Kooperationen

Wahl des Filderstädter Jugendgemeinderates

Am 6. und 7. Dezember 2017 waren alle Filderstädter Jugendlichen ab 14 Jahren aufgerufen, den neuen Jugendgemeinderat (JGR) zu wählen. Hierzu kam Frau Völlm von der Stadt Filderstadt jeweils vormittags ans dbg, so dass die Schüler/-innen ihre Stimme bequem in den Pausen abgeben konnten - natürlich ganz ordnungsgemäß mit Wahlkabine und -urne.

Wir drücken den dbg-Kandidaten - Sebastian Böhler (Kl. 10), Rosa Celik (Kl. 12) und Noel Huss (Kl. 10) - die Daumen, dass sie es in den neuen JGR schaffen! (Ru)

 

Mach mit, misch dich ein, gestalte mit - werde Jugendgemeinderat!

Am Di., 10. Oktober 2017 stellten die Jugendgemeinderäte Rosa Celik (Kl. 12) und Christin Sage (Abiturientin 2017) sowie Frau Suyin Völlm von der Stadt Filderstadt die Arbeit des Jugendgemeinderats (JGR) vor - und machten Werbung für die Kandidatur bei der diesjährigen JGR-Wahl, die im Dezember stattfindet. Alle Schülerinnen und Schüler ab Kl. 8, die in Filderstadt wohnen und somit aktiv und passiv wahlberechtigt sind, wurden über Aufgaben, Kandidatur und Wahl informiert.

Im Folgenden finden sich noch einmal alle wesentlichen Infos - wir freuen uns, wenn auch dieses Mal wieder einige Kandidaten des dbg bei der Wahl antreten! 

Was ist der Jugendgemeinderat (JGR)?

Der JGR besteht aus 20 Mitgliedern und wird von allen Jugendlichen gewählt, die in Filderstadt wohnen und zwischen 14 und 18 Jahre alt sind. Er vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenüber dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

Was macht der Jugendgemeinderat?

Der JGR kann sich bei allen Themen einbringen und mitwirken, die ihm wichtig sind. Das kann durch Projekte, Initiativen, politische Arbeit und Forderungen geschehen. Er ist auch dafür da, Verbesserungsvorschläge und Kritik in die Gemeindepolitik einzubringen und das Lebensgefühl in der Stadt für die Jugendlichen zu verbessern.

Projekte, die der Filderstädter JGR schon angestoßen oder verwirklicht hat:

  • Bau des Mini-Courts in Sielmingen
  • Verbesserung der Skateranlage beim ESG in Bernhausen
  • Bau des Dirtparks beim ESG in Bernhausen
  • Einführung der Nachtbuslinie an Wochenenden
  • Verbesserung von Busverbindungen und Radwegen
  • Jugendforum zur Oberbürgermeisterwahl
  • Debattierclub
  • Fußballturniere
  • Partys
  • Durchführung eines Jugendforums
  • und vieles mehr …

Mach mit, misch dich ein, gestalte mit

Der JGR tagt vier Mal im Jahr. Seine Beschlüsse gelten als Anträge an den Gemeinderat, der sich dann mit der Angelegenheit befassen muss. Die Sitzungen leitet der Oberbürgermeister. Neben den Sitzungen findet monatlich ein Treff statt, an dem Projekte oder Aktionen geplant werden. Für Der JGR tagt vier Mal im Jahr. Seine Beschlüsse gelten als Anträge an den Gemeinderat, der sich dann mit der Angelegenheit befassen muss. Die Sitzungen leitet der Oberbürgermeister. Neben den Sitzungen findet monatlich ein Treff statt, an dem Projekte oder Aktionen geplant werden. Für Veranstaltungen und Projekte verfügt der JGR über ein Budget von 6.500 €.

Du möchtest mitmachen?

Um für den JGR kandidieren zu können, musst du am 9. Dezember 2017 zwischen 14 und 18 Jahre alt sein und in Filderstadt wohnen. Füll’ einfach das Bewerbungsformular aus und gib es in deinem Schulsekretariat ab oder sende es bis spätestens 28. Oktober 2017 an die Geschäftsstelle des JGR. Du kannst das Formular auch unter www.jgr-filderstadt.de oder bei facebook.com/JGRFilderstadt downloaden.

Was spricht FÜR deine Kandidatur im JGR?

Im JGR kannst du aktiv mitgestalten, wie die Jugendlichen in Filderstadt leben. Du kannst dich in die Politik einmischen, eigene Ideen einbringen und so die Interessen aller Jugendlichen gegenüber Politik, Stadtverwaltung und Bürgerinnen und Bürgern vertreten. Gleichzeitig hast du Spaß, lernst neue Leute kennen und sammelst Erfahrungen, z. B. im Partyprojekt „Freaky Friday“.

Klassenlesedrama „Heimspiel“

Am 5. und 6. Oktober 2017 kamen die Klasse 9d und 9b in den Genuss, ein neues Theaterformat selbst erproben zu dürfen: ein – noch im Entstehungsprozess befindliches – Klassenlesedrama. Das Stück macht die Schüler selbst zu Akteuren, beide Aufführungen wurden vom Autor Thomas Richhardt durchgeführt. Im Anschluss hatten die Schüler auch Gelegenheit, dem Autor ihre Ideen für die letzte Überarbeitungsphase des Stücks mitzugeben. Für alle Beteiligten war es eine neue, sehr interessante Erfahrung – und wenn das Stück endgültig fertiggestellt ist, wird jeder Schüler ein eigenes Exemplar erhalten.

