Exkursionen

Besuch in der Stadtbibliothek Filderstadt

Im Rahmen der GFS-Vorbereitung besuchte die NwT-Klasse 7a/b am Dienstag, den 12. November 2019 die Stadtbibliothek Filderstadt. Ziel des Besuches war es, sich mit den verschiedenen Fach- und Themengebieten, der Organisation und den Möglichkeiten der Bibliothek vertraut zu machen.

Zu Beginn wurde den Schülerinnen und Schülern anhand einer Präsentation erklärt, wie man mithilfe von Begriffen und Schlagwörtern im Online-Katalog der Bibliothek gezielt nach Büchern suchen, sie in der Bibliothek finden, ausleihen oder gegebenenfalls vormerken lassen kann. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, Bücher „nur“ online auszuleihen. Das gewünschte Buch kann auf dem eigenen Handy/Tablet gelesen werden.

Nach diesem theoretischen Teil konnten die Schülerinnen und Schüler ihr erlerntes Wissen in die Tat umsetzen und mithilfe des Recherchekataloges an den PCs/Tablets Aufgaben lösen oder schon gezielt nach Büchern zu den jeweiligen GFS-Themen suchen. (Till Elger, Judith Grüttjen 7b, Co)

Planetenweg-Exkursion 2019

Wie schon in den vorigen Jahren stand für die diesjährigen 121 Fünftklässler die Erkundung des Planetenweges in Ludwigsburg als außerschulische Exkursion auf dem Plan. Pünktlich zur ersten Stunde, ausgestattet mit gutem Schuhwerk und wetterfester Kleidung, ging es am Freitag, den 8. November los. Diese war auch notwendig, da es der Wettergott leider nicht so gut meinte. Trotzdem hochmotiviert ging es los zur S-Bahnstation Filderstadt. In Ludwigsburg angekommen, durften die Schülerinnen und Schüler nach einer kurzen Auffrischung des Themas maßstäbliches Umrechnen eigenständig in Gruppen die maßstabsgetreue Darstellung der Planeten entdecken. Zuerst wurde das große Modell der Sonne bewundert und dessen Größe abgeschätzt. Mit dem erworbenen Wissen sollten die Schüler danach mit dem Maßstab 1 : 1 000 000 000 das Modell umrechnen, um eine Vorstellung von der wirklichen Größe der Sonne zu bekommen. Groß war die Verwunderung anschließend, dass manche Planeten im Gegensatz zur Sonne im Modell nur noch höchstens der Größe einer Stecknadel entsprachen. So konnten die Schüler viel über die Planeten lernen und zusätzlich die Entfernung jedes einzelnen Planeten zur Sonne herausfinden, die ebenfalls jeweils maßstabsgetreu dargestellt waren. Danach ging es teilweise durchnässt und von den vielen neuen Eindrücken erschöpft zurück zur S-Bahn, um den Rückweg zum dbg anzutreten. Eine tolle Erfahrung für die Schüler, die bei der außerschulischen Veranstaltung auch die Möglichkeit hatten, ihre Mitschüler in einem weiteren Umfeld näher kennenzulernen. (Gü)

Geschichtsexkursion der Jahrgangsstufe 12 nach Nürnberg

Nach langer Hinfahrt im Doppeldecker-Bus gelangten wir zum Reichsparteitagsgelände. Bei einer Führung durch das Gelände sahen wir die Kongresshalle, welche nicht einmal fertiggestellt hätte werden können aufgrund einer unmöglichen Konstruktion des Flachdaches. Das Gebäude, als Kongresszentrum der NSDAP gedacht, erscheint mit seiner U-Form kolossal, protzig und einschüchternd, wobei eine eindeutige Orientierung am Kolosseum in Rom erkennbar wird. Die 1939 fertiggestellte Große Straße diente der NSDAP zum Aufmarsch und bildet eine zentrale Achse des Geländes, wobei sie auf die mittelalterliche Kaiserburg ausgerichtet ist. Somit soll eine Verknüpfung zwischen dem Reichstag und dem Heiligen Römischen Reich entstehen. Das Deutsche Stadion, befindlich neben der großen Straße, sollte mit einer Höhe von etwa 80 Metern und einer Grundfläche von 25000 Quadratmetern sowie einem Fassungsvermögen von über 400000 Plätzen für Zuschauer das bei weitem weltweit größte Stadion werden. Jedoch gelang bis zum Beginn des Krieges nicht einmal die vollständige Aushebung der Baugrube, welche schließlich eingestellt wurde, worauf diese mit Grundwasser volllief. Am südlichen Ende der großen Straße befindet sich das Märzfeld, dessen Bau zwar begonnen wurde, das aber ebenfalls nie fertiggestellt wurde. Es sollte der Inszenierung der Einheit und Geschlossenheit der Wehrmacht dienen, auch im Zusammenhang mit der Wiedereinführung der Wehrpflicht durch die NSDAP.

