Am Sonntag, den 12. Juli 2026 ging es für Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen um 11 Uhr los auf die große Reise nach Taizé. Nach einer langen, aber amüsanten Busfahrt sind alle in Taizé angekommen. So hatten alle noch genug Zeit, ihre Zelte aufzubauen und sich einzurichten, bevor es auch schon zum ersten Gottesdienst ging.

Am Montag startete der Alltag in Taizé dann auch schon für uns alle. Morgengottesdienst mit Abendmahl und anschließend „selbst gebasteltes“ Pain au chocolat. Danach gab es auch schon die bible introduction mit Schwester Jessica und dann ging es für alle in unsere Kleingruppen. Verschiedene Jugendliche aus Schweden, Spanien, Rumänien und Deutschland bildeten unsere Gruppen. Dort hatten wir die Möglichkeit, uns mit den Bibeltexten etwas näher zu beschäftigen und Spiele mit unserer Gruppe zu spielen. Anschließend kam auch schon der Mittagsgottesdienst, bevor wir uns zum Mittagessen in die Schlange stellen durften. Ein kulinarisches, einfaches Essen, das durch Früchte, Kekse oder Joghurt ergänzt wurde, stand auf der Tagesordnung. Teilweise ging es dann für manche von uns zum Abwasch, wo wir die Teller, Schüsseln, Löffel und Töpfe für das nächste Essen wieder gesäubert haben. Die anderen haben ihre Pause genossen und zusammen ging es dann für alle von uns zum Nachmittagsprogramm. Dort gab es verschiedene Aufgaben, die manchmal in unseren Kleingruppen und manchmal in eigenen Gruppen erledigt wurden. So konnten wir mit neuen Leuten ins Gespräch kommen oder uns bewusst Zeit für uns in der Stille nehmen. Abends gab es dann wieder ein Abendessen und dann den letzten Gottesdienst für den Tag. Dort konnte man so lange auf dem Boden sitzen bleiben, wie man mochte, oder auch mit den Brüdern und Schwestern ins Gespräch kommen. Als Tagesabschluss bestand die Möglichkeit, sich mit anderen Jugendlichen im Oyak zu verabreden oder am Zeltplatz noch mit Freunden auf den Picknickdecken den Abend ausklingen zu lassen.

Highlights der Woche waren das Einblick gebende Gespräch mit Bruder Paolo, das Manufaktur-Eis beim naheliegenden Bauernhof und der Gottesdienst zum Lichterfest am letzten Abend. So wurde immer wieder eine Abwechslung zum herkömmlichen Alltag in Taizé geboten.

Persönlich konnten wir alle an der Woche wachsen und verschiedene Dinge mitnehmen. Dabei konnten wir nicht nur aus dem Stress unseres Alltags ausbrechen, sondern auch Dinge in unseren neuen Alltag integrieren. Wir wollen uns bewusst mehr Zeit für Stille und uns selbst nehmen, fremden Menschen mit einer Offenheit, geprägt von Liebe und Wertschätzung, begegnen und die Ohrwürmer aus den Gottesdiensten werden uns noch lange Zeit begleiten. Also, liebe neuen 10er und 11er, Mitkommen lohnt sich.

Wir danken auch Frau Brielmaier, Frau Buchta und Herrn Schmitt dafür, dass sie uns diese einzigartige Erfahrung ermöglicht haben und bereits viel Zeit und Liebe im Voraus in diese Fahrt gesteckt haben. Danke an den Förderverein für die großzügige finanzielle Unterstützung! (Teilnehmende der Stufe 11)