Wir danken der Württembergischen Landesbühne (WLB), dass sie uns im Rahmen unserer Kulturpartnerschaft diese Erfahrung ermöglicht hat. (Ru)

Kooperationsschullandheim mit der Theodor-Dierlamm-Schule der Diakonie Stetten

Schon seit acht Jahren hat das dbg eine Kooperation mit der Theodor-Dierlamm-Schule der Diakonie Stetten, einer Schule für Jugendliche mit geistiger und körperlicher Behinderung. Im Rahmen dieser Kooperation fuhren Schülerinnen und Schüler beider Schulen auch in diesem Jahr ins gemeinsame Schullandheim – in diesem Jahr gemeinsam mit Herrn Dürner, Herrn Metzger und Frau Zeile ins beschauliche Zimmern unter der Burg. In der gemeinsamen Gestaltung des Alltags, beim Kochen, Bildermalen, am Lagerfeuer sitzen waren erste Unsicherheiten schnell überwunden und unseren Schülerinnen und Schülern wurde bewusst, dass wir alle Persönlichkeiten mit besonderen Fähigkeiten und Schwächen sind. Ein Highlight der gemeinsamen Woche war die Kanufahrt auf dem Neckar, wobei anders als im letzten Jahr kein Kanu kenterte. Nicht zuletzt die offene und herzliche Art der Stettener Schüler trug dazu bei, dass diese Begegnung vielen der dbgler in guter Erinnerung bleiben wird! Wir freuen uns, dass diese Kooperationsfreizeit im Rahmen unseres sozialen Schwerpunkts Bestandteil unseres Schulprogramms ist und dass damit auch die folgenden Jahrgänge die Gelegenheit haben, diese wertvolle und bereichernde Erfahrung zu machen. Ein besonderer Dank dem Förderverein, der auch in diesem Jahr unsere Kooperation finanziell unterstützte. (Zl)

„Das Tagebuch der Anne Frank“ – Theaterprojekt und -besuch der 7. Klassen

Wie entsteht eigentlich eine Theaterinszenierung? Um diese Frage zu beantworten, wurde die neu angelegte Poolstunde für das Fach Deutsch in Klasse 7 dieses Jahr genutzt und den Schülerinnen und Schülern das Entstehen einer Theateraufführung näher gebracht. Fächerübergeifend mit Geschichte geschah dies mit der berührenden Geschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank. An mehreren Nachmittagen lernten die Siebtklässler zunächst die Geschichte der Anne Frank kennen, um anschließend mit Theaterpädagogen der Württembergischen Landesbühne (WLB) Esslingen in zahlreichen Übungen selbst aktiv zu werden. Neben der Verwandlung eines Tagebuches in einen aufführbaren Text für die Theaterbühne wurden auch die Bereiche Bühnenbild, Licht, Ton/Musik, Kostüme etc. thematisiert und in Gruppen anhand des Tagebuchs der Anne Frank bearbeitet. Mit dem erlernten Wissen, was es alles zu einem solchen Auftritt bedarf, besuchten alle drei 7. Klassen am 17. Juli als Abschluss des Projektes das Theaterstück in der WLB Esslingen. Interessierte haben auch in der kommenden Saison noch die Gelegenheit, die beeindruckende Inszenierung anzuschauen. (Fe)

Vortreffen Kooperationsfreizeit mit der Diakonie Stetten

Am Dienstag, den 30.05.17 machten wir, 12 Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen des dbg, uns mit Frau Zeile und Herrn Metzger auf den Weg nach Stetten im Remstal. Unser Ziel war die Theodor-Dierlamm-Schule (TDS) der Diakonie Stetten. In Stetten leben geistig und körperlich behinderte Menschen in Wohngemeinschaften zusammen und werden betreut. Das dbg kooperiert schon seit mehreren Jahren mit der TDS, wobei zwei Klassen der Berufsschulstufe mit uns zusammen ein einwöchiges Schullandheim am Ende des Schuljahres besuchen werden.

An diesem Dienstag haben wir die Stettener Schüler dort für einen Morgen besucht, um uns schon vor dem eigentlichen Schullandheim kennenzulernen. Wir wurden ganz herzlich und voller Freude von den Schülern und Lehrern empfangen. Die Jugendlichen stellten sich uns ohne Scheu vor und wir spielten zu Beginn ein paar witzige Kennenlernspiele. Spätestens danach waren die vorläufigen Bedenken unsererseits weggeräumt und es machte richtig Spaß, sich mit den Jugendlichen zu unterhalten. Nach einer kurzen Stärkung teilten wir uns dann in Gruppen auf und wurden von den Schülern herumgeführt. Wir sahen ihre Wohngruppen, die Klassenzimmer und noch viele andere Dinge auf dem riesigen Gelände. Doch die Zeit verging rasend schnell und um 12 Uhr mussten wir uns auch schon wieder vorübergehend von den Jugendlichen verabschieden. Nach diesem erlebnisreichen Tag steigt die Vorfreude für das im Juli anstehende Schullandheim und wir sind alle sehr gespannt, wie es verlaufen wird. (Lina Schumacher, Kl. 10c)

Kulturpartnerschaft geht in die zweite Runde

Im Rahmen der im Schuljahr 2015/16 ins Leben gerufenen Kulturpartnerschaft zwischen der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB), der FilHarmonie und dem dbg fand am Montag, den 29.11.2016, eine zweite Kooperationsveranstaltung statt. Hierbei besuchten alle Deutschkurse der 11. und 12. Klassen das Theaterstück „Agnes“, das auf dem gleichnamigen Roman des Schweizers Peter Stamm basiert, welcher gegenwärtig zum Kanon der Sternchenthemen für das Abitur 2017 und 2018 zählt.

Gebannt und mit großem Interesse verfolgten die Schülerinnen und Schüler, begleitet von ihren jeweiligen Kurslehrerinnen und -lehrern, die sich immer diffiziler und als psychisch sehr herausfordernd gestaltende Liebesbeziehung der beiden Protagonisten, die eindrucksvoll und authentisch von den zwei Schauspielern (Caroline Betz und Folkert Dücker) in Szene gesetzt wurde.

Als besonderes Highlight des Theaterbesuchs bewerteten die Schülerinnen und Schüler das sich an das Stück anschließende Plenumsgespräch mit den oben genannten Akteuren und der WLB-Theaterpädagogin Frau De Vitis. Hierbei bot sich die seltene Gelegenheit, mit den Schauspielern darüber in Austausch zu kommen, wie sie selbst die Lektüre des Romans und seine szenische Umsetzung wahrgenommen und im wahrsten Sinne des Wortes „durchlebt“ haben. Der gelungene Verlauf des Gesprächs lag nicht zuletzt am engagierten Publikum, das zahlreiche kritische und wohldurchdachte Fragen stellte und die gemeinsame Reflexion sehr antrieb.