Nach Ende der Besichtigung des Geländes hatten wir Freizeit zum Essen und zum Anschauen des Dokumentationszentrums bis zur nächsten Führung durch den Justizpalast Nürnberg. Diesem kam eine wichtige Rolle in den Nürnberger Prozessen gegen die Hauptkriegsverbrecher zu, deren Sinn darin bestand, führende Repräsentanten des Dritten Reichs für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen. Im so genannten Schwurgerichtssaal 600 fanden sowohl die Hauptkriegsverbrecherprozesse als auch später die Nachfolgeprozesse statt. Unsere Referenten erklärten uns auf eindrückliche Weise die rechtlichen Grundlagen sowie interessante Einzelheiten zum Ablauf der Prozesse.

Es war ein langer Tag mit viel Busfahrt, der uns aber doch den Größenwahn der Nationalsozialisten und die Schwierigkeiten bei der Entnazifizierung sehr eindrücklich vor Augen geführt hat. (Mike Heilmann, Kl. 12)

Studienfahrt Ijsselmeer 2019

Am 22.09.2019 um 22 Uhr begann die Studienfahrt der Jahrgangsstufe 2 ins Ijsselmeer. Zusammen mit unseren Lehrern Herr Bohner und Frau Hagelstein machten wir uns auf den Weg nach Harlingen, wo unsere Reise auf der Mars starten würde. Als wir dort nach einer neunstündigen Busfahrt angekommen waren, bezogen wir unsere Kajüten, frühstückten an Bord und machten Bekanntschaft mit unserem Skipper Marc und dem Matrosen Walter, der uns kurze Zeit später auch eine erste Einweisung ins Segeln gab. Wir lernten die Großsegel, Fock und Klüver zu setzen, Knoten wie den Webeleinenstek und das korrekte Festmachen und Aufrollen von Tauen, sodass wir unter Walters Leitung bald in der Lage waren, diese Aufgaben relativ eigenständig auszuführen. Teamarbeit war hier das A und O, da man beispielsweise zum Setzen des Großsegels allein circa 20 Personen benötigte. Nach der Einweisung begannen wir unsere Fahrt in Richtung Starvoren, wo wir unsere erste Nacht verbrachten. Da wir bereits gegen 18 Uhr den Hafen erreicht hatten, ergab sich die Möglichkeit, die Ortschaft und den Strand zu erkunden und Proviant einzukaufen. Als wir um 20 Uhr alle auf das Schiff zurückkehrten, hatte das Küchenteam bereits gekocht, sodass wir uns zum Essen im Gemeinschaftsraum einfanden. Das Küchenteam wechselte täglich, sodass jeder einmal in der Küche stand. Durch das wechselnde Küchenteam war auch unser Speiseplan sehr abwechslungsreich, sodass jeder seine eigenen Ideen und Vorlieben einbringen konnte. Nach dem Essen blieb die Mehrzahl der Schüler an Bord, wo wir den Abend gemütlich ausklingen ließen. Am nächsten Morgen segelten wir Richtung Terschelling, sodass wir den Großteil des Tages auf See verbrachten. Das Segeln klappte immer besser und die meisten Schüler hatten bereits nach dem ersten Tag mehr oder weniger feste Positionen. Anders als am Vortag verschlechterte sich das Wetter jedoch, sodass wir bei unserer Ankunft in Terschelling größtenteils an Bord blieben und den Abend dort mit Kartenspielen und gemeinsamem Musizieren verbrachten. Über Nacht besserte sich das Wetter jedoch drastisch und da wir den Hafen erst gegen 12 Uhr verlassen wollten, beschlossen die meisten Schüler sich morgens Fahrräder