Den immer noch warmen Temperaturen zum Trotz startete unsere MiM-AG am frühen Montagmorgen (am 6. Juli 2026) ihre „weite Reise“ in Richtung unseres Bildungspartners der Firma Festo in Esslingen-Berkheim.

18 hochmotivierte Schülerinnen durften den Tag über in der Festo Academy (der Ausbildungswerkstatt der Firma Festo) einen Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche der Firma erhalten. Das Motto war dabei: möglichst viel selber machen! Zunächst konnten sich die Schülerinnen jedoch erst einmal bei einer Führung einen Überblick über die verschiedenen Gebäude sowie die verschiedenen Maschinen verschaffen.

Danach ging es wortwörtlich direkt an die Arbeit: Während eine Gruppe einen praktischen Workshop über Pneumatik und deren Anwendungsgebiete erhielt, begann die andere Gruppe damit, in einer Art Stationsarbeit ein Produkt weitestgehend in allen Arbeitsschritten selbst herzustellen. Später wurden die Gruppen getauscht, so dass die Schülerinnen jeweils beide Themenfelder bearbeiteten.

Zur besseren Vorstellung folgt hier eine kurze Produktbeschreibung: „Eine innovative Werkpackung zum Thema Solartechnik und Energiespeicher. Die hochwertige Solarzelle (2V/120mA) lädt bei Sonnenschein einen NiMH-Akku (1,2V). Wenn der Akku vollgeladen ist, fährt der Renner über eine Stunde lang. Der funktionssichere Schaltungsaufbau erfolgt auf einer Sperrholzplatte mit Reißnägeln. Die Vorderachse des flotten Flitzers ist lenkbar.“

Die verschiedenen Arbeitsschritte sowie der Workshop wurden stets von einer Vielzahl sehr kompetenter Auszubildender der Firma Festo begleitet – ein riesengroßes Dankeschön dafür an dieser Stelle!

Im Arbeitsprozess wurden die verschiedensten Materialien wie Holz oder Metall bearbeitet. Es wurde zugeschnitten, angerissen und gekörnt – um später eine exakte Bohrung setzen zu können. Auch das Lesen von technischen Zeichnungen stellte sich als wichtige Kompetenz heraus. Aber auch im Bereich Elektronik, sprich beim Löten, stellten sich unsere Schülerinnen geschickt an. Unser Solarrenner nahm also in kurzer Zeit Gestalt an.

Gerade deshalb blieb zwischendurch selbstverständlich noch genügend Zeit, um mit den Auszubildenden über ihre Erfahrungen zu sprechen und möglicherweise bereits nähere Informationen über einen Praktikumsplatz zu erhalten. Ein weiteres Highlight stellte natürlich die frisch dampfende Pizza zum Mittagessen dar, auf die uns die Firma Festo einlud – auch hierfür ein großes Dankeschön.

Am späten Nachmittag wurden die letzten Teile aus dem 3D-Drucker angebracht und dem Testen unseres Solarrenners stand nichts mehr im Wege. Das allgemeine Fazit: „Die Sache lief“!

Nochmals ein großes Dankeschön an die Firma Festo für einen sehr lehrreichen und vor allem praxisnahen Tag. Wir kommen gerne nächstes Jahr wieder. (Hf)