Am 6. März machte sich die Klasse 7b gemeinsam mit Frau Schuster und Herrn Gugel mit dem Bus auf den Weg zum Kloster Bebenhausen. Dort angekommen erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst anhand eines Modells einen Überblick über die Entwicklung des Klosters im Laufe der Jahrhunderte. Dabei erfuhren sie, dass das Gelände nicht nur als Kloster genutzt wurde, sondern später auch als Jagdschloss diente und zeitweise sogar als Parlament.

Im Anschluss erkundeten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen das Leben der Mönche im Kloster. Mit verschiedenen Arbeitsaufträgen beschäftigte sich jede Gruppe mit einem bestimmten Raum. Zum Abschluss führten die Gruppen ihre Klasse selbstständig durch das Kloster und stellten ihre Ergebnisse vor. Dabei erfuhren alle viel darüber, wie die Mönche im Mittelalter lebten, arbeiteten und schliefen.

Besonders spannend war zum Beispiel das Parlatorium – der einzige Raum im Kloster, in dem die Mönche sprechen durften. Dort entdeckten die Schülerinnen und Schüler auch eine alte Heizung, die noch aus der Zeit vor der Errichtung des Klosters stammte. Da es den Mönchen jedoch verboten war, ihre Räume zu heizen, wurde diese später zugeschüttet.

Trotz des sonnigen Wetters war es im Klosterinneren sehr kalt. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler gut nachempfinden, wie sich das Leben der Mönche im Winter angefühlt haben muss.

Der Ausflug nach Bebenhausen war für die Klasse 7b eine spannende und lehrreiche Erfahrung. (Se)