zu leihen und die Insel zu erkunden. Die Fahrt zu unserem nächsten Ziel, der Insel Vlieland, dauerte nur wenige Stunden und wir erreichten den Hafen von Oost-Vlieland bereits gegen halb drei. Viele Schüler machten sich also auf den 10-minütigen Fußweg zum Zentrum von Oost-Vlieland, um den Ort zu besichtigen und Einkäufe zu tätigen. Da wir bereits so früh im Hafen waren, blieb genug Zeit für uns, im Wattenmeer baden zu gehen, was sich als eine sehr eisige Angelegenheit entpuppte. Zurück an Bord und nach einer warmen Dusche fanden wir uns erneut im Gemeinschaftsraum zusammen, um das Abendessen zu uns zu nehmen. Trotz der nur kurzen Zeit auf See war der Tag ein voller Erfolg, den wir erneut mit gemütlichem Beisammensitzen, Kartenspielen und Musik ausklingen ließen. Der letzte Tag auf See stellte sich auch als der längste und anstrengendste heraus, da wir trotz Wind und Wetter immer wieder an Deck mussten, um das Schiff zu wenden. Unsere Anstrengungen wurden allerdings großzügig belohnt, als das Wetter sich besserte und wir die letzte Stunde unserer Reise auf einem Kanal in Richtung des im Inland liegenden Franeker verbrachten, wo wir dank Motor wenig zu tun hatten und die wunderschöne Landschaft genießen konnten. Unseren letzten Abend an Bord der Mars verbrachten wir, wie die vorherigen auch, im gemütlichen Gemeinschaftsraum mit Würfeln, Karten und Musik. Der letzte Morgen hingegen bedeutete vor allem eines: Putzen. Bereits vor unserer Ankunft in Harlingen begannen wir das Deck zu schrubben und unsere Sachen zu packen. In Harlingen angekommen ging es unter Deck weiter: Während das Küchenteam eine letzte Mahlzeit zubereitete, putzte der Rest der Mannschaft das Innere des Schiffes, sodass wir das Schiff gegen 14:30 Uhr mit vollen Bäuchen und gutem Gewissen verlassen konnten. Kurze Zeit später kam auch bereits der Bus, der uns zurück nach Filderstadt fuhr, wo wir planmäßig gegen halb eins ankamen. Zum Ende kann man nur sagen, dass es eine äußerst gelungene Studienfahrt war, auf der sich jeder gemäß seinen Talenten und Vorlieben ins Team einbringen und neue Erfahrungen machen konnte. Ein großes Dankeschön geht an unsere Lehrkräfte Herr Bohner und Frau Hagelstein, unseren Skipper Marc, an Walter und natürlich auch an jeden Schüler, der diese Studienfahrt zu dem gemacht hat, was sie war. Danke! (Julian Suppinger, Kl. 12)

Studienfahrt Meeresbiologie 2019

Am Samstag, den 21. September brachen 26 Schüler/-innen der 12. Klasse mit den Lehrern Frau Drexler und Herr Reißig nach Marina del Cantone an der Amalfiküste in Italien auf.

Als wir am Sonntagnachmittag auf dem Campingplatz ankamen, verbrachten wir den restlichen Tag damit, uns in den Bungalows einzurichten. Am Montag früh begann das Programm in der meeresbiologischen Station Unimare mit einem Vortrag über das Ökosystem Mittelmeer und einem ersten Schnorchelausflug. Nach einer Mittagspause gingen wir zum Strand, um Tiere und Pflanzen der Küstenregion zu sammeln und den Strand von Plastikmüll zu befreien. Danach bildeten wir Gruppen, die jeweils eine Tier- oder Pflanzen-Gattung den anderen Teilnehmern vorstellten.