Die nächste Veranstaltung im Rahmen dieser Kulturpartnerschaft steht bereits Anfang des zweiten Halbjahres an. Alle 9. und 10. Klassen des dbg werden dann das Stück „Punk Rock“ besuchen und danach mit dem WLB-Ensemble über die Inszenierung sprechen. Der Termin ist für den 6. Februar 2017 um 10 Uhr in der FilHarmonie bestätigt. (Hr)

Sicherungsverwahrung oder eine zweite Chance?

Hat jemand, der einen Menschen getötet hat, eine zweite Chance verdient? Sehr persönlich erzählte am 13. und 14. Oktober 2016 Johannes Kneifel als Gast im Religionsunterricht Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 bis 12 aus seinem Leben. Was brachte ihn als Jugendlichen in die rechte Szene, in deren Sumpf aus Alkohol und Gewalt er versank, bis er schließlich als 17–Jähriger einen Menschen zu Tode prügelte? Welche Perspektive hat ein solcher Mensch noch? Der Referent erzählte vom Alltag im Gefängnis, von der Hoffnung, die man immer wieder schöpft, und den guten Vorsätzen, sein Leben zu ändern – aber auch von der Akte, die einen auf die Vergangenheit festlegt, und von der Spirale aus Gewalt und Ausweglosigkeit. Sehr eindrücklich schilderte Johannes Kneifel, was es bedeutet, dann Vergebung zu erfahren, und wider alle Erfahrung und Prognosen doch eine zweite Chance zu bekommen und diese zu ergreifen. Auch auf sehr persönliche Fragen wie etwa nach der eigenen Schuld und der Verantwortung Anderer oder das belastete Verhältnis zu den Eltern bekamen die Schülerinnen und Schüler Antworten. Für alle Zuhörenden eine ungewöhnliche Begegnung. 90 Minuten, die keine leichte Kost, aber eine große Bereicherung waren. (So)

Bulgarienaustausch - unsere Schüler in Burgas

„Alles, was uns begegnet, lässt Spuren zurück, alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei.“

Mit diesem Zitat von Goethe begrüßte uns die stellvertretende Schulleiterin am Deutschen Gymnasium in Burgas am Montag in der Schule. Und sie hat recht: Nicht nur das „Was“, sondern auch das „Wie“ und „Wer“ haben bei uns Spuren hinterlassen und wir sind gebildet worden. Wir haben einen Teil der Europäischen Union besucht, den die meisten von uns noch nicht kannten.

Im letzten Teil unseres Europaprojektes „Bulgarien, Österreich und die Slowakei – unsere europäischen Partner“, welches von Herrn Dr. Welck und seiner Europa-Agentur ins Leben gerufen wurde, waren neun Schüler des Abiturjahrganges und Frau Hümmer-Fuhr zum einwöchigen Gegenbesuch in Bulgarien.

„Was“ ist uns begegnet: Ein facettenreiches Land: grünes Hinterland, dicht besiedelte Städte und alte griechische Poleis wie zum Beispiel Nessebar und Sosopol. Neben der Besichtigung von einigen Städten besuchten wir auch den Unterricht und lernten selbst das Kyrillische Alphabet und einfache Sätze auf Bulgarisch. Besonders beeindruckt haben uns die Deutschkenntnisse der Schüler des bulgarischen Gymnasiums. In ihrem ersten Jahr haben sie allein 18 Stunden Deutschunterricht – so war das Eis schnell gebrochen und man redete munter darauf los.

Die Frage nach dem „Wie“ kann man am besten mit den Worten „herzliche Gastfreundschaft“ beschreiben, und „wer“? Bulgarische Schüler und ihre Familien, Lehrer an der Schule und noch viele andere Menschen. (HF)

Kooperationsfreizeit mit der Theodor-Dierlamm-Schule (Diakonie Stetten)

Bereits zum 7. Mal fand in diesem Schuljahr vom 11. bis 15. Juli die Begegnungswoche von Schülerinnen aus unseren 10. und 11. Klassen mit SchülerInnen der Theodor-Dierlamm-Schule, einer Schule für Jugendliche mit geistiger und körperlicher Behinderung, statt – dieses Jahr fuhren wir gemeinsam ins Haus Kalkweil bei Rottenburg. Im gemeinsamen Zusammenleben während dieser Tage, beim Kochen, Tischtennis, am Lagerfeuer, beim Singen usw., wurde unseren Schülerinnen bewusst, dass wir als Persönlichkeiten mit besonderen Fähigkeiten und Schwächen ebensolchen Persönlichkeiten mit besonderen Fähigkeiten und Schwächen begegnet sind. Dies zeigte sich beispielsweise auch bei unseren gemeinsamen Unternehmungen – so waren beim Kanufahren auf dem Neckar die SchülerInnen beider Schulen auf gegenseitige Hilfe und gemeinsame Absprachen angewiesen. Das machte nicht nur viel Spaß, sondern stärkte auch das Gemeinschaftsgefühl. Nicht zuletzt die offene und herzliche Art der Stettener SchülerInnen trug dazu bei, dass diese Begegnung vielen der dbgler in guter Erinnerung bleiben wird! Wir freuen uns, dass diese Kooperationsfreizeit im Rahmen unseres sozialen Schwerpunkts Bestandteil unseres Schulprogramms ist und dass damit auch die folgenden Jahrgänge die Gelegenheit haben, diese wertvolle und bereichernde Erfahrung zu machen! (Zl)

Bulgarienaustausch - Gäste aus Burgas am dbg

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 aus den vierstündigen Kursen Geschichte und Gemeinschaftskunde haben in der vom 04.-09.07.2016 bulgarische Austauschschüler am dbg begrüßt.

