Geographie auf einer nachhaltigen Energiegewinnung und deren Verbrauch. Folgen der aktuellen Energienutzung wurden diskutiert und verschiedene Perspektiven analysiert. Um die Umsetzung dieser Themen in der unternehmerischen Praxis zu erfahren, besuchten die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss der fächerübergreifenden Einheit am 17.07.2015 den Thermotechnik-Standort von BOSCH in Wernau. Vor Ort wurde die dbg-Gruppe sehr freundlich begrüßt und erhielt von Carolin Schmid (Leitung Regionales Produktmanagement) eine Einführung zum Unternehmen an sich und einen Überblick über firmenstrukturelle Hintergründe. Im Mittelpunkt der Exkursion stand eine Werksführung, bei der die Schülerinnen und Schüler in zwei Kleingruppen die einzelnen Schritte von der Entwicklung über die Modell-Erprobung bis hin zur Fertigung des hier produzierten „Wand-Heizkessels“ kennen lernten. Ein weiterer Vortrag zur Funktionsweise der Geräte und der Bedeutung einer energieeffizienten Thermotechnik im Sinne der Nachhaltigkeit rundeten den informativen und interessanten Vormittag ab. Ergänzend gab es für die persönliche langfristige Planung von Seiten der Personalabteilung einige Informationen zum Bewerbungs- und Einstiegsverfahren bei BOSCH. Wir bedanken uns bei BOSCH, insbesondere bei Frau Schmid, für die herzliche Betreuung und für die interessanten Informationen und Einblicke. Wir konnten die Anwendung theoretischer und praktischer Inhalte des Unterrichts alltagsnah, aber auch mit großer wirtschaftlicher sowie unternehmerischer Bedeutung erleben. (He)

Auf dem Weg zur Schule

Einen Ausschnitt aus dem gleichnamigen Dokumentarfilm stellte der Kenianer Elias Njiru in den Mittelpunkt seiner Doppelstunde über Schule und Schulsystem in seinem Heimatland, die er am Montag, 15.6.2015 in der Klasse 9c hielt. Der Film begleitet vier Kinder aus unterschiedlichen Kulturen auf ihren Schulwegen, die sich doch – vor allem, was die Länge und die Gefährlichkeit betrifft – erheblich von jenen Schulwegen unterscheiden, die man hier in Deutschland kennt. Herr Njiru wählte natürlich den Schulweg des 11-jährigen Jackson aus Kenia, der täglich innerhalb von zwei Stunden 15 km zur Schule zurücklegen muss – einfach, wohlgemerkt, und in ständiger Bedrohung durch wilde Tiere. Der Wille und Ehrgeiz, durch Bildung aufzusteigen, treiben ihn jedoch an – mit Erfolg, dank seiner guten Noten kann Jackson eine weiterführende Schule besuchen, sein großes Ziel lautet, Pilot zu werden und die Welt zu sehen. Ob Herrn Njirus Schulweg ähnlich hart gewesen sei, wollten die Schülerinnen und Schüler wissen. Nein, der sei nicht ganz vergleichbar gewesen. Ob er, ähnlich wie Jackson aus dem Film, sein Ziel erreicht habe? „Noch nicht ganz“, antwortete Herr Njiru, er habe in Deutschland studiert und seinen Abschluss gemacht, noch arbeite er aber in Teilzeit – sein Ziel sei eine Vollzeitstelle als Agrarökonom. Wir wünschen Herrn Njiru, dass dieser Wunsch bald in Erfüllung geht, und danken ihm herzlich für seinen offenen und lebhaften Unterricht. (Ru)

Exkursion zum SWR

Eine Exkursion im Rahmen einer GFS (Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen) führte die Klasse 9c am 08.06.2015 zum SWR nach Stuttgart. Nach einer kurzen Einführung zu Stellung, Aufbau und Aufgaben des SWR wurden wir in zwei Gruppen durch die Räume geführt. Für die meisten war vermutlich die Besichtigung der Studios das Highlight, ebenso des – obwohl vielleicht zunächst als eher trocken vermutet – Archivs. Hier wurde uns ein Einblick in die Hörfunkdatenbank gegeben: Praktisch jeder beliebige Musiktitel kann in Sekundenschnelle abgerufen werden – welcher Schüler hätte nicht gerne Zugriff darauf? Zum Abschluss hatten die Schülerinnen und Schüler noch Gelegenheit, Sven Rex, Moderator der „Landesschau aktuell BW“, einige Fragen zu stellen, und zwar direkt nach der live verfolgten Sendung.

