Fremdsprachen

Schüleraustausche des dbg und individuelle Auslandsaufenthalte

Seit einiger Zeit können sich interessierte Schüler am Schwarzen Brett gegenüber dem Computerraum zu dem Thema Schüleraustausche des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums informieren. Sie finden dort Berichte und Bilder zu den aktuellen Austauschen und ggf. zu darüber hinaus gehenden Programmen. Außerdem befindet sich im 1. OG neben dem Erdkunderaum ein Standregal, wo Prospekte und Broschüren zu allen Arten von individuellen Auslandsaufenthalten zu finden sind. Dort dürfen sich interessierte Schülerinnen und Schüler diejenigen Materialien mitnehmen, die sie benötigen. Insbesondere für die Bereiche High-School-Aufenthalte im englischsprachigen Ausland sowie Programme für die Zeit nach dem Abitur (Au Pair, Work and Travel, Work Camps) wird man hier leicht fündig. (Hi)

Das dbg unterhält mit Partnerschulen in Frankreich, Spanien und den USA Austauschprogramme, die regelmäßig stattfinden: Frankreich in Kl. 8, Spanien in Kl. 9, USA in Kl. 10/11

Kriterien für die Teilnahme am Frankreich-, Spanien- und USA-Austausch finden Sie hier.

Individualaustausch mit Frankeich - Austausch mittellanger Dauer

Neben dem Schüleraustausch des dbg mit unserer Partnerschule, dem Collège Marcelin Albert in St.-Nazaire d’Aude, gibt es die Möglichkeit, mit einem Schüler dieser Schule einen individuellen Austausch in Klasse 8/9 zu organisieren. Zur Durchführung des Austausches werden die Schüler nach Prüfung vom Unterricht freigestellt, soweit die Umstände dies zulassen. Die Bedingungen sind dem beigefügten Dokument „Austausch mittellanger Dauer“ zu entnehmen. Bei weiteren Fragen stehen die Französischlehrerinnen Ihres Kindes für Fragen zur Verfügung.


USA-Austausch - unsere Schüler in Chicago & Oklahoma

Siebzehn Schüler der zehnten und elften Klasse konnten dieses Jahr am Austausch mit unserer amerikanischen Partnerschule Norman North teilnehmen. Nachdem uns im November 2018 mitgeteilt wurde, ob wir unter diesen siebzehn Schülern sind, hatten wir viel Zeit, uns auf alles vorzubereiten. Dies geschah in verschiedenen Vortreffen, welche von Frau Hiller organisiert wurden. Nach einem Jahr Vorbereitung ging es dann am Sonntag, den 13.10.2019, endlich los. Wir trafen uns morgens am Flughafen in Stuttgart, wo wir uns von unseren Familien verabschiedeten und dann voller Vorfreude zusammen mit Frau Hiller und Frau Schmitt über London nach Chicago flogen.

Nach insgesamt circa elf Stunden Flug und einiger Zeit Aufenthalt an verschiedenen Flughäfen sind wir um 18.10 Uhr in Chicago am Flughafen angekommen. Da wir alle durch den großen Zeitunterschied zu Deutschland (sieben Stunden) und den langen Anreisetag sehr erschöpft waren, fuhren wir direkt zu unserem Hostel.

Die nächsten drei Tage verbrachten wir in Chicago. Am ersten Tag erhielten wir eine sehr interessante Stadtführung und besuchten die „Columbus Day Parade“. Danach verbrachten wir unsere Mittagspause im „Loop“ – das ist der Name der Innenstadt. Dort aßen wir einen sehr leckeren Chicago Hot Dog. Am Nachmittag machten wir noch eine Bootstour über den Chicago River, bei der wir viel über die verschiedenen Gebäude und die dortige Architektur lernten. Danach hatten wir Freizeit für den Rest des Tages. Einige Schüler gingen zum „Adler Planetarium“, um von dort Chicagos Skyline zu bewundern. Für viele von uns war es das erste Mal so eine beeindruckende Skyline zu sehen, weswegen wir dort auch noch den restlichen Abend verbrachten und warteten, bis wir die Skyline im Dunkeln betrachten konnten. Dies war ein wirklich atemberaubender Anblick. Auch die nächsten beiden Tage hatten wir viel Programm. Wir besichtigten den Millennium Park, aßen „deep dish pizza“, genossen auf der Aussichtsplattform des Willis Tower den Blick über die Stadt und hatten viel Spaß.

Am 17.10.2019 war es dann endlich so weit, wir flogen nach Oklahoma und lernten dort unsere Austauschschüler und deren Familien kennen. Wir waren alle sehr aufgeregt, aber nach einem herzlichen Empfang am Flughafen und einer Willkommensparty am Abend fühlten wir uns schon fast wie zuhause.

Unseren ersten Tag in Oklahoma verbrachten wir gemeinsam mit unseren Austauschschülern in der Schule. Diese ist im Vergleich zum dbg wirklich riesig und wir hatten alle ein bisschen Angst, uns darin zu verlaufen. Wir bekamen eine Tour durch die Schule, lernten die Schulleiterin kennen und gingen danach noch mit unseren Austauschschülern in ihren Unterricht. Auch dieser war anders, als wir es in Deutschland gewöhnt waren.

Am Wochenende blieben wir in den Familien, wodurch wir die Chance hatten, diese besser kennenzulernen und verschiedene Ausflüge zu machen. In der folgenden Woche machten wir verschiedene Exkursionen, zum Beispiel besuchten wir das Oklahoma History Museum und die Universität von Oklahoma. Außerdem verbrachten wir nochmal einige Tage in der Schule, wo wir auch unsere Präsentationen gehalten haben und verschiedene Fragen über Deutschland beantworteten.

Am zweiten Wochenende hatten wir die Chance, das Basketballspiel „Thunder vs. Warriors“ zu sehen, was ein wirklich beeindruckendes Erlebnis war. Nach dem Spiel konnten wir sogar noch ein Bild mit dem deutschen Basketballspieler Dennis Schröder machen und selbst noch etwas Basketball spielen. In der nächsten Woche verbrachten wir nochmals drei Tage in der Schule und durften uns selber aussuchen, welche Fächer wir besuchen wollten. Dadurch konnten wir auch Fächer anschauen, welche wir in Deutschland nicht haben, wie z.B. „Marriage & Family“ oder „Living Skills“. Außerdem gingen wir in dieser Woche auch nach Oklahoma City, wo wir das „OKC Memorial“ besichtigten, was für uns alle sehr bewegend war.

Am Freitag, den 01.11.2019, brachten uns unsere Gastfamilien zum Flughafen und es gab einen sehr emotionalen Abschied, da wir alle sehr mit unseren Austauschschülern und deren Familien zusammengewachsen sind. Nachdem wir dann am 02.11.2019 wieder gut in Deutschland gelandet sind, freuen wir uns nun alle auf den Gegenbesuch der amerikanischen Schüler im Juni 2020.

 

Hier der Link zum Austausch-Blog: 

https://dbg-usa-2019-exchange.jimdofree.com/

Chicago

Die gesamte Bilderserie "Chicago" können Sie hier in einem Dokument (Großansicht) ansehen.

 

Norman North High School (NNHS)

Die gesamte Bilderserie "Norman North High School" können Sie hier in einem Dokument (Großansicht) ansehen.