Der Dienstag begann mit einer Vorstellung des für das Mittelmeer einzigartigen Ökosystems der Seegraswiesen, worauf wir selber losgezogen sind, um dieses zu untersuchen. Wir sollten auch versuchen Tiere und Pflanzen der Seegraswiesen zu fangen, um sie danach unter dem Binokular zu erforschen. Am Nachmittag trafen wir uns mit dem Leiter der meeresbiologischen Station Unimare, Martin, der uns durch die Kalksteinfelsen der Amalfiküste zu einer abgelegenen Bucht führte und uns unterwegs eine botanische Führung gab.

Am Mittwochmorgen brachen wir nach Pompeji auf. Nach einer kleinen Führung der Lehrer durften wir uns selbstständig die Ruinen der Stadt ansehen. Am Nachmittag ging es dann auf den Vesuv, wobei der Gipfel sowie der imposante Krater leider in einer dichten Wolkendecke lagen und wir nur sehr wenig sahen.

Am Donnerstag fuhren wir in der Früh mit dem Bus nach Sorrent, das wir selbstständig erkunden durften. Am Nachmittag wieder in Marina del Cantone angekommen, wanderten wir noch mit den Lehrern zu einer abgelegenen Bucht, von der aus man die wunderschönen Kalksteinformationen der Küste beobachten konnte. Am Abend folgte dann noch als krönender Abschluss das Nachtschnorcheln. Dabei konnten wir viele unterschiedliche Tiere wie Seegurken, Seesterne, schlafende Fische und leuchtende Einzeller beobachten und sogar anfassen.

Freitags mussten wir dann schnell aus unseren Bungalows, wobei wir den Vormittag noch am Strand und am Campingplatz verbrachten, bis der Bus um 13 Uhr in Richtung dbg aufbrach. So ging eine lehrreiche und unterhaltsame Woche zu Ende. (Noel Huss, Kl. 12)

Taizé 2019

Gut 30 Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen des dbg machten sich am Sonntagnacht (07. Juli) auf den Weg, um vier Tage in Taizé zu genießen. Die Gelegenheit, neue Menschen von überall aus der Welt kennenzulernen, wird gut wahrgenommen und gerne genutzt, aber auch für Gemeinschaft untereinander ist Zeit. Die Woche auch mit Stille und Gebet zu erleben ist eine Möglichkeit, dem Alltagsstress zu entfliehen und zur Ruhe zu kommen. Auch dank Frau Brielmaiers geschickter und unkomplizierter Organisation nehmen die Schülerinnen und Schüler des dbg nächstes Jahr gerne wieder teil. (Tobija Doll, Kl. 11)

Theaterbesuch der 10. Klassen im Schauspielhaus Stuttgart

„Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden“ – die diplomatischen Verhandlungen über die Geschicke der Welt können beginnen.

Nachdem die Schüler im Deutschunterricht „Die Physiker“ des Schweizer Autors Friedrich Dürrenmatt gelesen und interpretiert hatten, machten wir uns am Montag, den 15. Juli, in das Schauspielhaus Stuttgart auf, um das Stück auf der Bühne zu erleben. Die Veranstaltung begann um 19.30 Uhr und dauerte 1:50 Stunde. Regie führte die in Theaterkreisen bekannte Regisseurin Cilli Drexel, 1975 in München geboren. Den meisten Schülern gefiel die Inszenierung „ganz gut“, was durchaus als großes Lob gewertet werden kann.

Die Südwest Presse fand die Aufführung „schräg, amüsant, doch tiefgründig“. So sahen wir dank der klugen Regie im Grunde ständig zwei intelligent kombinierte Stücke: eine Parabel über die Macht der Wissenschaft und eine amüsante Anstalts-Comedy. Ein gelungener Abend in Stuttgart! (Sl)