Eine sehr interessante und lohnenswerte Exkursion – ein herzlicher Dank geht an Annika Borkowski, die diese Besichtigung komplett eigenständig organisiert hatte. (Ru)

Patenschaft mit der WLB: Theaterbesuch „Abzählen“

Im Rahmen unseres musisch-interkulturellen Schwerpunktes pflegt das dbg eine Patenschaft mit der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB). In diesem Schuljahr ist die Klasse 9c, betreut von Deutschlehrerin Mareike Hümmer-Fuhr, die Patenklasse für das Jugendstück „Abzählen“, ein Stück mit einer anspruchsvollen und – nicht hier bei uns, aber leider in vielen Regionen der Welt – bedrückend aktuellen Thematik:

„Drei Tage im Leben zweier Mädchen. Leicht ist das nicht, das Leben kann so kompliziert sein, wenn man dreizehn Jahre alt ist. Die Freuden und Leiden der beginnenden Pubertät sind aber nicht das größte Problem der beiden Freundinnen. Krieg mag zwar angeblich eine Männersache sein, aber das Leben in einem Kriegsgebiet stellt alle vor schier unlösbare Herausforderungen. Da dürfen Mädchen nicht einfach nur Mädchen sein. Und doch finden die Freundinnen irgendwo zwischen der Pflege ihrer Großmutter, einem Flirt mit dem Wachposten und dem Versuch an Geld zu kommen noch Zeit für ein Tänzchen im leerstehenden Haus. „Abzählen“ katapultiert uns mitten hinein in eine Welt, in der nur noch die Alten und die Kinder, die Krüppel und die Schwangeren zu Hause sind, eine Konfliktregion, wie es sie überall auf der Welt gibt.“ (http://www.wlb-esslingen.de/stueck/abzaehlen/, 07.06.2015)

Nachdem die Klasse verschiedenen Proben beigewohnt und – in enger Kooperation mit der WLB – an theaterpädagogischen Übungen teilgenommen hatte, stand am Freitag vor den Pfingstferien der Besuch der für die Schülerinnen und Schüler sehr eindrucksvollen Aufführung auf dem Programm. Waren bereits die Entstehung und Proben des Stücks mit der Klasse intensiv diskutiert und reflektiert worden, so wird nun natürlich auch die Aufführung im Unterricht näher beleuchtet. Wir danken der WLB für die sehr offene und herzliche Kooperation. (Ru)

"Das Glück kommt wie ein Donnerschlag" - Theaterbesuch unserer 6b

Die Klasse 6b sah "Das Glück kommt wie ein Donnerschlag", die Bühnenfassung des gleichnamigen Jugendbuchs von Guus Kuijer, am 23. Februar 2015 im Jungen Ensemble Stuttgart (JES).

Die Kritiken einiger SchülerInnen stehen jetzt auf der Website des JES.

Auf die Bühne, fertig, los!

Im Rahmen ihrer Patenschaft zum Jugendstück „Abzählen“ verbrachte die Klasse 9c mit ihrer Lehrerin Frau Hümmer-Fuhr einen Vormittag an der Württembergischen Landesbühne in Esslingen. Zunächst stand der Besuch einer Probe auf dem Programm. Die Schüler sahen einen Ausschnitt aus dem Stück und diskutierten danach mit den Schauspielern und der Regie über die Umsetzung und das künstlerische Konzept: Wo gibt es Verständnisschwierigkeiten? Warum sitzt die Oma in der Badewanne? Und warum hat man plötzlich einen alten Computer auf dem Kopf?

Im Anschluss daran hieß es „auf die Bühne mit euch!“: In Kleingruppen wurden Kriegsbilder in kurze Szenen umgesetzt. Mit der Hilfe von Schauspielern, Dramaturgen und Musikern gelang es den Schülern, in nur 15 Minuten eine kurze Szene einzuüben: Hier wurde nicht nur gespielt, sondern auch musiziert.