Wichita Mountains, Oklahoma

Die gesamte Bilderserie "Wichita Mountains" können Sie hier in einem Dokument (Großansicht) ansehen. 

Our farewell party on Halloween

Die gesamte Bilderserie "Our farewell party..." können Sie hier in einem Dokument (Großansicht) ansehen. 

Goodbye, friends! Goodbye Oklahoma!

Die gesamte Bilderserie "Goodbye, friends!" können Sie hier in einem Dokument (Großansicht) ansehen. 

Endlich gelandet! - Spanienaustausch 2019

Neun lange Wochen mussten die Austauschschüler der 9. Klassen warten, bis sie wieder ihre Partner aus Getxo im Baskenland am 26. Juni umarmen konnten. Das Warten wurde aber dieses Jahr noch qualvoller, weil die Spanier aus technischen Gründen mit dreistündiger Verspätung gelandet waren.

Dieses Jahr hat eine Gruppe von Schülern im Rahmen eines Projekts mit Frau Caggiano ein sehr ansprechendes und informatives Programmheft für ihre spanischen Partner gestaltet, in dem Abbildungen schwäbischer Spezialitäten nicht gefehlt und sich als sehr nützlich bewährt haben. Die sieben Tage, die die Basken bei uns verbrachten, haben kaum gereicht, um allen schulischen wie auch privaten Aktivitäten nachkommen zu können. Unsere interessanten Besuche in Stuttgart, Tübingen und am Bodensee wurden vom wohlwollenden Wetter begleitet, so dass der Aufenthalt der spanischen Schüler auch in dieser Hinsicht ein großer Erfolg war. (Ma)

¡Vamos a Getxo! - Spanienaustausch 3. - 10. April 2019

Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Martínez und Frau Hiller verbrachten Anfang April 18 Schüler eine Woche beim Schüleraustausch im Getxo im spanischen Baskenland.

Auf dem Programm standen neben dem Kennenlernen der Schule tolle Ausflüge ins Umland. Einen Tag verbrachten wir im wunderbaren San Sebastián, wo wir u. a. die herrliche Bucht entlang gingen und das sehenswerte Aquarium besuchten. Das Guggenheim-Museum in Bilbao war ebenfalls ein Highlight. In einem kleine Fischerort am Kantabrischen Meer erfuhren wir an einem weiteren Tag viel über die lange Tradition der Fischerei und deren Bedeutung für die Menschen im Baskenland seit jeher.

Täglich gab es außerdem kleine Highlights im Alltag zu erleben, z.B. das leckere Essen in den Gastfamilien, ihre herzliche Art und den Strand, der sich in unmittelbarer Umgebung der Schule befindet.

Die Woche verging viel zu schnell, aber bald steht der Gegenbesuch der Spanier in Filderstadt an, auf den sich alle freuen! (Hi) 

Frankreichaustausch: Schüler aus Carpentras zu Gast bei uns

Von Freitag, den 15.03. bis Freitag, den 22.03.2019 haben uns unsere französischen AustauschpartnerInnen besucht. Das Wochenende haben alle in ihren Familien verbracht. Am Montag haben die französischen SchülerInnen unseren normalen Schulalltag erlebt. Die anderen Tage waren mit allerlei Ausflügen gefüllt; so stand der Besuch des Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart auf dem Programm, und im Ritter-Sport-Museum konnten die Franzosen ihre eigene Schokolade herstellen. Am Donnerstag haben wir unseren gemeinsamen Ausflug gemacht – es ging auf die Burg Hohenzollern und danach nach Tübingen. Es waren erfüllte Tage, und wir denken gern an die gemeinsam verbrachte Zeit zurück! A la prochaine fois! (Ga)

Schüleraustausch mit Frankreich

Am 28. Januar fuhren wir, einige Schüler der 8. Klassen, gemeinsam mit den Lehrerinnen Frau Krieger und Frau Garke zum Schüleraustausch nach Carpentras und lernten unsere Gastfamilien kennen.

So besuchten wir unter anderem verschiedene Städte, wie Avignon und Carpentras, und einige Museen, wie das Haribomuseum und das Mucem in Marseille. Außerdem durften wir an einem Tag in die französische Schule gehen, die sich sehr von unserer unterschied. Sie war nämlich komplett umzäunt und die Schüler mussten einen Planer vorzeigen, um das Schulgelände zu betreten. Auch in den Mahlzeiten und dem Leben der Familien gab es einige Unterschiede. So lief in manchen Familien zum Beispiel den ganzen Tag der Fernseher. Es war für uns alle eine tolle Erfahrung, die fremde Kultur und die unterschiedlichen Gewohnheiten des Landes kennenzulernen.

Am 4. Januar 2019 kamen wir nach einigen Verzögerungen mit dem Zug dann alle wieder in Deutschland an. Wir sind den französischen Familien sehr dankbar für die schöne gemeinsame Zeit! (Ina Hölzle, Melina Kleiner, Kl. 8d)

Am Freitag, den 15. März kommen unsere französischen Austauschpartner zum Gegenbesuch. Sie werden eine Woche bei uns bleiben. Wir freuen uns schon über die gemeinsame Zeit! (Kr)

Theaterbesuch des Französischkurses

Am 20. Februar 2019 waren wir, der Französischkurs von Frau Garke, am Kepler-Gymnasium in Tübingen bei einer Theateraufführung. Gezeigt wurde „L’Hôte“ von Albert Camus, eines der Sternchenthemen unseres Abiturs. Die Erzählung spielt im von Frankreich besetzten Algerien des 20. Jahrhunderts. Die französischsprachige Inszenierung war eine gelungene Wiederholung der Thematik für die kommende schriftliche Abiturprüfung. (Micha Seidel, Kl. 12)

Verleihung der DELF-Zertifikate

Wir gratulieren Finn Auch (9c) und Hannah von Ruedorffer (9c) zur bestandenen DELF-Prüfung. Finn und Hannah haben in Klasse 8 an der DELF-AG (Niveaustufe A2) teilgenommen und am Ende des Schuljahres eine schriftliche und eine mündliche Prüfung des Institut Français abgelegt. Das DELF (Diplôme d’études de langue française) ist ein international anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache, das als offizieller Nachweis für französische Sprachkenntnisse, z.B. bei einer Bewerbung, dienen kann. Wir wünschen euch weiterhin viel Freude an der französischen Sprache und sagen noch einmal: Félicitations! (Sh)

Besuch des France Mobil

Am Dienstag, den 04.12.2018 besuchte uns für einen Vormittag eine französische Studentin vom Institut Français in Stuttgart mit dem France Mobil. Wir erlebten abwechslungsreiche Aktivitäten wie unter anderem ein französisches Quiz mit Fragen zu verschiedenen Themen. Spielerisch wurden wir Schüler für die französische Sprache begeistert und lernten Dinge, die wir davor noch nicht über Frankreich wussten. (Lotta Retter und Clara Seeger, Kl. 9a)