Besuch des Landesmuseums Württemberg

Am 29.05.2019 waren wir, die Klasse 6b, im Landesmuseum Stuttgart. Als Erstes trafen wir uns um 8:30 Uhr vor dem dbg. Daraufhin liefen wir gemeinsam mit Fr. Spies und Hr. Schenk Richtung Bahnhof Bernhausen. Von dort aus nahmen wir die S-Bahn um 9:00 Uhr und stiegen an der Haltestelle Stadtmitte aus. Von dort aus liefen wir über die Königsstraße zum Museum. Da trafen wir auf einen großen Eingangshof. Dort machten wir zunächst eine kleine Pause zum Essen und Trinken, da das im Museum nicht erlaubt ist. Im Museum haben wir erstmal unsere Sachen (Rucksack, Jacken,…) abgelegt. Danach hat sich der Museumsführer, Hr. Nehmann, vorgestellt. Er erklärte uns kurz alle Regeln und danach fing schon die Führung an. Es ging u.a. durch das komplette Römische Reich. Danach durften wir eigenständig das Museum erkunden. Es gab Gruppen und alle mussten für ihren Abschnitt ein Museumsstück auswählen und darüber etwas schreiben und ein Foto davon machen. Mit dieser Aufgabe, und nicht zu vergessen der Führung, haben wir wirklich viel dazugelernt. Als alle fertig waren, haben wir uns alle wieder an einem abgemachten Platz im Museum getroffen. Relativ schnell sind wir dann, nachdem die Lehrer durchgezählt hatten und wir unsere Sachen wieder geholt hatten, schon wieder zurück zur S-Bahn Station gelaufen. Wir fuhren alle zusammen zurück zum Bahnhof Bernhausen, liefen zur Schule und verabschiedeten uns. Das war das Ende unseres Ausflugs.

Wir möchten uns im Namen der Klasse nochmal herzlich bei Fr. Spies und Hr. Schenk für diesen schönen Ausflug bedanken. (Solina, Katie und Paula, Kl. 6b)

Besuch in der Synagoge

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Vielfalt der Religionen“ besuchten die 6. Klassen am 7.5.2019 die Stuttgarter Synagoge. Trotz großem Vorwissen im Gepäck konnten durch die interessanten Erzählungen und Erklärungen des Lehrers der Synagoge noch einige Fragen beantwortet werden. Nicht nur die Eindrücke und Erfahrungen in der Synagoge, sondern auch der Besuch auf dem jüdischen Teil des Hoppenlau-Friedhofs verschafften uns auf beeindruckende Weise einen Einblick in die jüdische Religion. (Ba)

Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau

Am Montag, den 25. März 2019 besuchte die gesamte 9. Stufe die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau. Wir wurden von einem sehr freundlichen Herrn über das Gelände geführt. Dieser gab uns interessante Einblicke in die damalige Zeit und das schreckliche Leben im Konzentrationslager. Anschließend durften wir uns auf dem Gelände und in dem dazugehörigen Museum umschauen, um uns einen eigenen Eindruck zu machen. Die Exkursion war sehr eindrucksvoll und lehrreich. Wir werden diesen Tag als sehr aufschlussreichen und spannenden Tag in Erinnerung behalten. (Clara Seeger, Lotta Retter, Kl. 9a)

Politisch-historische Tage in Berlin

Politik und Geschichte hautnah erleben – unter diesem Motto stand auch die diesjährige Fahrt der Zehntklässler in die Hauptstadt vom 23. bis 26. Januar 2019. So führte uns der Verein „Berliner Unterwelten“ durch die Bunkeranlagen aus der Zeit des Kalten Krieges. Deutlich sichtbar wurden die Teilung der Welt und die Teilung Deutschlands durch die Berliner Mauer, deren Gedenkstätte wir ebenso besichtigten wie die des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen. In Führungen, teils durch Zeitzeugen, wurde das im Unterricht Gelernte unmittelbar greifbar: Wie grausam und ungerecht die DDR mit aller Macht ihr eigenes Volk überwachte und unliebsame Bürger inhaftierte. Einen Einblick in die deutsche Politik erhielten wir im Reichstag, wo wir nach einem kurzweiligen Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals mit Abgeordneten des Wahlkreises, Matthias Gastel und Michael Hennrich, sowie einem Mitarbeiter von Dr. Nils Schmid über aktuelle politische Themen diskutieren konnten. Während die 10a das Auswärtige Amt besuchte, erfuhr die 10b Wissenswertes über die Arbeit des Verteidigungsministeriums, die 10c erhielt Einblicke in die Arbeit des Bundespresseamtes. Im Bundesrat durften einige Schüler selbst im Rahmen eines Planspiels aktiv werden. Zwischen den Programmpunkten ergab sich immer wieder die Möglichkeit, markante Orte zu besichtigen, etwa das Brandenburger Tor oder das Holocaustmahnmal, oder die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Nach einer informativen und erlebnisreichen Reise kehrten wir aus dem Zentrum der Bundespolitik zurück auf das Zentrum der Fildern, wohlbehalten, aber alle etwas müde. (Sr/Ru) 