Fazit: Die Zeit auf der Bühne war viel zu kurz! Die Schauspieler haben uns super Anregungen gegeben! Was man aus einem Bild auf der Bühne alles machen kann! In jedem von uns steckt ein Talent!(HF)

Wassertag im Fildorado - wir waren dabei!

Am 17. Juli 2014 fand der Wassertag im Fildorado statt. Die Klasse 7b nahm gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Bächle und der Sportlehrerin Frau Hagelstein an diesem Erlebnistag teil. Der Wassertag wird vier Mal im Jahr im Fildorado angeboten und ist Teil seines „Edutainment“-Programms für Schulklassen. Es geht darum, Schülerinnen und Schülern das Element „Wasser“, einerseits durch kleine Vorträge und andererseits im praktischen Erleben erfahrbar zu machen. Sehr interessant war eine Führung durch die Technik des Fildorado. In den Katakomben erfuhren wir, dass nahezu das gesamte Fildorado unterkellert ist und eine unwahrscheinlich ausgeklügelte Technik dafür sorgt, dass alles reibungslos funktioniert. UNICEF machte deutlich, wie viele Menschen mit sehr wenig Wasser pro Tag auskommen und dieses auch noch mehrere Kilometer tragen müssen. Dies durften die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren, indem sie Wassereimer ein kurzes Stück von Hand transportierten. Im Wellenbecken waren Kajaks zum Ausprobieren ins Wasser gelassen. Ganz so einfach war es für die Schülerinnen und Schüler dann doch nicht, diese Art von Boot vorwärts und rückwärts zu lenken. Die Feuerwehr hatte eine Werf- und Löschstation aufgebaut, bei der man mit dem Wasserschlauch ein imaginär brennendes Haus löschen musste. Auch das Umweltbildungszentrum Listhof e.V. aus Reutlingen war vor Ort und schilderte in spannender Weise das Ökosystem Bach. Verdeutlicht wurde der interaktive Vortrag durch allerlei Demonstrationsobjekte, wie Libellenlarvenhäute, Aquarien mit verschiedenem Getier, mikroskopischen Beispielen, etc. Am lustigsten war für alle Teilnehmenden sicherlich die „Aqua Track“-Station. Dort musste man über mehrere schwimmende Platten laufen, die nur an zwei Punkten miteinander befestigt waren. Man transportierte einen Ball mit sich, den man dann am Ende in eine Art Torwand werfen sollte. Da war natürlich die individuelle Rückmeldung am deutlichsten zu spüren. Wer es nicht bis ganz nach vorne im Laufen schaffte, bewegte sich auch schon mal auf allen Vieren vorwärts. Alles in allem war es ein toller, informationsreicher Tag, an dem wir sowohl in der Theorie als auch in der Praxis so manches über das Element Wasser, aber auch über das Fildorado erfahren haben. Und natürlich blieb auch noch genug Zeit, um die restlichen Attraktionen des Fildorados zu nutzen.

Vielen Dank an das Fildorado für dieses tolle Angebot. Nächstes Jahr ist das dbg sicherlich wieder dabei. (Bl)

"Nach Schwaben, Kinder!"

Die bereits literarisch und filmisch verarbeitete Thematik der Schwabenkinder, die im 19. Jh. von armen Tiroler Familien an Bauern im Oberschwäbischen als billige Arbeitskräfte „ausgeliehen“ wurden, brachte am Fr., 18.07.2014 das Junge Ensemble Stuttgart (JES) auf die Bühne. Die Klasse 7c nutzte die Gelegenheit, sich das Stück gemeinsam mit Frau Feuer und Herrn Rau anzusehen – eine lohnende Entscheidung! Mögen manche Elemente der Inszenierung auf den einen oder anderen auch lustig gewirkt haben, so dominierte doch der Ernst, der sich hinter den dargestellten Schicksalen der Schwabenkinder verbirgt. In der Fremde auf sich allein gestellt, dem Wohlwollen der teilweise herrschsüchtigen Bauern ausgeliefert, konfrontiert mit einer Mundart, die sie nur schwer verstanden – das einfache und sehr harte Leben der Kinder kontrastiert stark mit dem spaßbetonten Skizirkus im Ischgl des 21. Jahrhunderts, dies verdeutlichte die Aufführung eindrucksvoll. Ein sehenswertes Stück, das den Zuschauer auch für die Errungenschaften unserer Zivilisation zu sensibilisieren vermag. (Ru)