Diese sind für eine Woche bei den jeweiligen Austauschpartnern eingezogen und haben deren Alltag in Deutschland kennen gelernt. Das Ganze beruht auf dem „Europa-Projekt“, welches Herr Dr. Welck, Vorstandsmitglied der Europa-Union Stuttgart und Vorsitzender des Vereins Nachwuchskräfte für Europa e. V., ins Leben gerufen hat. Um den bulgarischen Gästen etwas deutsche Geschichte und Kultur vermitteln zu können, haben die Gäste und ihre Austauschpartner mit ihren Lehrerinnen Frau Hümmer-Fuhr und Frau Hekermans Tübingen erkundet und sich am Mittwoch auf den Weg nach Stuttgart gemacht. In Stuttgart wurde zuerst das Mercedes-Benz-Museum besucht. Zur Hilfe konnten sich die Schülerinnen und Schüler einen Audio-Guide ausleihen, der neben der Entwicklung des Automobils auch etwas deutsche Geschichte näher brachte. Nachdem sich alle in der darauffolgenden Mittagspause gestärkt hatten, ging es in das Haus der Geschichte. Dort hatten alle die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und die für sich interessanten Themen und Ausstellungsbereiche anzuschauen. Zudem besuchten die Gäste an drei Tagen den Unterricht am dbg und waren sehr begeistert von unserer Schule und unserem Schulsystem. Sprachbarrieren gab es keine, denn unsere Gäste können perfekt Deutsch sprechen, da sie im ersten Lernjahr bereits 18 Stunden Deutschunterricht haben.

Um die gemeinsam verbrachte Woche abzuschließen, besuchen im September 2017 die deutschen Teilnehmer des Austausches Bulgarien und verbringen im Gegenzug eine Woche am Goethe-Gymnasium in Burgas.

Kooperation mit der Wielandschule am Sport-, Spiel- und Spaßtag

Am 15. Juni nahmen 28 Schüler der Klassen 8 und 10 als Helfer am Sport-, Spiel- und Spaßtag der Wielandschule teil. Mit den Grundschulkindern aus allen Klassen 1 bis 4 und unseren zahlreichen Schülern des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums war die Sporthalle schnell gefüllt, zumal die Staffelläufe wegen schlechten Wetters ausfallen mussten und damit alles in der Halle stattfand.

Nach dem aufwändigen Aufbau zu ungewohnt früher Zeit ab 7.15 Uhr assistierten unsere Schüler – auch spontan - überall dort, wo sie gebraucht wurden. An zwölf Stationen mit Bänken, Kästen, Reckgeräten, Ringen, Sprossenwand usw. durften sich die Grundschulkinder zum Beispiel in Motorik, Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Kraft messen, aber auch gemeinsam spielen. Für Ruhephasen war an einer Yoga- und einer Fallschirmstation, die bei allen gut ankamen, ebenfalls gesorgt. Die Gymnasiasten gaben den Kindern hilfreiche Tipps, ermutigten den einen oder anderen und zeigten sich auch flexibel bei der Unterhaltung derjenigen Kinder, die an ihrer Station bereits frühzeitig fertig waren. Dafür ernteten sie zu Recht ein dickes Lob von allen Seiten und auch die Reaktionen der Grundschüler auf die älteren Schüler zeigten, dass die Unterstützung des dbg gut ankam.

Nach getaner Arbeit erhielten alle Teilnehmer an diesem Kooperationsprojekt als kleinen Dank eine Brezel. Vor allem aber nahmen sie viele schöne Eindrücke und neue Erfahrungen von diesem gelungenen Vormittag mit den Grundschülern mit nach Hause. (Hi)

Vortreffen des Kooperationsschullandheims mit der Diakonie Stetten

Wie können sich junge Menschen ohne und mit Behinderung auf einer gemeinsamen Ebene begegnen? Um Möglichkeiten für eine solche Begegnung zu schaffen, kooperiert das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium seit mehreren Jahren mit der Theodor-Dierlamm-Schule (TDS) der Diakonie Stetten. In der Diakonie Stetten leben Menschen, die geistig- und körperbehindert sind. Im Rahmen dieser Kooperation werden wir im Juli gemeinsam eine Woche ins Schullandheim gehen.

Um uns schon vorher kennen zu lernen, besuchten wir, einige Schülerinnen der 10. und 11. Klassen, mit Frau Zeile und Herrn Dürner am 28.04. die Jugendlichen der TDS. Wir wurden sehr freundlich und herzlich begrüßt, wodurch unsere anfängliche Unsicherheit schnell verflog. Da wir den Jugendlichen schon vor einigen Wochen einen Steckbrief von uns geschickt hatten, kannten mehrere von ihnen bereits unsere Namen und unsere Hobbys. Zuerst gingen wir in die Sporthalle und machten Spiele zum Kennenlernen. Nach einer Pause, in der wir uns mit Kuchen stärkten, teilten wir uns in Gruppen auf. Während ein Teil die Wohngruppen und Appartements besichtigte, in denen die Schüler und Schülerinnen der TDS wohnen, besuchten andere das Berufsbildungszentrum der Diakonie.

Die Zeit verging leider viel zu schnell und so mussten wir uns um 12 Uhr schon wieder verabschieden. Wir hatten sehr viel Spaß und freuen uns alle schon auf die gemeinsame Freizeit im Sommer. (Melina Fischle, Kl. 10c)