Weltladenbesuch der Klasse 7c

Im Rahmen des Religionsunterrichts besuchte die Klasse 7c am 12.12. den Weltladen in Bernhausen. Frau Wenzel führte uns in die Idee und das Konzept des fairen Handels ein. Anschließend beschäftigten sich kleine Teams mit je einem Produkt und ihren Herstellungsbedingungen. Fazit: Faire Produkte helfen für weltweit mehr Gerechtigkeit und geben Menschen neue Chancen für die Sicherung ihrer Existenz. (Br)

Studienfahrten 2018

Unsere diesjährigen Studienfahrten der Kl. 12 führten nach Rom, Südtirol und ans Ijsselmeer.

ROM

Am 22.09.2018 um 9:30 Uhr trafen wir uns, 27 Schülerinnen und Schüler sowie unsere Begleitpersonen Frau Brielmaier und Frau Hümmer-Fuhr, am Stuttgarter Flughafen. Von dort aus starteten wir unsere Studienfahrt nach Rom. Nach einem eineinhalbstündigen Flug kamen wir am Samstagnachmittag in der ewigen Stadt im Hotel Ferrari in der Nähe vom Hauptbahnhof Termini an.

Mithilfe eines Stadtplans, Google Maps und unseren Lehrerinnen fanden wir uns in Rom sehr schnell zurecht. Da wir nur fünf Tage zur Verfügung hatten, bewunderten wir im Schnelldurchlauf die Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum, den Petersdom und weitere zahlreiche touristische Attraktionen. Die Stadt Rom spiegelt hervorragend die Kombination und Harmonie des heutigen modernen Stadtlebens mit der Geschichte wider. Insgesamt verließen wir Rom mit vielen schönen Erinnerungen und Eindrücken.

Abschließend möchten wir uns noch einmal bei Frau Brielmaier und Frau Hümmer-Fuhr, die uns diese schöne Reise nach Rom ermöglicht haben, recht herzlich bedanken. (M. Namdar, O. Duran, Kl. 12)

Studienfahrt Rom des dbg im "Osservatore Romano" namentlich erwähnt

Als teilnehmende Schule an der Papstaudienz vom 26.9.2018 wurde die Studienfahrtgruppe des dbg in der Zeitung des Vatikan vom 27.9.2018 namentlich erwähnt:

SÜDTIROL

„Absturzgefahr“ lautete das Motto der diesjährigen Studienfahrt nach Südtirol, auf deren Weg sich am Montagmorgen 24 Schülerinnen und Schüler zusammen mit Frau Herdtle und Herrn Albers gemacht haben. Auf was wir uns einlassen würden, war uns anfangs vielleicht noch nicht so klar, doch unser Motto wurde trotzdem einige Male zur Realität. Ob beim Wandern um die drei Zinnen, beim Klettern an der Felswand, beim Canyoning im eiskalten Fluss oder bei der Bergbesteigung zur Chemnitzer Hütte, wo wir unsere letzte Nacht auf 2400m Höhe verbrachten, überall war unsere volle Aufmerksamkeit und Energie gefragt, damit die „Absturzgefahr“ sich nicht bewahrheitete. Abends waren wir dann meistens so müde, dass wir nach einer netten Runde Beisammensitzen auch schon alle müde ins Bett fielen, um wieder fit für den nächsten Tag zu sein. Jedoch hatten wir bei all unseren Aktivitäten jede Menge Spaß, gute Laune und natürlich immer eine Musikbox dabei, ohne die die Jungs das Hotel wahrscheinlich nie verlassen hätten. Wir freuten uns dann jeden Abend auf das fortwährend leckere Essen im Hotel, das den Tag optimal abrundete und unsere Energiespeicher wieder auffüllte. Unsere Woche war gefüllt mit Aktivitäten, tiefen Gesprächen und einer tollen Gemeinschaft, die allen stets eine super Laune verschaffte. Frau Herdtle und Herr Albers hatten sich wirklich ins Zeug gelegt und für uns Schüler ein überragendes Programm zusammengestellt. Trotz der genauen Planung war noch viel Platz für Spontanität, was die ganze Tour dann noch perfekt machte. Nach einer etwas anstrengenden Zugfahrt zurück nach Hause hatten wir nach nur fünf Tagen die Berge dann auch schon wieder hinter uns gelassen, doch das Erlebte wird bestimmt noch lange in unseren Köpfen bleiben. (L. Schumacher, Kl. 12)