Vortrag über Naturvölker

Am Donnerstag, den 22.11.2018 besuchten wir, der Spanischkurs der Klasse 12, zusammen mit unserer Lehrerin Frau Hiller und Frau Caggiano einen multimedialen Vortrag eines Naturfotografen, der verschiedenste Naturvölker auf der ganzen Erde, vom Regenwald bis Sibirien, besucht hatte. Der Vortrag fand in der Filharmonie statt. Wir erfuhren viele interessante Fakten über die Kultur und das Leben der verschiedenen indigenen Völker. So unterschiedlich diese Menschen auch sind, eines haben alle gemeinsam – den Kampf um ihre Kultur und ihren Lebensraum in einer auf Geld fokussierten Welt, die den Klimawandel immer schneller vorantreibt. Der Vortrag war sehr informativ und wir bekamen spannende und bewegende Einblicke in die Lebenswelt und die Probleme von Menschen, die ein komplett anderes Leben führen als wir. Da wir gerade auch im Unterricht das Thema "Indigene Völker" am Beispiel der „Shuar“ behandeln, die im Amazonas-Urwald leben, hat der Vortrag sehr gut gepasst und uns auch für den Unterricht geholfen. Vor dem Vortrag trafen wir uns alle im Cafe del Sol zum Abendessen. Das war sehr schön und wir konnten so gestärkt den Vortrag genießen. (Emma Hubrich, Kl. 12)

Vier Wagemutige beim Übersetzungswettbewerb

Am 23. November 2018 nahmen vier Schülerinnen des Spanischkurses am EU-Wettbewerb „Juvenes Translatores“ teil, der in allen EU-Ländern ausgetragen wird. Die Jungübersetzerinnen Julia Bauer, Jacqueline Eschmann, Lucie Frank und Marisa Schönfuß (Spanisch Klasse 12) übertrugen zwei anspruchsvolle Texte zu EU-relevanten Themen aus dem Spanischen und aus dem Englischen ins Deutsche. Dabei galt es nicht nur, schwierige Wörter zu verstehen und komplizierte Satzkonstruktionen richtig zu erkennen, sondern auch idiomatische Wendungen im Deutschen angemessen auszudrücken. Somit mussten die Schülerinnen neben soliden fremdsprachlichen Kenntnissen und Kompetenzen insbesondere zeigen, dass sie die deutsche Rechtschreibung, Grammatik und Idiomatik beherrschen. Weltwissen und interkulturelle Kompetenz waren in beiden Sprachen ebenfalls vonnöten, um den Text überhaupt fassen und einordnen zu können. Gleichzeitig durften sie sich beim Übersetzen nicht zu weit vom Ausgangstext entfernen – ein Spagat, der den vieren alles abverlangte. Toll, dass sie sich dieser Herausforderung stellten und die schwierige Aufgabe des Übersetzens wagten! (Hi)

Amerikanische Austauschschüler zu Besuch am dbg

Die Freude war auf beiden Seiten groß, als unsere amerikanischen Austauschschüler aus Norman (Oklahoma) am 7. Juni 2018 mit dem Bus von München bei uns an der Schule ankamen. Nach einem netten Get-Together bei Kaffee und Kuchen konnten wir uns endlich alle wieder ausführlicher über die vergangene Zeit seit Oktober austauschen. Die gemeinsamen Erinnerungen von unserer Zeit in den USA konnten wir zu diesem Anlass auch noch einmal Revue passieren lassen.

Die anschließenden zwei Wochen gestalteten sich wie erwartet erlebnisreich und unvergesslich. Neben den informativen Präsentationen der Amerikaner im Unterricht gab es auch außerhalb der Schule erneut viel voneinander zu lernen. Dabei haben wir festgestellt, dass jede der beiden Kulturen auf ihre Weise einzigartig ist, es aber dennoch viele schöne Gemeinsamkeiten und Traditionen gibt. Neben dem kulturellen und sprachlichen Austausch standen vor allem die gemeinsamen Aktivitäten im Vordergrund. So unternahmen wir einen Ausflug in die Nebelhöhle und in den Kletterpark am Schloss Lichtenstein gemeinsam mit den Lehrern, privat bemühten wir uns, unseren amerikanischen Freunden ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Von gemeinsamen Grillabenden, über Städtetrips an den Wochenenden, bis hin zu sonnigen Freibadbesuchen war alles dabei. Der krönende Abschluss der spannenden Tage war letztendlich das Abschiedsfest bei Familie Schumacher. In toller Atmosphäre und bei strahlendem Sonnenschein wurde ein letztes Mal zusammen mit den Familien gegessen und auf die vergangenen Tage zurückgeblickt. Das endgültige „Goodbye“ am Flughafen am nächsten Tag fiel allen schwer, jedoch sind wir uns alle sicher, dass wir weiterhin in Kontakt bleiben wollen. So geht der erste Austausch mit unserer neuen GAPP- Partnerschule in Norman zu Ende, den wir alle sicherlich nicht so schnell vergessen werden. Und hoffentlich heißt es in zwei Jahren: „Auf ein Neues!“ (Marisa Schönfuß, Kl. 11)

Unsere amerikanischen Freunde aus Norman, Oklahoma, pflegen einen Blog:

https://timberwolfgapp2018.blogspot.com/2018/06/

Hier eine kleine Kostprobe, in der Gabriel vom letzten Tag in Deutschland berichtet:

Thursday, June 21:

It was morning.

I woke up today and immediately jumped out of bed. With a good three hours of sleep under my belt I quickly took a hot shower and finished packing my suitcase. I realized I had too much chocolate in there so I moved some of it into my backpack. We made it to the airport a little bit late, but we were still able to keep our schedule. We had our tearful goodbyes and then it was time for us to go. I grabbed my luggage and made my way towards our first plane. After about an hour we landed in Frankfurt and got on our second plane. This was the long flight. It was the flight where nothing really happened. The perfect type of flight to reflect over how crazy our lives have been for the past month. Auf wiedersehen Deutschland.

Reflection time

The farewell party’s imagery was still fresh in my mind. The smell of the grain growing nearby, the sounds of people singing while the bats in the fields squeaked trying to find bugs, the warm air coming in and out of my lungs as i jumped on a trampoline, the glow of the bonfire and the beautiful land around us is something i will never forget. This has been such a wonderful experience and I think it has opened a new door for me. I hope to travel back to germany in the future, this time to show my family the beauty of this land and the kindness of the people I have met there. There are many things I will miss in Germany. The Spätzle, Spezi, schnitzels, and the gorgeous landscape. But what I will miss the most is my german family. I remember when I first came to Germany i was terrified of meeting my new family. I didn’t know if they’d be mean or if they spoke any english or if they would like me. But they were so much better than I could have ever asked for and I am so glad to have met them.

After the flight

I opened my eyes to the sound of the landing gear opening beneath me. It was time to go home. We got in our bus and stopped to eat at a restaurant. I was eating my food and I noticed I wasn’t drinking much of my coke so I thought “wait I'm in America” FREE REFILLS! :D We made it back to Norman North and my parents took me home. Tomorrow we will have a welcome party and I will be able to tell my folks of the adventures I’ve had in this magical land.

Redewettbewerb der AMOPA

Marcel Schöllhorn hat am Redewettbewerb der AMOPA (Association des Membres de l’Ordre des Palmes Académiques), Section du Bas-Rhin – AMOPA Süddeutschland e.V. teilgenommen. Er hatte schriftlich eine Rede eingereicht. Sie war eine der besten, und so wurde er eingeladen, diese am Mittwoch, den 14.03.2018 vor einer sehr erlesenen Jury am Institut Français in Stuttgart vorzutragen. Acht deutsche Schüler hielten ihre Rede auf Französisch; acht französische Schüler hielten ihre Rede auf Deutsch. Es war ein Erlebnis, dabei zu sein! (Ga)

Infoveranstaltung zu Auslandsstipendien für Schülerinnen und Schüler der Kursstufe

Was tun nach dem Abitur? Diese Frage stellen sich viele Schüler und Schülerinnen, vor allem dann, wenn für sie noch keine finale Entscheidung bei der Berufs- und Studienfachwahl gefallen ist. Andere wiederum treibt das Fernweh um und ihnen steht der Sinn nach Auslandserfahrung und etwas Abenteuer.