Theater hautnah – Patenschaft der 7c mit der WLB

Die Klasse 7c hatte in diesem Schuljahr die Gelegenheit, Theater einmal ganz nah zu erleben. Im Rahmen einer Patenschaft mit der Württembergischen Landesbühne (WLB) in Esslingen begleiteten die Schülerinnen und Schüler die Entstehung des Theaterstücks „Der Luftballon“ nach der gleichnamigen Kurzgeschichte der schwedischen Autorin Selma Lagerlöf. Hierzu kam das Team der WLB, bestehend aus Schauspielern, Regisseur, Dramaturgin und Theaterpädagogin, ans dbg. In einem Workshop erarbeitete die Klasse in mehreren Kleingruppen, unter Anleitung der Theaterprofis, Szenen zu Familienverhältnissen unter Arbeitstiteln wie „die perfekte Familie“, „die chaotische Familie“ oder „der schreckliche Vater“. Bei einem zweiten Besuch machten sich die Schüler Gedanken über erfüllte und unerfüllte Hoffnungen und Träume. Diese Überlegungen wurden sowohl szenisch als auch in Form von Tagebucheinträgen und Briefen schriftlich umgesetzt. Am 26.02. erhielt die 7c durch den Besuch einer Probe einen ersten Einblick in das Stück und zudem die Möglichkeit, mit Schauspielern und Regisseur die Szenen zu reflektieren. Die vollständige Inszenierung war dann am 11. März in der Premierenaufführung zu bewundern. Eindrucksvoll wurde in starken Bildern gezeigt, wie sich die zwei Brüder Lennart und Hugo ihre eigene Welt voller Fantasie schaffen und an ihrem großen Traum, eines Tages in ihrem selbstkonstruierten Luftschiff auf Entdeckungsreise zu gehen, festhalten. Dieser gemeinsame Traum gibt ihnen Halt in einem Leben, in dem ihr Vater, der selbst einmal einen Traum hatte, desillusioniert immer mehr dem Alkohol verfällt und es ihm nicht möglich ist, eine Beziehung zu seinen Söhnen aufzubauen. Vielen Dank der WLB für eine interessante und gewinnbringende Kooperation. (Sr)

Preisverleihung „Christentum und Kultur“

Beim Wettbewerb „Christentum und Kultur“ 2014/15 der evangelischen und katholischen Kirchen in Baden-Württemberg ist Suzana Komericki mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden. Suzana hat das Thema gewählt: „Das weibliche Angesicht Gottes – vergessene Züge des christlichen Gottesbildes“; dabei hat sie sich intensiv mit männlichen und weiblichen Aspekten des Gottesbildes in der christlichen, jüdischen und altorientalischen Tradition auseinandergesetzt. Ihre Ergebnisse hat Suzana in Form eines doppelseitigen Davidsterns mit Collagen zur männlichen und weiblichen Sichtweise Gottes kreativ gestaltet. Die Würdigung der Arbeiten und Verleihung der Preise durch Bischof Dr. Gebhard Fürst fand im Rahmen einer zweistündigen Feier am 20. Januar 2016 in Stuttgart statt. Wir gratulieren Suzana ganz herzlich zu ihrem Erfolg. (Di)

Studienbotschafter zu Besuch in Kl. 11

Am Donnerstag, den 28.1. bekam die gesamte Jahrgangsstufe 11 wichtige Infos rund ums Studium direkt aus „erster Hand“ von fünf Studienbotschaftern. Diese kamen aus ganz unterschiedlichen Studienrichtungen und Einrichtungen, so dass sowohl bei der gemeinsamen Information als auch in den sich anschließenden Kleingruppen mit den einzelnen Studienbotschaftern (u. a. unser ehemaliger Schüler Philipp Alber) fast keine Fragen rund ums Studium (Orientierung, Entscheidung, Studieren) offen blieben. Zusammen mit der Veranstaltung vor einem halben Jahr zu den Möglichkeiten eines Stipendiums und dem Besuch der Agentur für Arbeit am Ende des Schuljahrs mit der Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch haben die Schüler nun alle Informationen für die zukünftige Planung ihres Studiums. (Bo)

"Plakativ" - Workshop zur Landtagswahl 2016

„Plakativ: Plakate – Parteien – Positionen“ - Unter diesem Motto veranstaltete die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg am Mo., 25.01.2016 einen dreistündigen Workshop für unsere Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11. Wie werden die Abgeordneten des Landtags gewählt? Wie stellen sich die Parteien auf ihren Wahlplakaten dar? Mit welchen Inhalten und Positionen werben die Parteien um die Gunst der Wählerinnen und Wähler? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung und wurden unter Anleitung der Referenten durch die Schülerinnen und Schüler methodisch vielfältig bearbeitet. Besonders interessant erschienen den Jugendlichen die Auseinandersetzung mit den Wahlplakaten der Parteien und, darauf aufbauend, deren Einordnung ins Parteiensystem entlang verschiedener Konfliktlinien (links – rechts, Freiheit – Sicherheit, etc.). Ein gelungener Abschluss des ersten Halbjahrs Gemeinschaftskunde und ein überaus informativer Überblick über die bevorstehende Landtagswahl. (Ru)

Kulturakademie 2015

„Alle Schulen in Baden-Württemberg können jeweils im Frühjahr bis zu zwei junge Talente für jede der vier Sparten Bildende Kunst, Literatur, MINT und Musik vorschlagen. Zwei Voraussetzungen müssen dabei erfüllt sein: Die Schülerinnen und Schüler sind durch ihr besonderes Talent und Interesse im jeweiligen Bereich aufgefallen und müssen zum Zeitpunkt der Nominierung in den Klassenstufen sechs bis acht sein. Die vorgeschlagenen Schülerinnen und Schüler werden in das Auswahlverfahren der Kulturakademie aufgenommen. Die nominierten Jugendlichen können sich daraufhin mit einer Arbeitsprobe für die Teilnahme an den Kreativwochen bewerben. Über die Teilnahme an den Kreativwochen entscheidet ein von der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg eingesetztes Expertengremium.“

Das alles hat bei mir geklappt und ich habe mich total gefreut, dass ich mit 19 anderen Talenten aus ganz Baden-Württemberg die letzte Sommerferienwoche bei der Kreativwoche für das Fach Deutsch in der Schillerstadt Marbach am Neckar verbringen konnte.

Wir hatten eine Woche volles Programm: eine Führung durch das LiMo (Literaturmuseum der Moderne) oder das Schillernationalmuseum, in das wir täglich in unseren Pausen hineingehen konnten. Dort gab es den Poesieautomat. Er stellt Buchstaben so zusammen, dass es sinnvolle Wörter, Sätze und Texte werden. Alle Gedichte, die dort einmal standen, sind einzigartig, sobald man auf den Knopf drückt, braucht er 40 Sekunden „Bedenkzeit“, bevor das alte Gedicht verschwindet und ein neues kommt.