Talente entdecken mit Christoph Metzelder

Am Mittwoch, 26.03., besuchte die Klasse 5d auf Einladung der Christoph-Metzelder-Stiftung die Bildungsmesse didacta. Die Freude war bei den Schülerinnen und Schülern natürlich groß, begegnete man doch dem ehemaligen Fußballnationalspieler Christoph Metzelder. „Gestern war ich noch in Madrid und habe Pepe interviewt, mit dem ich bei Real Madrid noch zusammen gespielt habe“, begrüßte er die Schülerinnen und Schüler, „und nun freue ich mich, dass ich heute bei euch sein kann.“

Nach einleitenden Worten zu seiner Person las er aus dem Kinderbuch „Jojo kommt ins Team“ vor, an dem er als Co-Autor mitgearbeitet hat. Die Schülerinnen und Schüler hörten aufmerksam zu, wie die Hauptperson Johanna, genannt Jojo, eine Einladung auf Camp Castle erhält, wo sie zusammen mit anderen Kindern ihre Talente entdecken kann. Eifrig beantwortete die Klasse 5d die an sie gestellten Fragen.

Nach der Lesung gingen die Kinder auf Entdeckungsreise zu ihren Talenten. In Kleingruppen nahmen sie an Workshops zu den Talentbereichen Kreativität, Sprache und räumliches Denken teil. Hochmotiviert wurde Draht gebogen, ein Gruppenname nebst Schlachtruf und Plakat kreiert und Briefe an „Coach K.“ geschrieben. „So sahen meine Aufsätze in der Schule auch immer aus“, schmunzelte Christoph Metzelder beim Blick auf die zahlreichen Streichungen und Ausbesserungen der Briefe. Und dann hieß es: Bühne frei! Stolz präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse und erhielten viel Applaus und Lob vom Ex-Profi. Zum Abschluss des Talentworkshops erhielt jeder eine Urkunde und ein Buch, natürlich mit Autogramm.

Im Anschluss an diese tolle und interessante Begegnung wurde Christoph Metzelder als „didacta Bildungsbotschafter 2014“ ausgezeichnet. Der Preis wird jedes Jahr an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens vergeben, die sich in besonderem Maße für Bildung, Kinder und Jugendliche engagieren. „Er ist ein verhinderter Lehrer“, so der Präsident des didacta-Verbandes bei der Preisverleihung. Ein verhinderter Lehrer sei er zwar nicht, dennoch stecke hinter der scherzhaft gemeinten Bezeichnung ein Körnchen Wahrheit: „Ich komme aus einem Pädagogenhaushalt – beide Eltern sind Lehrer.“ Auf jeden Fall ist Christoph Metzelder jemand, der seine Talente und Begabungen nicht nur entdeckt, sondern sie auch immer eingesetzt hat. Davon konnte sich auch die 5d überzeugen und vergibt einstimmig die Auszeichnungen „Cool“ und „Weltklasse“! (Sr)

Exkursion nach Weimar (Neigungskurs Geschichte, Kl. 11)

Eine Reise zu den Größen klassischer Dichtung – könnte man meinen. Als Geschichtskurs haben wir aber andere Schwerpunkte gesetzt. So stand im Zentrum ein Besuch der Gedenkstätte Buchenwald. Neben den schrecklichen Ereignissen im Nationalsozialismus wurde hier auch die Nutzung des Lagers durch die sowjetische Besatzungsmacht im Sinne des so deklarierten „antifaschistischen Neubeginns“, der aber mehr eine politische Säuberung war, deutlich. Außerdem haben wir uns mit dem Besuch des Bauhaus-Museums der Kultur der Weimarer Republik genähert und so deren eher politische und wirtschaftliche Betrachtung im Unterricht ergänzt. Abends sind wir dann aber doch auch ins Theater gegangen (Lessings „Emilia Galotti“) – ins Nationaltheater, in dem die Verfassung der Weimarer Republik erarbeitet wurde. Insgesamt war die Exkursion so historisch und kulturell bereichernd, hat aber auch die Kursgemeinschaft gestärkt, wie wir nicht zuletzt beim abschließenden gemeinsam Pizzaessen festgestellt haben (freilich wurde während der Tage auch die Thüringer Bratwurst genossen). (Hf)

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