Fabian Appel, der im Sommer 2015 das Abitur am dbg absolvierte, kennt diese Gedanken gut. Am Dienstag, den 6. Februar 2018, informierte er deshalb interessierte Schüler und Schülerinnen der beiden Kursstufen zu zwei Stipendien für Auslandsaufenthalte, die sich explizit an Abiturientinnen und Abiturienten richten, welche entweder ein Jahr vor dem Abschluss stehen oder das Abitur bereits in der Tasche haben.

Während der Vorbereitung auf sein schriftliches Abitur bewarb sich Fabian für ein zis-Stipendium der Stiftung für Studienreisen, um nach seinem Schulabschluss nach Spanien zu fahren. Dort forschte er zum Thema „Der Aufstieg und die Entwicklung der Podemos-Partei“. Finanziert wurde die Reise, welche er alleine planen und beschreiten musste, mit 600 Euro. Dieser Betrag beinhaltet generell alle anfallenden Transportkosten sowie die Gelder für Verpflegung und Unterkunft. Er setzt ferner voraus, dass man mindestens vier Wochen zu seinem selbstgewählten Thema im Zielland arbeitet, dieses in einem Abschlussbericht reflektiert und im Nachgang bei einer Veranstaltung der Stiftung präsentiert.

In beeindruckender Weise erzählte Fabian von seinen spannenden Erlebnissen in Spanien und machte unseren Schülerinnen und Schülern Lust auf einen Auslandsaufenthalt der besonderen Art. Er selbst fand daran so viel Gefallen, dass er kurz nach dem Spanienaufenthalt noch für ein Jahr mit dem entwicklungspolitischem Freiwilligendienst Weltwärts nach Mexiko reiste. Dort unterstützte er diverse Projekte und lernte Land und Leute kennen. Beide Erfahrungen kommen Fabian heute in seinem Studium der Rhetorik und Politikwissenschaften an der Universität Tübingen zugute. Auch auf dem Arbeitsmarkt wird er künftig von diesen Erfahrungen profitieren.

Wir danken Fabian Appel für den informativen und kurzweiligen Vortrag und die uns gebotenen Einblicke! (Hr)

Ausgezeichnet in Spanisch!

Marcel Schöllhorn (Kl. 11) erhielt für seine hervorragende Arbeit beim internationalen Übersetzungswettbewerb Juvenes Translatores eine Auszeichnung. Seine Übersetzung eines komplexen spanischen Texts ins Deutsche war hervorragend.

Im Oktober hatten neben Marcel vier Schülerinnen des dbg in den Sprachen Französisch und Englisch ebenfalls an dem Wettbewerb teilgenommen. Sie alle maßen sich mit Schülern von etwa 750 Schulen in über 25 EU-Staaten. Dabei galt es, einen Text von einer EU-Amtssprache in eine andere EU-Amtssprache zu übersetzen. Am dbg wurde von allen Schülern ins Deutsche übersetzt, aus den drei Fremdsprachen Englisch, Französisch und Spanisch.

Wir freuen uns mit Marcel über diesen großen Erfolg auf EU-Ebene und gratulieren ihm herzlich. ¡Excelente! (Hi)

Theaterbesuch des Neigungskurses Französisch zum Sternchenthema

Am 16. Januar 2018 waren wir vom Französischkurs der Stufe 12 zu dritt mit unserer Lehrerin Frau Bächle in der Zehntscheuer in Leinfelden-Echterdingen bei einer Aufführung des Schauspiels „Née en France“. „Née en France“ ist ein französisches Buch, welches wir im Unterricht behandelt haben, da es Sternchenthema und somit relevant für das Französischabitur ist. Dies war auch der Grund, weshalb außer uns unter anderem noch einige andere Schülerinnen und Schüler die Aufführung besuchten. Das Besondere daran war, dass es eine „One-Man-Show“ war. Die Künstlerin hat als alleinige Rolle diejenige der Hauptperson aus dem Buch gespielt, was uns sehr fasziniert hat. In 90 Minuten interpretierte sie das Stück, teilweise begleitet von einem Musiker mit Gitarre. Wir konnten dem Stück sehr gut folgen, da sie sich sehr eng am Text gehalten hat. Wir haben immer wieder Zitate aus dem Buch im Stück wiedererkannt. Für uns war es außerdem sehr eindrucksvoll, wie die Schauspielerin die Gefühle der Hauptperson des Buches sehr lebensnah zum Ausdruck gebracht hat, und wir konnten sehr gut nachvollziehen, wie sich Aicha aus dem Buch wohl gefühlt haben musste. Für die Vorbereitung auf das Abitur hat uns das Stück einerseits die Thematik wiederaufgefrischt und andererseits auch weitergeführt, da man sich bei Abituraufgaben ebenfalls in Gefühle und Situationen von handelnden Personen versetzen muss. Insgesamt also war es ein gelungener Theaterabend für uns. (Eileen Wolf, J2)

Auszeichnung unserer USA-Austausche mit GAPP

Nach dem diesjährigen erstmaligen Austausch mit der Norman North High School im US-Bundesstaat Oklahoma, der am 3. November 2017 zu Ende ging, folgte wenige Wochen später ein weiterer schöner Moment. Im November ehrte uns der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz für die langjährige und gute Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Schulen im Rahmen des Programmes GAPP (German American Partnership Program). Als Auszeichnung erhielten die bisherigen Koordinatoren und Begleitlehrer der Englisch-Fachschaft eine Plakette für unsere Austauschmaßnahmen, die wir seit nunmehr elf Jahren regelmäßig durchführen. Im offiziellen Gratulationsschreiben des PAD heißt es: „Der PAD des Sekretariats der Kultusministerkonferenz möchte mit beigelegter Plakette auf diesem Weg seine Wertschätzung für die geleistete Arbeit in GAPP an ihrer Schule ausdrücken und sich bei Ihnen für die lange und gute Zusammenarbeit bedanken.“ Darüber freuen wir uns sehr.

Bereits 1974 wurde das GAPP-Programm durch das Goethe-Institut Boston ins Leben gerufen, um Schulpartnerschaften zwischen deutschen und US-amerikanischen Schulen zu fördern und die interkulturelle Begegnung zwischen Schülern und deren Familien sowohl in Deutschland als auch in den USA zu unterstützen. Seit 1983 ist GAPP dem PAD (Pädagogischer Austauschdienst) angeschlossen. Es ist damit das älteste bilaterale Schulpartnerschaftsprogramm.

Begonnen hatten wir die Zusammenarbeit mit GAPP im Jahre 2006, als eine Schülergruppe mit ihren Begleitlehrern nach Texas an die Rowlett High School reiste. Im Anschluss daran hatten wir einige Jahre lang eine Partnerschule in Glenview, Illinois, in der Nähe von Chicago. Dieser sehr gut funktionierende Kontakt endete im Jahre 2016 aufgrund persönlicher Veränderungen auf amerikanischer Seite abrupt. Doch es gelang uns tatsächlich, eine neue Partnerschule zu finden. So führten wir dieses Jahr den Austausch zum ersten Mal mit der Norman North High School in Norman, Oklahoma, durch - und kamen mit vielen sehr guten und unvergesslichen Eindrücken zurück!