Außerdem gab es eine Stadtrallye durch Marbach, einen Kinoabend, Sprechtraining für die Abschlusspräsentation, wo wir lernten, wie man Texte gut vorträgt, eine Lesung von Tamara Bach, Führungen durch die Bibliothek und das Archiv, bis dorthin, wo sonst nur die MitarbeiterInnen hin können, also mitten unter die Originale, die in speziellen Boxen vor Licht, Luft, Wärme, Nässe und unvorsichtigen Menschen geschützt in Regalen lagern, die, wenn man alle aneinanderreihte, über 30 Kilometer lang wären. Ebenso eine Führung durch die Handschriftenabteilung im Anschluss an die Besichtigung des echten Momo-Manuskriptes von Michael Ende, darüber hinaus ein theaterpädagogisches Programm, wo wir unter anderem einen imaginären Apfel essen mussten und zu guter Letzt die Abschlusspräsentation, bei der die besten Ergebnisse der täglichen Schreibspuren präsentiert wurden. Dort wurden wir von Silke Scheuermann und Mathias Göritz betreut. Sie gaben uns Aufträge wie „Raum 101 – Einmal deine größte Angst erleben“ - dazu musste man eine möglichst spannende Geschichte schreiben, eine neue Rotkäppchenfassung oder wir lernten, was Haikus sind und wie man sie schreibt. Die beiden Autoren gaben uns Anregungen, Anleitungen, Motivation und viele Tipps. Jeden Abend gab es auch eine halbe Stunde „move“ – auch „möf“ genannt – wobei wir uns mit unseren Betreuern Lena und Kolja, die auch mit uns im Hotel gewohnt haben, zusammen ein bisschen nach dem langen Tag austoben konnten und eine Menge Spaß hatten. Essen gab es in den umliegenden Restaurants des Parkhotels Schillerhöhe. Am 8. und 9.9.2015 kam uns ein Filmteam besuchen, wobei wir ganz normal weiter schreiben sollten: Ist ja nichts Neues, dass dir dabei eine Kamera über die Schulter guckt, oder?

Im Februar werde ich eine weitere unvergessliche Woche in Marbach verbringen, worauf ich mich jetzt schon sehr freue! (Greta-Sophie Sandmaier, Kl. 8b)

Hier noch eine Leseprobe von Gretas Texten.

Kooperationsfreizeit mit der Theodor-Dierlamm-Schule der Diakonie Stetten 2015

Seit einigen Jahren pflegt das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium eine Kooperation mit der Theodor-Dierlamm-Schule der Diakonie Stetten, einer Einrichtung für geistig- und körperbehinderte Menschen. Herzstück dieser Kooperation ist das jährliche Schullandheim mit Schülerinnen und Schülern beider Schulen. Im gemeinsamen Zusammenleben und bei gemeinsamen Unternehmungen wird den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, etwaige Berührungsängste abzubauen und zu erkennen, dass jeder von uns Stärken und Schwächen hat und in manchen Situationen auf die Hilfe anderer angewiesen ist. In diesem Jahr fuhren 13 Zehntklässler des dbg und 12 TDSler vom 13.07. bis 17.07. zum gemeinsamen Schullandheim nach Kirchheim (Teck). Die Schülerinnen und Schüler kannten sich bereits vom Vortreffen im April und so fiel schon die Begrüßung entsprechend euphorisch aus. Die gute Stimmung hielt sich während der ganzen Woche, in der neben gemeinsamem Kochen, Singen am Lagerfeuer und Wandern auch der Besuch im Klettergarten in Laichingen auf dem Programm stand. Besonders „hitzeresistente“ Schülerinnen und Schüler schwitzten am letzten Tag noch beim Steineklopfen im Urweltsteinbruch in Holzmaden, während sich alle anderen in Kirchheim ein Eis gönnten, bevor man sich zum gemeinsamen Baden wieder traf. Nicht zuletzt das tolle Wetter hat dazu beigetragen, dass diese Woche den Schülerinnen und Schülern sicherlich in „strahlender“ Erinnerung bleiben wird.

In diesem Schuljahr wird noch ein weiteres gemeinsames Projekt mit der Theodor-Dierlamm-Schule stattfinden: Im Rahmen der Projekttage bauen Schülerinnen und Schüler beider Schulen zusammen Nistkästen und verkaufen diese am Freitag, 24.07.2015 im Rahmen unseres Kaufhauses „Bonhoeffers Bastelstüble“. (Zl)

Soziales Coaching-Projekt – Unterstützung für die Oberstufe zur Berufsorientierung

Vom 9. Februar 2015 bis 12. März 2015 lief ein Coaching-Projekt am dbg. Frau Silvia Regener bot dieses, im Rahmen ihrer Tätigkeit als Coach, den Schülern der 11. Klasse ehrenamtlich an. „Ich habe bei meiner Tochter, die letztes Jahr hier ihr Abitur gemacht hat, gesehen, mit welchen Herausforderungen die Schüler heute zu kämpfen haben, um herauszufinden, was sie in Zukunft beruflich gerne machen würden“, so Frau Regener. „Ich wollte die Schüler hier unterstützen, damit es ihnen leichter fällt, sich zu orientieren. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Die Schüler haben toll mitgearbeitet.“

Das Projekt kam bei den Schülern sehr gut an. Sie erkannten ihre Stärken und Fähigkeiten, die ihnen oftmals gar nicht so bewusst waren, und konnten mit diesen Erkenntnissen, zusammen mit Frau Regener, verschiedene Berufsbilder identifizieren und bewerten. Diejenigen Berufe bzw. Studiengänge, die sich jeweils als Favoriten herausstellten, sollten sie im Internet recherchieren, um sich klar darüber zu werden, ob diese auch genau ihren Vorstellungen und Erwartungen entsprachen. Teilweise wurde das Coaching auch ausgeweitet, einige Schüler bekamen Unterstützung gegen Lernblockaden oder Lernstrategien aufgezeigt zum Verbessern ihres Notendurchschnitts.

Aufgrund dieses Herausfilterns aus einem „Dschungel“ von unzähligen Berufen, Berufsbildern und Studiengängen, die es heutzutage gibt, wird es den Schülern leichter gemacht, sich zu orientieren. Allein die Anzahl der Medienstudiengänge sowie der Medienausbildungen ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Der Begriff „Medienstudium“ umfasst umgangssprachlich alle Studiengänge, die mit Medien zu tun haben. Medienstudiengänge sind z. B. Kommunikationsdesign, Mediendesign, Medieninformatik, Medienmanagement und Medienwirtschaft, Medienwissenschaft und Medienpädagogik. Wer soll sich da noch zurechtfinden?