Geo-Exkursion ins Ruhrgebiet

Vom 19.- 22.07.2017 begab sich der Erdkunde-Neigungskurs des dbg in Kooperation mit dem ESG auf Exkursion ins Ruhrgebiet. Die Exkursion fand unter Begleitung von Herrn Bohner und zwei Lehrern des ESGs statt, während die Schüler die Exkursion mit vorbereiteten Präsentationen, welche jeweils vor Ort zusätzliche Informationen lieferten, stützten. Mit dem Zug ging es zunächst nach Oberhausen, wo der Gasometer besichtigt wurde. Im Gasometer konnte man eine Ausstellung mit wunderschönen Naturfotografien bestaunen. Außerdem waren auch einige andere Exponate aus der Natur ausgestellt. Im obersten Stockwerk des Gasometers wurde die Erde auf eine weiße Kugel projiziert. Mit einem gläsernen Aufzug konnte man bis unter das Dach des Gasometers fahren und die Erdkugel von oben bestaunen. Leider konnte man aufgrund des Wetters nicht auf das Dach gehen. Nachdem die Besichtigung des Gasometers beendet war, begab sich die Gruppe gemeinsam zum Centro, wo jeder Zeit bekam, sich frei zu bewegen und etwas zu essen. Am späten Abend holte jeder sein Gepäck am Hauptbahnhof in Oberhausen ab und es ging das erste Mal zur Jugendherberge, welche sich in Bochum befand. Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück in der Jugendherberge mit dem Zug zum Stahlwerk Thyssen Krupp nach Duisburg, wo auf einer ca. 3-stündigen Führung leider nur ein Teil des riesigen Firmengeländes und Betriebes besichtigt werden konnte. Dennoch war die Führung höchst interessant und informativ. Anschließend ging es noch in den Landschaftspark und zum Hafen. Beides war auch sehr schön und interessant. Am Freitag nach dem Frühstück stand als Erstes die Besichtigung der Zeche Nachtigall auf dem Plan. Dazu wurde die Gruppe in drei ca. gleich große Gruppen unterteilt, welche etwas zeitversetzt in die Zeche gingen. Die Gänge innerhalb der Zeche waren relativ dünn und man musste sich immer wieder bücken, um nicht an die Decke zu stoßen. Auch diese Führung war sehr interessant und informativ und man hat Dinge über den Bergbau gelernt, die man vielleicht davor noch nicht wusste. Am Mittag ging es dann zur Zeche Zollverein, welche bei einer Exkursion ins Ruhrgebiet natürlich nicht fehlen durfte. Auch dort durften sich die Kurse frei auf dem Gelände bewegen und dieses selbstständig erkunden. Gegen Nachmittag statteten die Schüler auch noch der Villa Hügel einen Besuch ab. Am Samstag stand noch ein kurzer Aufenthalt in Köln und die Besichtigung der Stadt auf dem Programm und anschließend dann die Heimreise mit dem ICE. Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine sehr schöne, informative und abwechslungsreiche Exkursion war. (Annika Borkowski, Sarah Schönleber, Kl. 11)

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