Seit es an unserer Partnerschule in Norman nun den Austausch mit uns gibt, sind die Schülerzahlen in Deutsch bereits rasant gestiegen. Aufgrund der großen Zufriedenheit über die Begegnung, sowohl auf unserer als auch auf US-amerikanischer Seite, und die erfolgreiche Zusammenarbeit ist dieser neue Kontakt vielversprechend. Daher glauben und hoffen wir, dass er noch viele Schülergruppen des dbg nach Oklahoma bringen wird. (Hi)

Französische Filmtage Tübingen – Schüler der 9d gewinnen den ersten Preis …

… beim Schülerkurzfilmwettbewerb

Auch dieses Jahr fanden wieder die französischen Filmtage in Tübingen statt. Beim diesjährigen Schülerkurzfilmwettbewerb nahm auch die Klasse 9d teil. Nach einigen Diskussionen wurde das vorgegebene Thema „Die Sternenfamilie“ ausgewählt, danach machten sich im Mai vier Schüler der damaligen 8d zum Filmatelier in Tübingen auf. Dort wurde ihnen einiges an Filmtechnik erklärt, und dann durften sie auch schon die ersten Szenen filmen. Diese wurden zum Schluss gemeinsam geschnitten, analysiert und die Schüler erhielten noch einige hilfereiche Tipps. Das Atelier war sehr hilfreich und spaßig und die Schüler erhielten eine super Starthilfe für ihren Film. Weitergedreht wurde dieser dann mit der Klasse im Französischunterricht, zum Schluss noch geschnitten und mit Spezialeffekten versehen, bis schließlich ein knapp 5-minütiger deutsch-französischer Kurzfilm entstand. Dieser wurde eingereicht und dann hieß es abwarten.

Zu Beginn des neuen Schuljahres wurde die 9d zur Vorstellung und Preisverleihung der Kurzfilme eingeladen, ihr Film war ausgewählt worden, um im Tübinger Kino gezeigt zu werden. Die Freude war natürlich groß und am 5. November 2017 versammelten sich einige Vertreter der Klasse mit ihrer Französischlehrerin Frau Krieger im Tübinger Kino, um ihren Film auf der großen Leinwand zu sehen. Nachdem alle Filme gezeigt wurden, war die Zeit für die Preisverleihung gekommen, ganz so, wie es bei Filmfestivals üblich ist.

Die Moderatorin verkündete dann den Sieg des Films „Bon voyage!“ – der Film der Klasse 9d, da war die Freude riesengroß, denn es war schließlich ihr erstes Filmprojekt und auch die Konkurrenz hatte sehr gute Filme. Die Schüler durften auf der Bühne die Preise entgegennehmen und sich bei allen bedanken, die bei dem Film mitgewirkt haben und zu dem erfolgreichen Filmprojekt beigetragen haben, wie auch Frau Krieger, die die Teilnahme an diesem Projekt ermöglicht hat. Schließlich konnten sich alle bei einem Buffet noch mit den anderen Filmemachern unterhalten und den Tag somit schön ausklingen lassen. (Johanna Rieker, Jennifer Beutel, Kl. 9d)

Die Kurzfilme können Sie unter folgendem Link anschauen (Film der 9d: 2. Reihe, ganz links): http://franzoesische.filmtage-tuebingen.de/schuelerkurzfilme/

Europäischer Übersetzungswettbewerb „Juvenes Translatores“

Am Donnerstag, den 23. November 2017, nahm eine Handvoll Schüler der Kursstufe am europäischen Übersetzungswettbewerb „Juvenes Translatores“ der Europäischen Kommission teil. Christin Buhl, Ira Maiwald, Marcel Schöllhorn, Eileen Wolf und Malika Ziegler waren die fünf Schüler/-innen, die dbg-intern ausgewählt worden waren, um unsere Schule auf europäischer Wettbewerbsebene zu vertreten. Sie stellten unter der Aufsicht ihrer betreuenden Lehrerinnen Frau Bächle und Frau Hiller zwei Stunden lang ihr Können unter Beweis, indem sie einen Text aus einer europäischen Amtssprache in eine andere europäische Amtssprache (bei allen Deutsch) übersetzten. Die Ausgangssprachen waren Spanisch, Französisch und Englisch. Dabei kamen sie mächtig ins Schwitzen, setzt doch das Übersetzen nicht nur sehr gute Fremdsprachenkenntnisse voraus, sondern auch ein exzellentes Sprachgefühl im Deutschen und Geschick im Formulieren.

„Der Wettbewerb Juvenes Translatores (Lateinisch für „junge Übersetzer“) wird seit 2007 alljährlich von der Generaldirektion Übersetzung der Europäischen Kommission ausgerichtet. Er soll das Erlernen von Fremdsprachen in der Schule fördern und jungen Menschen einen Eindruck von der Tätigkeit des Übersetzens vermitteln. Der Wettbewerb richtet sich an 17-jährige Sekundarschüler und findet zeitgleich an allen ausgewählten Schulen europaweit statt.“ (https://ec.europa.eu/germany/news/20170831-Uebersetzerwettbewerb-EU_de)

Spanisch-Kursstufe besuchte Ethnologie-Vortrag

Am Dienstag, 21. November 2017 haben die Schülerinnen und Schüler der Spanisch-Oberstufe mit Frau Hiller und Frau Martínez den Vortrag des Ethnologen Dietmar Neitzke besucht, der über zwei indianische Völker in Ecuador referierte. Die Schüler haben dabei viele spannende Elemente beider Kulturen kennengelernt sowie ein differenziertes, kritisches Bild zum Schicksal der "indígenas" in der heutigen amerikanischen Gesellschaft bekommen.

Mit den neu gewonnenen Erkenntnissen haben die Schüler eine anschauliche Einführung in das neue Sternchenthema bekommen. (Ma)

Zu Besuch beim Radiosender AFN

Am Freitag, den 27.10.2017 besuchte der Englischkurs der Jahrgangsstufe 2 von Frau Rebstock im Rahmen des Themas „Amerika“ die Studios des Radiosenders AFN The Eagle (American Forces Network) in den Robinson Baracks in Stuttgart (Nähe Burgholzhof). Der Sender wurde nach dem Zweiten Weltkrieg für die hier ansässigen amerikanischen Soldaten gegründet, um ihnen wichtige Kommando-Updates und auch ein Stück Heimatgefühl zu geben.