Da der Begriff „Trainer“ oder „Coach“ bei den meisten Schülern in diesem Zusammenhang nicht so bekannt sein würde, davon ging Frau Regener aus, stellte sie das Projekt zunächst in den Kursen vor. Am Anfang waren die Schüler noch zögerlich, schließlich wussten sie ja nicht, auf was sie sich einließen, doch dann nahmen immer mehr dieses Angebot gerne an, so dass Frau Regener alle Hände voll zu tun hatte. Es entwickelte sich regelrecht zu einem „Hype“ in der Schule, wie eine Lehrerin kommentierte.

Selbstverständlich wurde vorher das Einverständnis der Eltern eingeholt, da die meisten Schüler in der 11. Klasse noch nicht volljährig sind. Insgesamt wurden 18 Schüler einzeln gecoacht. Einige benötigten eine intensivere Unterstützung. Bei mehr als zwei Dutzend Einzelcoachings war dies ein kleiner organisatorischer Kraftakt (Termine außerhalb der regulären Unterrichtszeit und freie Räumlichkeiten finden). Dies ging nur mit tatkräftiger Unterstützung des Lehrers Jonas Rau, der das Projekt ebenso begrüßte wie Schulleiter Peter Bizer.

Frau Regener ist seit 2012 zertifizierter ILP®-Coach und demnächst auch zertifizierter Asgodom-Coach. „Diese Ausbildung ist zwar sehr aufwändig, hat sich aber schon gelohnt“, sagt sie. Frau Sabine Asgodom ist eine sehr bekannte Coach, Managementtrainerin, Autorin und bekannt aus Funk und Fernsehen. 2010 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Ihr Lösungsorientiertes Kurzcoaching (LOKC®) basiert auf der Positiven Psychologie. Hier liegt der Fokus darauf, die Stärken eines Menschen zu stärken und die richtigen Lösungen zu finden. „Wir schauen in die Zukunft und nicht in die Vergangenheit“, sagt Frau Regener. Zusammen mit einer langjährigen Berufstätigkeit in der Wirtschaft (u.a. auch als Consultant sowie Projekttätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Daimler AG) und ausgestattet mit genug Lebenserfahrung ist Frau Regener der ideale Coach, wenn man eine Lösung benötigt.

„Ich danke der Schule, Herrn Bizer und Herrn Rau für die tatkräftige Unterstützung meiner Idee und freue mich, dass diese bei den Schüler so gut ankam“, so Frau Regener. „Auch danke ich den Schülern für ihr Vertrauen, das sie mir entgegengebracht haben.“ (Silvia Regener)

Wir danken Herrn Otto Häusser von der Filder-Zeitung, dass er uns die Fotos freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Jugendbegleiter an der Pestalozzischule

Wie schon in den vergangenen Jahren engagieren sich auch dieses Schuljahr wieder etliche Schüler des dbg als Jugendbegleiter an der Pestalozzischule. Dabei sind sie dieses Jahr neben der Hausaufgabenbetreuung auch wieder in ganz unterschiedlichen Projekten tätig, nämlich beim „Werken“, bei der „Raumgestaltung“ und im „Zirkusprojekt“. Dienstags und donnerstags stehen Jugendbegleiter des dbg den Lehrern und Sozialarbeitern der Pestalozzischule außerdem bei der Gestaltung der Mittagspause zur Seite und bringen mit viel Kreativität eigene Ideen ein.

Allen Teilnehmern danken wir herzlich für ihren Einsatz und diese wichtige Arbeit mit unserer Nachbarschule. (Hi)

POLISKOP - Wissen, was in dir steckt

Die unüberschaubare Menge des heutzutage verfügbaren (auch digitalen) Wissens macht es schwierig, sich zurechtzufinden und dieses Wissen nutzbar zu machen. Auch und gerade Jugendliche und junge Erwachsene benötigen beim Erwerb politischen Wissens Orientierungs- und Unterstützungsangebote – hier setzt das POLISKOP (vorläufiger Titel) an, ein Online-Tool zur Förderung von Medienkompetenz und politischem Wissen bei der genannten Zielgruppe. Dieses Online-Tool wurde von Studierenden und Mitarbeiterinnen des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim unter der Leitung von Professorin Dr. Sabine Trepte entwickelt, mit seiner Hilfe können Jugendliche auf spielerische Weise politische Wissenslücken und -stärken erkennen und mithilfe individueller Medienempfehlungen diese Lücken schließen bzw. die Stärken ausbauen.

Um das Online-Tool zu testen und ggf. weiterzuentwickeln, wird das Tool nun im Rahmen eines 90-minütigen Workshops in verschiedenen Schulklassen erprobt. Die Premiere fand am Di., 14.10.2014 am dbg statt: Unsere 10b testete das Tool und diskutierte rege mit den Master-Studierenden Mona Fischer, Carmen Prochnow und Anja Schmitt seine Stärken und Schwächen. Nach der Erprobungs- und Weiterentwicklungsphase soll das Tool Teil des medienpädagogischen Repertoires der Bundeszentrale für politische Bildung werden und kann individuell oder auch im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts verwendet werden.

Da das Tool bislang nur den vorläufigen Titel POLISKOP trägt, wurde ein Namenswettbewerb ausgeschrieben: Gesucht wird ein griffiger, passender Name für das Tool. Unter http://wissen-was-in-dir-steckt.de/ kann jeder einen Namensvorschlag einreichen; dem Gewinner winken 1.000 € Preisgeld, mitmachen lohnt sich also!