Unsere Gruppe wurde am Eingang der Kaserne von Carola Meusel, der Zuständigen für Öffentlichkeitsarbeit, empfangen und musste zunächst durch eine strenge Sicherheitskontrolle, um auf das Gelände der Kaserne zu gelangen. Anschließend gingen wir zu Fuß zu den Studios und konnten die bereits für Halloween dekorierten Hausfassaden bestaunen. Sergeant Lawrence Holmes, der unter dem Namen "L-Boogie" die Morningshow moderiert, empfing uns dort und hieß uns herzlich willkommen. Er führte uns durch die Studios und Büros des Senders und am Ende sogar in das Studio, von dem aus gerade „on air“ gesendet wurde. Dort konnten wir live eine Anmoderation hören und durften uns sogar ein Lied wünschen. Zudem durfte eine Schülerin in Echtzeit bei der Aussprache der Namen der deutschen Orte in den Verkehrsnachrichten helfen. Zum Abschluss erstellte Sergeant Holmes noch ein Video für die Facebook-Seite von AFN. Nach diesen interessanten Einblicken in das „Little America“ fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder zurück nach Filderstadt. Auf unserer Website kann man demnächst noch ein ausführliches Interview mit Sergeant Holmes lesen, das Christin mit ihm geführt hat und in dem sie ihn zu seinem Leben in den USA und zu seinem Aufenthalt hier in Deutschland befragt. Die Fragen stammen aus verschiedenen dbg-Klassen der Stufen 5, 8 und 12. (Tobias Schweizer, Kl. 12)

USA-Austausch - unsere Schüler in Oklahoma & Chicago

Vom 14. Oktober bis zum 3. November verbrachten wir, eine Gruppe von 15 Schülern der Stufen 10 und 11 in Begleitung von Frau Hiller und Frau Grüner, knapp drei Wochen in den USA. Der im Rahmen des sogenannten German-American Partnership Program (GAPP) organisierte Austausch begann mit einem viertägigen Aufenthalt in Chicago, der "Windy City". Die am Ufer des Lake Michigan im Staat Illinois gelegene Stadt empfing uns mit einem trüben und verregneten Wetter, das sich die darauffolgenden Tage jedoch glücklicherweise besserte und uns mit frühlingshaften Temperaturen und viel Sonne verwöhnte. Der Besuch eines Restaurants, welches "Chicago-style pizza" anbietet, eine authentische Führung durch die Stadt, der Besuch des Willis Tower und eine Bootsfahrt auf dem Lake Michigan waren nur einige der Programmpunkte.

Nachdem wir mit Chicago eine amerikanische Metropole kennengelernt hatten, ging es für uns weiter nach Norman, eine Kleinstadt im eher ländlich geprägten Bundesstaat Oklahoma. Dort begann für uns der eigentliche Teil des Austauschs mit der Norman North High School (NNHS). Wir wohnten in Gastfamilien und erlebten den Alltag mit, wurden ein Teil davon. Das Besondere an diesem Austausch ist, dass es der erste mit der Norman North High School ist, was die Aufregung und Freude unter den Beteiligten merklich steigerte.

Die Norman North High School ist mit etwa 2400 Schülern die kleinere der zwei öffentlichen Schulen in Norman und dennoch deutlich größer als die unsere. Als Willkommensgeschenk erhielten wir alle unter anderem ein T-Shirt, auf dem der Name unseres Austauschprogramms sowie die Namen der beiden teilnehmenden Schulen abgedruckt sind. Etwa die Hälfte der Schultage verbrachten wir vollständig in der NNHS und lernten zuerst einmal die Schule kennen. Wir folgten Schülern in ihren Unterricht und stellten verschiedene deutsche Besonderheiten (Traditionen, Musik, Feste, Essen, Region, usw.) in Präsentationen vor. Während der anderen Hälfte besuchten wir in Ganz- oder Halbtagesausflügen verschiedene Sehenswürdigkeiten und besondere Orte Oklahomas, wie zum Beispiel das Chickasaw Cultural Center, die Oklahoma University (OU) und das Wichita Mountains Wildlife Refuge, in dem es ungefähr 600 freilebende Bisons gibt. Dabei gewannen wir auch viele Eindrücke zu unserem übergreifenden Thema „Vergleich unserer Lebenswelten – früher und heute“.

Auch Halloween verbrachten wir in kleineren Gruppen zusammen mit unseren Austauschpartnern und deren Freunden auf verschiedenen Partys oder beim sogenannten "Trick-or-treating", was durchaus ein besonderes Erlebnis war. Verabschiedet wurden wir alle in einer Farewell Party in einem Bowlingcenter bei Pizza und Soft Drinks sowie am Tag danach am Flughafen in Oklahoma City.

Es war die erste Hälfte eines durch und durch sinnvollen, interessanten und spannenden Austauschs mit unserer amerikanischen Partnerschule! Wir freuen uns bereits auf den Gegenbesuch der amerikanischen Schüler im Juni! (Tim Hügli, Marcel Schöllhorn, Kl. 11)

Die Schüleraustauschbegegnung wurde (u. a.) aus Mitteln des German American Partnership Program (GAPP) des Auswärtigen Amts gefördert und durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz unterstützt.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben Schlagzeilen in der Lokalpresse von Norman gemacht.

Außerdem haben Lina und Marisa das Morning Announcement der Norman North High School übernommen. 

Erfahren Sie noch mehr vom USA-Austausch auf unserem Blog, das von Schülerinnen und Schülern selbst gestaltet wird.

 

Auf nach Oklahoma!

Für eine Gruppe von 15 Zehnt- und Elftklässlern geht es am 14. Oktober in Begleitung von Frau Grüner und Frau Hiller zum Schüleraustausch in Richtung Norman, Oklahoma (USA). Zunächst verbringen die Schüler vier Tage in Chicago, wo sie die Stadt erkunden und gleichzeitig das eher geschäftige Amerika kennen lernen werden. Dort bietet sich allen auch die Gelegenheit, sich ein wenig an das amerikanische Englisch und an die US-Kultur zu gewöhnen. Anschließend fliegen wir weiter gen Süden nach Oklahoma, wo die Schüler dann in ihren jeweiligen Gastfamilien vollkommen in den amerikanischen Alltag eintauchen werden. Dort und an unserer neuen Partnerschule – der Norman North High School – erleben wir bis zum 3. November zwei sicherlich spannende Wochen. Das Programm orientiert sich an dem von uns selbst gewählten Thema „Vergleich unserer Lebenswelten – früher und heute“. Es birgt viel Abwechslung sowie bunte Einblicke in die für viele Schüler Neue Welt. Auf nach Oklahoma! (Hi)

USA-Austausch im Schuljahr 2017/18

Wir freuen uns sehr, dass im kommenden Schuljahr nach Auslauf der Partnerschaft mit unserer bisherigen Austauschschule in Glenview, IL, wieder ein USA-Austausch stattfinden wird. Vom 14. Oktober bis zum 3. November werden 15 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 11 in Begleitung von Frau Hiller und Frau Grüner nach Norman in die USA reisen. Zur Akklimatisierung, besonders auch in kultureller Hinsicht, verbringen wir zunächst vier Tage in Chicago, wo die Schüler ein facettenreiches Programm erwartet. Sie werden die Gelegenheit haben, sich schon ein wenig an den American way of life zu gewöhnen und das progressive, geschäftige und großstädtische Amerika kennen zu lernen. Anschließend fliegen wir weiter in den US-amerikanischen Bundesstaat Oklahoma. Dort werden wir in einem stark von der Geschichte der Cowboys und Indianer sowie von Landwirtschaft geprägten Teil Amerikas mit einer ganz anderen Seite der Vereinigten Staaten in Kontakt kommen. Zum ersten Mal werden wir außerdem unsere neue Partnerschule, die Norman North High School, besuchen. Während unseres Aufenthalts werden wir in Gastfamilien untergebracht sein. Ein kulturelles Rahmenprogramm wird den Schulbesuch ergänzen und viele Möglichkeiten bieten, die USA und seine Menschen intensiv zu erleben. Die amerikanischen und deutschen Teilnehmer stehen bereits in regem E-Mail-Kontakt und die Vorfreude steigt spürbar mit jedem Vorbereitungstreffen. Wir freuen uns besonders darüber, dass unsere Austauschpartner Deutsch lernen und somit zu gleichen Teilen vom Austausch profitieren werden. Die erste Gruppe aus Norman besucht uns im Frühsommer 2018 und wir können es schon jetzt kaum erwarten. (Gr, Hi)