Wir danken der Kl. 10b für das konstruktive Feedback und wünschen den Mitarbeiterinnen des Instituts für Kommunikationswissenschaft weiterhin viel Erfolg mit ihrem Projekt. (Ru)

9. Filderstädter Schülerolympiade

Am Mittwoch, 2. April 2014 fand nun schon zum neunten Mal die Schülerolympiade der benachbarten Schulen Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und Pestalozzischule statt. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5d des dbg und der Klassen fünf bis acht der Pestalozzischule stritten in gemischten Mannschaften um olympischen Erfolg. Zu den bekannten Disziplinen „Gletscherspalte“, „Biathlon“, „Rodelstaffel“ und natürlich dem beliebten „Skispringen“ kamen in diesem Jahr neue hinzu. Es ging um eine „Knotenjagd“, um „Wellenreiten“ und einen „Stabkreisel“. Alle Teilnehmer zeigten großes Engagement und haben sich am Ende ihre Belohnungen verdient. Die Teams, die für Estland und für Finnland kämpften, konnten mit der gleichen Punktzahl beide als Olympiasieger geehrt werden; die anderen Mannschaften, die für Länder wie Jamaika, Liechtenstein oder Italien stritten, folgten dicht auf und konnten aus den Händen des Schulleiters der Pestalozzischule, Herrn Pelz, ihre Preise entgegennehmen.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren und den vielen fleißigen Helfern aus beiden Schulen. (Ku) 

Backprojekt mit der Pestalozzischule

Nach dem großen Erfolg des Kochprojekts mit der Pestalozzischule bei den Projekttagen im Sommer 2013 waren sich alle einig gewesen, dass das Projekt weitergehen sollte. So trafen sich am 6.12. dreizehn Schülerinnen der Klassen 8 und 11 des dbg mit der 6. Klasse der Pestalozzischule in deren Küche zum gemeinsamen Backen. Zuerst wurde ein großes Zutatenlager erstellt, wo sich alle Backgruppen bedienen konnten. Dort türmten sich Eier, Mehl, Zucker, Nüsse aller Art,… – es war eben eine richtige Weihnachtsbäckerei! Dann ging es los mit Wiegen und Abmessen, mit dem Verquirlen von Eiern, dem Kneten und Auswellen von Teig, dem Ausstechen, Formen und Bestreichen. Jeder hatte seine Aufgabe und man half sich gegenseitig, denn das Teilen von Eiern und das Formen von Makronen kann ganz schön knifflig sein. Und wie bekommt man bloß den Teig am Ende wieder von der Arbeitsfläche weg?! Zusammen geht einfach alles viel besser! Gemeinsam backten die Jugendlichen acht verschiedene Sorten Weihnachtsplätzchen: von Ausstechern über Zimtsterne, Haselnussmakronen, Vanillekipferl und Schokokekse war alles Wichtige dabei. Natürlich wurde auch heimlich genascht oder mal schnell die dreifache Menge Hagelzucker und Schokoladenstreusel auf die Ausstecher gegeben, weil Zucker einfach so lecker ist! Und auch wenn manch Zimtstern etwas unförmig war und die Schokokekse leicht überdimensional, so schmeckte doch alles wunderbar. Verbrannten Ausschuss gab es gar keinen und nach getaner Arbeit saßen wir alle zusammen um den großen Tisch, genossen unsere Ergebnisse und waren auch ein bisschen stolz auf die riesige Menge feiner Plätzchen, die wir produziert hatten. Es konnte sogar noch jeder eine große Tüte Gutsle mit nach Hause nehmen! Vor allem aber hatten alle sichtlich Spaß und während des Backens ausreichend Gelegenheit zum Reden und Herumalbern. Auch die betreuenden Lehrerinnen - Frau Müller (mit Unterstützung in der Küche durch Frau Stark-Hochdorfer) von der Pestalozzischule und Frau Hiller - waren wieder beeindruckt von den kulinarischen Glanzleistungen und der großartigen integrativen Zusammenarbeit ihrer Schüler, weswegen auch gleich ein nächstes Treffen zum Kochen vereinbart wurde. (Hi)

dbg-Schüler helfen beim Spieletag der Pestalozzischule

Am Mo., 02.12.2013 fand ein von der Schulsozialarbeit organisierter Spieletag für die gesamte Pestalozzi-Schule statt. Elf dbg-Schüler waren bereit mitzuhelfen und die Stationen zu betreuen. In acht Gruppen sind die Pestalozzi-Schüler durchs Schulhaus gezogen und haben sich verschiedenen Team-Aufgaben gestellt. Beim Suchen, Werfen, Basteln, Bauen und Balancieren hatten sie viel Spaß miteinander und konnten manche Erfolge feiern. Als es am Ende noch Punsch und Brezeln gab, waren sich alle einig: "Das müssen wir mal wieder machen!"

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern des dbg, die diese Aktion tatkräftig unterstützt haben. (C. Flanery, T. Leiser)

Spannende Einblicke in die Welt der Automatisierungstechnik

Im Rahmen der Berufsorientierung am Gymnasium (BOGY) bot sich den Schülerinnen und Schülern des naturwissenschaftlichen Profils der Klassen 10 die einmalige Gelegenheit, die MOTEK, eine internationale Fachmesse für Montage-, Handhabungstechnik und Automation in Stuttgart zu besuchen.
Auf Einladung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA) ging es für die Gruppe zunächst zu ausgewählten Messeständen wie zum Beispiel „Leuze electronic“ oder „Bihl + Wiedemann“. Was auf der gut zweistündigen Runde durch die Hallen der Neuen Messe natürlich nicht fehlen durfte, waren die Besuche bei unseren Bildungspartnern. Am Beispiel der RFID–Systeme (Balluff) für flexible und berührungslose Datenkommunikation auf Basis der in der Schulphysik behandelten Induktionserscheinung oder aber dem auf dem Fin Ray Effect basierenden adaptiven Greifer der Firma Festo, konnten die Schülerinnen und Schüler Weltneuheiten im Bereich der Automatisierungstechnik aus nächster Nähe erleben. Informationen zu Praktika, Ausbildung, Studium und Beruf rundeten das Informationsangebot schließlich noch ab. (Le)

DBG - Wielandschule

„Schüler lehren Schüler“ - unter diesem Motto erlebte die Klasse 10b des dbg unter Leitung von Frau Wolf Chemieunterricht der anderen Art.

Bilder und einen kleinen Bericht sehen Sie hier...

Video 1

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