Das Neigungsfach Französisch kocht

Am Mittwoch, den 8. Februar 2017 traf sich der Französisch-Kurs von Frau Bächle zum gemeinsamen Kochen. Vorher hatten wir uns geeinigt, dass wir Crêpes mit Ratatouille-Füllung machen wollen. Außerdem wollte uns Frau Bächle die "Galette des Rois" zeigen, die es traditionell am 6. Januar in Frankreich gibt. In dem Kuchen befindet sich eine Überraschung und der, der sie findet, ist der König/die Königin des Tages und bekommt passend dazu eine Krone. Also machten wir uns zusammen ans Zubereiten der Crêpes und der Füllung, während Frau Bächle den Kuchen machte. Anschließend aßen wir gemeinsam unser selbstgemachtes Gericht und spielten das etwas verspätete, traditionelle Szenario. Der Abend war für alle sehr schön und vor allem lecker und vielleicht bietet sich im Sommer oder nächstes Jahr noch mal eine Gelegenheit, zusammen zu kochen. (Eileen Ammar, Kl. 11)

Bonjour tout le monde – Exkursion nach Natzweiler und Straßburg

Am 8.12.16 haben wir, die Klasse 10a und die Französischkurse der Kl. 11 und 12, die Gegend um Straßburg besucht. Dabei sind wir mit dem Bus zuerst nach Natzweiler gefahren, ein ehemaliges Konzentrationslager der Nazis mit insgesamt fast 52.000 Insassen. Die Eindrücke dort waren sehr vielfältig und es war ein sehr interessanter Aufenthalt mit Besichtigung des ehemaligen Lagers an sich und einem anliegenden Museum. Die Perspektive der Gedenkstätte war die französische Sicht, u.a. war die Resistance ein wichtiges Thema. Im weiteren Verlauf des Tages haben wir Straßburg besucht. In „Le Petit France“ und an mehreren Plätzen war der Straßburger Weihnachtsmarkt mit vielen Ständen zu bestaunen, gefüllt mit weihnachtlichen Getränken, Souvenirs und vielem mehr. Des Weiteren gab es dort mit dem Straßburger Münster eine wunderschöne große Kathedrale zu besichtigen. Am Ende des Tages kann man festhalten, dass es eine gelungene Exkursion war. (Alexander Klein, Kl. 10a)

Besuch aus Togo

Am Mittwoch, den 6.7.2016 haben wir, der Französisch-Kurs J1, Besuch bekommen. Ein togolesischer Flüchtling hat uns Einblicke in seine Heimat gegeben. Er hat von seinem Land gesprochen, von den Lebensbedingungen der Menschen dort und von seinem eigenen Leben. Es war ein sehr interessanter, aber auch sehr bewegender, persönlicher Bericht. Wir danken Herrn Mama für seine Zeit, die er mit uns verbracht hat, und wünschen ihm alles Gute. (Ga)

Marcel Schöllhorn gewinnt 3. Landespreis in Spanisch

In der Kategorie „Solo 8/9“ gewann Marcel Schöllhorn (9c) in diesem Schuljahr beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen einen ausgezeichneten 3. Landespreis im Fach Spanisch. Im Januar 2016 hatte Marcel sein Können in mehreren Bereichen wie Grammatik, Ausdrucksfähigkeit, Wortschatz und sprachliche Kreativität in einer zentralen Prüfung unter Beweis gestellt. Zuvor musste bereits ein selbst gestaltetes Tondokument abgegeben werden. Der Preis wurde Marcel nun Anfang Juni durch Herrn Bizer und seine Spanischlehrerin Frau Hiller übergeben. Wir gratulieren Marcel herzlich zu dieser tollen Leistung! (Hi)

Hamburgeressen zum Abschluss

Zum krönenden Abschluss des gymnasialen Englischunterrichts wagte sich der Englischkurs 12 (Hi) Anfang Juni noch in die Küche. Nach den in der Kursstufe bislang eher aus der Distanz und nur im Klassenzimmer angeeigneten Kenntnissen über Amerika lernten dabei einige auch endlich, Fleisch anzubraten („Wer kennt sich mit Pfannen aus?“, „Ist das Fleisch schon durch?“) und Pommes Frites im Backofen zu wärmen („Ich kenne mich mit Pommes nicht aus. Das macht sonst immer mein Dad!“). Das Ergebnis war vorzüglich, echt amerikanisch im Geschmack (mit amerikanischem Ketchup!) und im ganzen Schulhaus zu riechen – mehrere Anfragen von Lehrer- und Schülerseite, die der Hunger in Richtung Hamburgerduft gelenkt hatte, mussten wir leider abweisen. Beim Essen ergab sich außerdem die Gelegenheit, sich noch etwas über die Zeit nach dem Abitur auszutauschen; beim abschließenden Abwasch, ganz neue Qualitäten der (Mit-)Schüler kennen zu lernen. Wir hätten wirklich etwas versäumt ohne unser gemeinsames Hamburgeressen! (Hi)

„Nées en France –Aicha Benaissa“ - Theaterbesuch des Französischkurses

Am 24. Februar 2016 war der vierstündige Französisch-Kurs mit Frau Garke in einem französischen Theater in Tübingen. Das Stück „Nées en France –Aicha Benaissa“ wurde vom Xenia-Theater aufgeführt und dauerte ungefähr 1 Stunde und 30 Minuten. Es ging um die Probleme einer Jugendlichen, die zwischen zwei Kulturen (der französischen und der algerischen) aufwächst. Die Besonderheit war, dass das ganze Stück ausschließlich von zwei Personen – einem Gitarristen und einer französischen Schauspielerin – präsentiert wurde. Die Umsetzung hat uns allen sehr gut gefallen und wir freuen uns auf diese Sternchenlektüre! (L. Sausmikat, Kl. 11)

Solidarität mit Paris

Nicht schon wieder! Das war sicher die erste Reaktion, die viele unter uns empfanden, als uns die Neuigkeit über die letzten Anschläge von Paris erreichten. Ein solches Ausmaß an Gräuel lässt niemanden kalt und die weltweite Solidarität zeigt sich in allen Medien. Auch wir, der Französisch-Kurs der 12. Klasse, wollten der Schulgemeinschaft die Möglichkeit geben, ihr Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen. Dies geschah natürlich auf freiwilliger Basis. Unsere Idee bestand darin, das Eiffeltum-Peacezeichen, das das Symbol für die Anschläge von Paris geworden ist, zu skizzieren. In der Hoffnung, dass es von vielen an der Schulgemeinschaft Beteiligten genutzt wird, um ihr Mitgefühl mit den Opfern und Hinterbliebenen der Anschläge zum Ausdruck zu bringen, haben wir es in der Aula ausgehängt. Ein kurzer Hinweis neben dem Plakat verdeutlichte unser Anliegen. Das Ergebnis ist hier ebenfalls zu sehen und bedarf wohl keiner weiteren Erklärungen! Schön, dass es so viele Menschen gibt, die ihr Mitgefühl zum Ausdruck bringen und klar Farbe zu Freiheit, Menschlichkeit und demokratischen Werten bekennen. Vielen Dank an alle, die sich an dieser Aktion beteiligt haben! (Bl)

Insidermesse zu Auslandsaufenthalten an englischsprachigen Schulen

Zum nunmehr dritten Mal fand am Samstag, den 10.10.2015 in der Aula des dbg die Insidermesse des Anbieters Southern Cross statt. Auch in diesem Jahr konnte die Veranstaltung zahlreiche Besucher von nah und fern anlocken. Das in Walddorfhäslach beheimatete Unternehmen hat sich auf die Vermittlung und Organisation von High-School-Aufenthalten in Australien, Neuseeland, Kanada oder den Vereinigten Staaten spezialisiert und bot mit der Messe einen umfassenden Einblick in sein großes Portfolio. Viele Vertreter einzelner Partnerschulen warben für einen Auslandsaufenthalt in ihrem jeweiligen Land und an ihrer High-School. Interessierte Schüler und Eltern konnten dabei schnell feststellen, dass sich der Schulalltag im Ausland stark von dem an der heimischen Schule unterscheidet. So finden sich Rudern, Skifahren und Klettern in vielen neuseela?ndischen Schulen auf dem Stundenplan wieder. U?berhaupt lässt das Kursangebot kaum einen Wunsch offen und bietet für jedes Interesse etwas. Drama, Kochen, Werken,... Rugby, Cheerleading, Baseball,... Chinesisch, Hindi und Arabisch ko?nnen ebenso gewa?hlt werden wie beispielsweise der Kurs „Kultur der Maori“. Kein Wunder, dass der ein oder andere junge und auch ältere Besucher an diesem Samstag in eine regelrechte Euphorie verfiel, tra?umend vom Leben in einer englischsprachigen Gastfamilie – in einem Land, das viel mehr zu bieten hat als Unterricht auf Englisch und großartige Landschaften. Dass man von so viel Eindrücken hungrig und durstig wird, wussten sich die Schüler der Jahrgangstufe zunutze zu machen, die mit einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und Waffeln, handgemachten Sandwiches und kalten wie warmen Getränken aufwarten konnten, deren Erlöse der Finanzierung des Abiballs zugutekommen sollen. (Hr)

Nous sommes unis - Aktion unseres Französischkurses J1

Auf die Anschläge in Paris folgten Solidaritätsbekundungen, die weit über Frankreichs Grenzen hinausgingen. Auch wir, der Französischkurs der Jahrgangsstufe 1, wollten im Namen der Schule unsere Solidarität mit den Opfern und Angehörigen zum Ausdruck bringen. Die Idee war es, aus Stiften aller Art den Schriftzug "Nous sommes Charlie" zu erstellen. Da wir uns aber nicht nur auf die Anschläge in Paris beziehen wollen, sondern auf Menschen weltweit, die dem Terror zum Opfer fallen, entschieden wir uns für den Schriftzug "Nous sommes unis". "Vereint" sind wir, da wir uns gemeinsam für die Meinungsfreiheit und für ein friedvolles Miteinander einsetzen wollen. Unser Anliegen ist es, ganz im Namen Bonhoeffers ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Dank der zahlreichen Stiftspenden von Schülern wie Lehrern entstand dieses Kunstwerk, das ein buntes Bild unserer Schule wiedergibt. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben! Nach den Faschingsferien wird der Schriftzug wieder abgehängt. Da teilweise noch funktionierende Stifte gespendet wurden, wird die Sozial-AG noch brauchbare Stifte aussortieren und dem Asylbewerberheim spenden. (Katinka Becker, J1)

Erster französischer Filmabend am dbg

„Willkommen bei den Sch´tis“, so hieß der Film unseres ersten französischen Filmabends am dbg, der auf Französisch mit deutschen Untertiteln am Dienstag, den 14. Oktober 2014 um 17.15 Uhr gezeigt wurde. Leider war die Resonanz nicht ganz so groß wie gehofft. Aber wie bei Vielem, was sich vielleicht erst etablieren muss, ist aller Anfang schwer. Außer den Schülerinnen und Schülern des 4-stündigen Kurses von Frau Bächle, der Ausrichter dieses Filmabends war, „trauten“ sich nur noch ein paar Schüler in Raum O.07. Umso erfreulicher, dass diese sehr motiviert waren. Mit Spezi gewappnet gab es vor Ort sogar noch gesponserte Chips. Ein Kommentar nach dem Film war: „Der Film war viel besser, als ich gedacht habe!“

Es wird weitere Filmabende geben. Sie werden rechtzeitig angekündigt. Es würde die gesamte Fachschaft Französisch sehr freuen, wenn sich noch mehr Schülerinnen und Schüler finden würden, um sich wirklich tolle französische Filme anzuschauen. A la prochaine! (Bl)

Spanisch kochen

¡Qué rico!

Jeden Mittwoch trifft sich in einer sonst eher menschenleeren Schule zu nachmittäglicher Stunde der Spanischkurs 11 zum … Unterricht ? je nach Wetterlage, Tagesform und vermutlich auch abhängig von Qualität und Üppigkeit des Mittagessens mit mehr oder minder viel verbleibender Energie, aber dennoch stets lobenswert motiviert und arbeitswillig. So wunderte es nicht, dass sich am ersten Mittwoch im April die Sitzung gleich noch um einiges verlängerte, um „spanisch“ zu kochen. Denn nach einem gemeinsamen Besuch der Inka-Ausstellung im Lindenmuseum im Dezember wollten wir neben der kulturellen Vertiefung auch die kulinarischen Aspekte auf keinen Fall vernachlässigen. Der Unterricht an diesem Tag hatte in einer kurzen Videosequenz zur Gastronomie Chiles bereits inhaltlich auf die Kocheinlage vorbereitet, so dass spätestens am Ende der Doppelstunde um 17.15 Uhr auch wirklich alle Mägen knurrten.

Eine Gruppe von neun hochmotivierten Spanischschülern machte sich also nun mit Frau Hiller daran, für das leibliche Wohl zu sorgen: der eine schnippelte Gemüse, der nächste das Fleisch, einer übernahm das Würzen, wieder andere deckten im Schulhof den Tisch, usw. Die nächsten warteten darauf, dass das Essen fertig wurde und kümmerten sich um die Musik. Obwohl es schien, als geschähe dies völlig unkoordiniert, klappte alles wunderbar. Als wir die Suche fast schon aufgegeben hatten, fanden sich wundersamerweise sogar noch Töpfe in der Schulküche. Wie es sich für einen Spanischkurs gehört genossen wir bei mediterranen Temperaturen und mit lateinamerikanischer Hintergrundmusik anschließend unsere Wraps, die laue Luft und das Beisammensein.

Die Tex-Mex-Küche wäre damit erfolgreich erprobt und wir können uns beim nächsten Mal in schwierigere Gefilde begeben. Wer weiß, vielleicht wagen wir uns ja bald an solch komplizierte Fischgerichte, wie wir sie am Nachmittag im Video über Chile gesehen hatten. (Hi)

© dietrich-bonhoeffer-gymnasium 2019